DIE BRÜCKE e.V. (KÖPRÜ) ISTANBUL

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Aktivitäten

Zahlreiche Fördermitglieder sind bei der Vereinsarbeit aktiv tätig. Sie organisieren ein breites Spektrum von Interessengemeinschaften und bauen neue Aktivitäten auf.

Bei einem Treffen im Februar 2001 beschlossen wir, ein enges Netzwerk innerhalb der Türkei aufzubauen und die Zusammenarbeit untereinander zu intensivieren. Zu diesem Zweck haben sich in den verschiedenen Städten Ansprechpartner bereit erklärt, Informationen zu vermitteln.

Aktivitäten wie z.B. Krabbelgruppen, Elternkurse, gemeinsame Besuche von kulturellen Veranstaltungen werden sowohl von dem BRÜCKE-Team, aber auch von den einzelnen Ansprechpartnern organisiert und durchgeführt.

Einen Überblick erhalten Sie auf den folgenden Seiten unter Aufgabenbereiche, Ansprechpartner, Treffpunkte und in unserem Infobrief weisen wir auf aktuelle Veranstaltungen hin.

 

Der Infobrief

Einmal im Monat treffen wir uns zu einem „Boardmeeting“ an dem sowohl Mitglieder als auch Fördermitglieder teilnehmen. Dabei werden zukünftige Aktivitäten geplant, aktuelle Neuigkeiten besprochen und Berichte der vergangenen Monate zusammengefasst, die dann als Mitteilungen für unsere Leser im Infobrief erscheinen.

Der Infobrief bietet jeden Monat eine bunte Palette von Neuigkeiten über rechtliche Fragen, Kulturelles und Amüsantes, Informationen zu Schulfragen, Kindergruppen und verschiedene Treffpunkte. Weitere Informatione sowie ein Antrag auf ein Probeexemplar

 

Soziales

Wir organisierten Hilfe für

l bosnische Flüchtlinge
l Bedüftige in der südostanatolischen Provinz Þýrnak
l von einem Erdbeben betroffene Personen in Adana
l Flüchtlinge aus dem Kosovo
l die Opfer des Erdbebens im Jahre 1999 – Die die verheerenden Folgen nach  dem schweren Erdbeben haben uns veranlasst, in Düzce eine Containerschule zu errichten und auch über einen langen Zeitrau die Obdachlosen durch Spenden und Kleidersammlungen zu unterstützen.
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die staatliche Grundschule „Hesna Güneþ Ýlk Öðretim Okulu” bei der Renovierung des Schulgebäudes und bei der Einrichtung der Fachräume.

Noch immer unterstützen wir Sozialschwache und Kranke, wie z.B.

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einen krebskranken Jungen, dessen Familie nicht in der Lage ist, für die Medikamente aufzukommen und

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eine frühere Deutsche, die durch einen Schlaganfall teilweise gelähmt wurde und ohne jedliche finanzielle Mittel elleine nicht mehr für sich sorgen kann.

 

Verbesserung der rechtlichen Situation von ausländischen Ehepartnern

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1991 stellten wir in Zusammenarbeit mit Vertretern des deutschen Generalkonsulats einen Bericht über die hiesigen Aufenthalts- und Arbeitsbestimmungen zusammen, der im Rahmen konsularischer Gespräche an das türkische Innenministerium in Ankara eingereicht wurde.

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1993 reichten wir ein Gesuch zur Verbesserung der Aufenthaltsbestimmungen für Ausländer beim türkischen Innenministerium ein.

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Im Frühsommer 1993 wurde dem damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl eine von uns  in Zusammenarbeit mit der Rechtsreferendarin des Deutschen Generalkonsulats in Istanbul zusammengestellte Akte betreffs der rechtlichen Situation von Deutschen in der Türkei überreicht.

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1994 reichten wir eine Petition zwecks Gewährung der doppelten Staatsangehörigkeit für hier lebende deutsche Staatsangehörige an den Deutschen Bundestag in Bonn ein.

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1996 reichten wir einen von einem Rechtsanwalt ausgearbeiteten Entwurf zur Reform der türkischen Ausländergesetzgebung bei den zuständigen türkischen Behörden in Ankara ein. Die deutsche Version überreichten wir dem damaligen Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages Dr. Burkhard Hirsch anlässlich seines Besuchs in Ankara.

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"DIE BRÜCKE e.V." leistete Hilfestellung bei der Gründung des Vereins  ‚Network of Foreign Spouses (Yabancı Eşler Derneği)’, der 1998 gegründet wurde. Ziel dieser Vereinigung war die Verbesserung des Aufenthaltsstatus ausländischer Ehepartner im internationalen Rahmen.

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Kooperation besteht ebenfalls mit der iaf (Interessengemeinschaft der mit Ausländern verheirateten Frauen) in Deutschland.

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Auch die Bemühungen der ausländischen Interessengemeinschaften, wie die BRÜCKE und Network haben u.a. dazu beigetragen, dass eine Gesetzesänderung bezüglich der Arbeitserlaubnis für Ausländer überarbeitet wurde. In der Gesetzesänderung, die am 6.9.2003 in Kraft trat, wurde unter Aktikel 8 zwar eine Erleichterung/Ausnahme für  Ehepartner von  türkischen Staatsbürgern erreicht, jedoch werden für eine Arbeitserlaubnis enorm hohe Gebühren verlangt. Auszug aus dem Gesetz Nr. 4817, Artikel 8:  ... sowie es in bilateralen oder multilateralen Abkommen, deren Partei die Türkei ist, nicht anders bestimmt ist, ist eine Arbeitserlaubnis unabhängig der Befristung dieses Gesetzes an die Ausländer zu erteilen, die  a) mit einem türkischen Staatsbürger verheiratet sind und die eheliche Gemeinschaft in der Türkei führen oder mindestens für die Dauer von drei Jahren verheiratet waren und bei Beendigung der Ehe in der Türkei wohnten ..   

 

Bi-Kulturelle Erziehung

Zu einer weiteren wichtigen Zielgruppe unserer Arbeit gehören bikulturell und bilingual aufwachsende Kinder.

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1990 gründeten wir die Kinderspielgruppe in deutscher Sprache (KIDS-Gruppe), um binationale Kinder in der Zweisprachigkeit zu fördern und gleichzeitig die Schriftsprache zu lehren. Diese Gruppen wurden seit dem Schuljahr 1991/1992 von der BRD gefördert. Es wurden Nikolausfeste, Sommerfeste, Ferienlager, Winterfeste  (Weihnachten) und Sonntagsausflüge nach Balýkkaya, Picknickfeste mit Kind und  Kegel im Freien und  vieles mehr organisiert.

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Seit Mitte 1995 bemühen wir uns auch um die Lösung von schulischen Problemen der deutsch/türkischen Kinder. Auf Grund eines von uns verfassten Berichtes über die schulischen Erfolgschancen dieser Kinder in der Türkei setzten sich einige deutsche Politiker in Zusammenarbeit mit uns dafür ein, die Schulsitutation unserer Kinder zu verbessern.

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Auf Grund unseres Einsatzes haben seit dem Schuljahr 1995/96 binationale Kinder Zugang zur Deutschen Botschaftsschule, d.h. Kindergarten und 1.-8. Schuljahr. Leider aber ist derzeit noch kein Übergang zur Oberstufe der Deutschen Schule möglich.

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Parallel dazu organisierten wir Elternseminare zur Planung einer binationalen und bilingualen Schule in Istanbul.

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Von 1998 bis 2004 bestand eine Zusammenarbeit des Vereins mit einer türkischen Privatschule. Unser Einsatz in Form von Beratung diente in erster Linie der Vermittlung der deutschen Sprache und Kultur. Die Verordnung 2004/2 vom türkischen Innenministerium untersagt im Art. 3 die Zusammenarbeit von Vereinen mit Erziehungseinrichtungen. Aufgrund dessen haben wir die Beratertätigkeit Anfang des Schuljahres 2004/2005 im gegenseitigen Einverständnis beendet.

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Im März 2003 folgten wir einer Einladung des Referenten des KMK für Auslandsschulen Herrn Freymüller in Bonn und hatten Gelegenheit die Problematik der bilingualen Kinder aus deutsch/türkischen Familien darzulegen und darauf hinzuweisen, dass die schulische Erziehung adäquat zur Erziehung im Elernhaus anzustreben sei.