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Infobrief - online April 2008 |
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Editorial |
Liebe Leserinnen und Leser, "Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte", so beginnt das berühmte Gedicht des argentinischen Dichters Jorge Luis Borges. Dann, so Borges, würde er vieles tun, was er mit 85 Jahren und der Aussicht bald zu sterben, - er starb auch zwei Jahre später - nicht mehr tun könne.
"Wenn ich mein Leben noch
einmal leben könnte, Nun, die meisten von uns sind noch nicht 85 Jahre alt, wir dürfen uns noch mehr Träume leisten, dürfen uns die Erfahrungen eines alten Menschen zueigen machen, die Hoffnung machen, auch im Alter, können Träume leben.
Wenn ich noch einmal leben
könnte, Jetzt im Frühling ist uns die Natur wesentlich näher als sonst, denn wir sind bereit, ungeschützt auf Tuchfühlung mit ihr zu gehen. Keine dicken Mäntel, kein schweres Schuhwerk stehen zwischen Mensch und Welt. Zum Beispiel macht es Freude, so richtig mit den blanken Fußsohlen auf der Erde zu stehen, es gibt ein Gefühl von Freiheit und Ungezwungenheit. Als Menschen sind wir dazu geboren, barfuß zu gehen. Zwar sind diese Empfindungen auf Steine zu treten oder harte, trockene Grashalme zu spüren nicht immer gleich angenehm - aber mit der Zeit gewöhnt man sich und kann über den Tastsinn der Füße die Welt ganz anders, ganz neu wahrnehmen. Der Sommer gibt uns eine Möglichkeit, dem ursprünglichen einfachen Menschsein auf die Spur zu kommen. Warten wir nicht auf den Sommer! beginnen wir jetzt intensiv zu leben! Wir wünschen unseren Lesern/Leserinnen viele positive intensive Kontakte zur Natur und den Menschen, die uns umgeben und das Glück, diese genießen können.
Das BRÜCKE – Team |
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In eigener Sache |
Stellenausschreibung DIE
BRÜCKE e.V. sucht eine Idealistin, die das Zum
Aufgabenbereich gehören u.a.: Als
Anforderungen wünschen wir uns: Sie arbeiten selbständig von montags bis freitags oder nach Absprache, der tägliche Aufwand beläuft sich auf ca. 6 Stunden pro Tag. Wenn Sie "Istanbul-Erfahrung" mitbringen, sich für Kultur, Land, und Leute sowie an einer abwechslungsreichen Tätigkeit interessieren, einen kühlen Kopf auch in hektischen Zeit bewahren, dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung unter info@bruecke-istanbul.org
Kurznachricht per Mail oder SMS
Wir bitten nochmals unsere
Mitglieder uns ihre Handy-Nummern mitzuteilen, damit wir bei
wichtigen Situationen wie z.B. Tod, Unfall, o.ä. Informationen
weitergeben oder Hilfe anbieten können. BRÜCKE - Infobriefe
... eine Zeitschrift, die von einem Team ehrenamtlicher
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neunmal im Jahr
... wendet sich an alle Deutschsprachigen, die vorübergehend oder
dauerhaft in der Türkei leben und an
... veröffentlicht aktuelle Informationen der Botschaften/Konsulaten
der Bundesrepublik Deutschland, von Weitere Informationen unter: www.bruecke-istanbul.org
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Mein persönlicher Brückenschlag |
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Rückblicke |
BRÜCKE-Osterlunch 23.3.2008 Nur schleppend gingen die Anmeldungen zum diesjährigen Osterlunch im Brücke-Büro ein. Wieviel Mühe hatten wir uns gegeben, eine Örtlichkeit zu finden, die zentral liegt und für Alle, gleich ob mit der Metro, dem Bus, dem Dolmuþ oder dem Auto leicht zu erreichen war. Auch das Preis-/Leistungsverhältnis war uns wichtig. Nicht zuletzt achteten wir auf die “Deutsch/Österreichische/Schweizer-Küche”, die wir doch besonders bei Festtagen manchmal vermissen. Weiterhin sollte das österliche Ambiente nicht fehlen und so wurden von einigen Freiwilligen Eier gefärbt, Osternester vorbereitet, Dekorationen überlegt. Sicher, gibt es wichtige Gründe und wer kann, nutzt die Gelegenheit für einen Heimatbesuch. Aber was ist mit den Hiergebliebenen/Partnern der Berufstätigen? Vergessen wir unsere Feiertage im Alltagstrubel? Hat es nicht immer wieder Freude gemacht, zusammen mit Gleichgesinnten Ostern zu gedenken? War es nicht oft ein willkommener Anlass, alte Bekannte wiederzutreffen? Nichtsdestotrotz traf sich der “harte Kern” von letztendlich über 20 Mitglieder/Innen im Fischer Restaurant und vielleicht wurde es gerade deshalb ein gemütlicher lustiger Nachmittag, an dem viel gelacht, lecker gegessen und natürlich das ein oder andere Osterei geköpft wurde. Erinnerungen an früher wurden ebenso ausgetauscht wie die heutigen Probleme aber auch Episoden aus der Türkei. Doris erzählte von ihren ersten Erfahrungen nach ihrem Umzug nach Kairo. Dank der Unterstützung von Corina mit ihrer Engelsgeduld, den Malerinnen Annemarie, Biggi, Susi und Uta, deren Küche kurzzeitig einem wüsten Maleratelier glich, der Firma. Lindt, die grosszügigerweise die Schokoladenosterhasen sponserte und gutgelaunten Teilnehmer/Innen holten wir ein wenig “Feiertagsstimmung“ in die Restaurantsräume. So wie sich die junge deutsche neuzugezogenen Familie mit zwei Kindern aus Yeþilköy mehr Kontakte zu anderen jungen Familien gewünscht hätte, so erhoffte sich das Rückkehrerehepaar aus Deutschland, jetzt wohnhaft in Maltepe, Gleichgesinnte und Spielkameraden für ihren 3,5 jährigen Sohn. Gisela aus Bahceþehir, ebenfalls relativ neu in der Türkei, sucht nicht nur einen Betreuer für ihren Hund, wenn sie nach Deutschland fliegt, sondern Freundinnen, mit denen sie etwas unternehmen kann. Wir konnten Anregungen und vor allem das Gefühl geben, mit den Problemen nicht alleine dazustehen. Unser Resümé des Tages: Der Einsatz lohnt sich doch! Das BRÜCKE-Team 36. Osterbasar St. Georg Am Samstag, den 8.03.2003 fand der 36. Osterbasar in St. Georg statt. Wie immer lockten vor allem die österreichischen Spezialitäten sowie die kulinarischen Köstlichkeiten und mit Liebe gefertigten Handarbeiten zahlreiche Besucher an. Die österlich landestypisch geschmückten Räume boten etwas für jeden Geschmack. Bei der Tombola erfreute das ausgewogene Gewinn-/Nieteverhältnis etliche Spieler. Erfreulich fand ich, dass sich trotz großem Besucheransturm immer ein Plätzchen fand, wo man sich mit alten Bekannten auf ein Schwätzchen zurückziehen konnte. Ausserdem fiel mir positiv auf, dass auch viele junge Menschen (Gymnasialschüler/Ehemalige) den Weg zur Schule gefunden hatten und die Gelegenheit für ein Treffen vor allem im sonnendurchfluteten Schulhof nutzten. Die ganze Atmosphäre stimmte wieder einmal auf den Frühling und das nahende Osterfest ein. Stellvertretend für hoffentlich viele Besucher möchte ich mich an dieser Stelle bei den Hauptverantwortlichen Herrn Kangler und Schwester Hedwig vom St. Georg Kolleg, aber auch bei den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die wirklich alle aufmerksam und freundlich ihre Gäste bedienten, ganz herzlich bedanken. Biggi Özcan 36. Osterbasar in St. Georg Dieser 36. Osterbasar, der in Folge des aussergewöhnlich frühen Ostertermins in diesem Jahr schon am 8. März stattfand, stand im Zeichen eines warmen, schönen Frühlingstages. Dies bewirkte, dass viele der potentiellen Besucher lieber diesen Tag in der Natur verbringen wollten. Das hatte wiederum zur Folge, dass der Verkauf von Ostersachen und österreichischen Spezialitäten, deren Anlieferung durch den österreichischen Generalkonsul und die Speditionen Hausner und Schenker-Arkas ermöglicht wurden, nicht so rasant verlief, wie in früheren Jahren. Wegen des warmen Wetters wurde auch das Angebot der Garderobe nur wenig genützt. Die gastronomischen ‚Betriebe’, wie Georgs-Keller und Österreicherhof waren – wie immer – gut besucht und hatten schon bald ihre Sezialitäten verkauft. Die Kinderabteilung war wie immer gut besucht: viele interessante Betätigungen und Veranstaltungen, wie z.B. der Zauberer zogen die Kinder ‚magisch’ an. Den Eltern war’s recht, so konnten sie den Rundgang durch das Haus machen: beim Weinstand noch eine Flasche österreichischen Weines kaufen, in der Sektbar ein Glas Prosecco mit Lachsbrötchen geniessen, im Bücherbasar nach alten Werken stöbern, beim Flohmarkt und Kleiderbasar sich um Schnäppchen umsehen, bei den Handarbeiten wertvolle Stickereien bewundern, in einem der beiden Kaffeehäusern bei einem Stück Torte mit Kaffee auszuruhen, um schliesslich beim Heurigen mit Freunden und einem Achtel österreichischen Weines den Tag ausklingen zu lassen.Zu Gast in St. Georg malte Prof. Anton Lehmden noch schnell ein Aquarell, stellte es dem Osterbasar zur Verfügung und konnte sein Werk dem Höchstbieter bei der Versteigerung persönlich überreichen. Wir danken allen Mitarbietern und den Spendern! G.W. Besuch der Ausstellung „Cihat Burak in der Retrospektive“ Als Mona Engin im Februar-Infobrief ankündigte, mit uns die Ausstellung von Cihat Burak im Museum für Moderne Kunst zu besuchen, wusste noch niemand, welch' interessantes Erlebnis uns erwartete. So fanden sich fünfzehn Kunst-interessierte in der Empfangshalle des Museums ein. Unter Monas fachkundiger Führung erschloss sich uns das Lebenswerk eines wichtigen türkischen Künstlers der modernen Malerei, der von 1915 – 1994 lebte. An der Akademie der schönen Künste, Istanbul, schloss er 1943 sein Studium der Architektur ab. Vom französischen Staat bekam er 1961 ein Stipendium. Er arbeitete an verschiedenen Projekten, auch in Frankreich. 1957 stellte er zum erstenmal in einer persönlichen Ausstellung seine Bilder vor. Es sollten in seinem 50-jährigen Schaffen 78 Beteiligungen an Ausstellungen werden. Er arbeitete mit Materialien wie Keramik, Metall u. a. und war als Künstler ausserordentlich vielseitig. 1982 und 1992 gab er je ein Buch mit Erzählungen heraus. Unser Rundgang durch die Ausstellung konnte beginnen. Mona informierte mit genaueren Einzelheiten zu den Bildern. Der Künster sah seine Kunst als einen Widerschein des Lebens. Viele der Bilder aus der langen Arbeitsperiode des Künstlers erinnerten an wichtige Episonden aus seinem Leben. Da er ein sehr kritischer Beobachter seiner Umgebung, der politischen Strömungen und deren Folgen, ja der ganzen Zeitgeschichte seines Lebens war, ist man immer wieder überrascht, ja fast gerührt über die phantasievolle Darstellung, mit der er seine Eindrücke und Erinnerungen festhielt. Viele seiner Bilder sind dunkel-magisch, andere zart, fast naiv, aber immer mit viel Fingerspitzengefühl gemalt – alle haben diese gewisse Eigenart, so dass man sich etwas Zeit nehmen muss bei ihrer Betrachtung, um Sinn und Anliegen herauszufinden. Dies machte auch den Reiz unseres Ausstellungsbesuches aus. Die ausserordentliche Vorstellungskraft und Beobachtungsgabe Cihat Burak macht fast aus jedem seiner Werke ein „Suchbild“. Nicht wenige von unseren Teilnehmerinnen sah man minutenlang vor den Bildern stehen, in Betrachtung versunken ... suchend .... findend ... verstehend ... und manchmal auch, schmunzelnd ...Wenn dies nicht das grösste, nachträgliche Kompliment an diesen vielseitigen grossen Künstler war! B.M.
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Neuigkeiten und Aktuelles |
Anmeldung Krisenvorsorgeliste / Anmeldung ab sofort im Internet
Jeder deutsche Staatsangehörige, der - auch nur vorübergehend - im
Amtsbezirk des Generalkonsulats lebt, kann in eine
Krisenvorsorgeliste gemäß § 6 Abs. 3 des deutschen Konsulargesetzes
aufgenommen werden. Es handelt sich hierbei um eine freiwillige
Maßnahme. Das Generalkonsulat rät, von dieser Möglichkeit Gebrauch
zu machen, damit es - falls erforderlich - in Krisen- und sonstigen
Ausnahmesituationen mit deutschen Staatsbürgern schnell Verbindung
aufnehmen kann. Mitteilung des Österreichischen Generalkonsulates Istanbul An alle AuslandsösterreicherInnen Ein Internet-online-Formular vereinfacht und erweitert ab sofort die AuslandsösterreicherInnen-Registrierung (Neueintragungen, Änderungen). Abrufbar auf folgenden Homepages: www.auslandsoesterreicherInnen.at oder www.aoe-ratgeber.at . Bedenken Sie: Nur wenn die österreichische Vertretungsbehörde Sie erreichen kann, ist es möglich, Ihnen rasch wichtige Informationen zukommen zu lassen. Dies gilt besonders für einen Krisenfall. Neues aus dem Club Teutonia In der diesjährigen Hauptversammlung des Club Teutonia wurde der Vorstand in seiner bisherigen Zusammensetzung einstimmig wiedergewählt. Vorstands- und Clubmitglieder haben sich unter der Leitung des Vorstandsvorsitzenden Erald Pauw die Instandhaltung des historischen Gebäudes und den Erhalt des Clubs zum Ziel gesetzt. Detallierte Informationen zur über 110jährigen Geschichte des Clubs bietet das Buch von Barbara Radt, erhältlich in der Buchhandlung Mühlbauer. Beate Kretzschmann Vorstandsmitglieder: B. Raymund, E.Pauw, B.Kretzschmann, Th. Mühlbauer, E. Köhle Infoheft / Agenda 2008 - Adressänderungen
Deutsch – Türkische Industrie- und Handelskammer
Sags doch schnell per Telefon ...! Verschiedene Anbieter (z.B. www.1045.com.tr oder www.1095.com.tr bieten günstige Telefontarife an. Je nach Anbieter kosten ein Telefongespräch nach z.B. Deutschland, Schweiz und Österreich 0,069 YTL / Min. D.h. ein 10-minütiges Gespräch ins Festnetz kostet 0,69 TL oder 69 Kuruþ. Kostenersparnis gegenüber PTT: 35 %. Ganz einfach: Vor dem Gespäch wählen Sie 1045 oder 1095 ohne ein Zeichen abzuwarten die gewünschte Nummer: 00 49 / ... ... ... Bei Anwahl eines Mobiltelefones sparen Sie je nach Land 14 – 25 %. Unsere Internet-Tipps im April!
INTERNATIONS – Connecting Global Minds
DICTIONARIST
www - Die beliebtesten Internetseiten in der Türkei (Quelle: Gaste,
7.11.2008): IRRE KOMISCH Unter www.gold-taxi.com/de gibt ein Taxifahrer aus Ankara Ratschläge in einem Deutsch, das er in den fünf Jahren, in denen er in Deutschland arbeitete, gelernt hat. Lassen Sie sich überraschen. Tipp von A.Gründel Leserbrief zu Touristeineintrittspreise trotz Aufenthaltsgenehmigung (März 2008) Liebes BRÜCKE-Team, gerade lese ich den Artikel über die Touristeneintrittspreise. Also leider muss ich dem Herrn Recht geben. Als Ausländer trotz Aufenthaltsgenehmigung bekommt man nicht unbedingt die Eintrittspreise, die für Einheimische gelten. Ich denke, das ist immer so ein Glücksspiel, wie der Ticketverkäufer gelaunt ist. Deshalb schicke ich meist meinen Mann vor, der dann sogar für alle mitgekommenen Touristen türkische Preise zahlt. Einmal war ich mit Suzan (noch im Buggy) und meiner Tante und Mann in Ephesus. Dort sind bekanntlich horrente Eintrittspreise für die Touristen festgelegt. Trotz Aufenthaltsgenehmigung wollten die dort keinen ermässigten Preis für mich errechnen. Als sie dann mitbekamen, dass Suzan Türkisch ist, habe ich als Mutter meines Kindes den ermässigten Preis erhalten. Vielleicht könntet ihr euch wirklich mal schlau machen und vielleicht eine neue Regelung mit den zuständigen Stellen aushandeln. Das wird vielleicht schwierig, denn manche Sehenswürdigkeiten unterstehen dem Kültür ve Turizm Bakanlýðý, manche der Belediye (Yerebatan, Miniaturk). Viel Erfolg !! Liebe Grüsse, Katja Wussten Sie schon, ... ... dass ab dem 1. April die Fluggesellschaften die Daten ihrer Passagiere, die als türkische Staatsbürger nach Deutschland reisen wollen, an die deutsche Grenzpolizei weiterleiten müssen? Auf diese Weise soll der illegalen Einwanderung in Europa entgegengewirkt werden. Von der Regelung seien auch die Staatsbürger anderer Nicht-EU Länder betroffen. Quelle: Hürriyet 15.2.2008 ... dass die Firma ‚ATA TUR – Rent a Car’ auch Taxidienste anbietet? Sie werden um die gewünschte Zeit zu Hause oder wo auch immer Sie sich gerade aufhalten, abgeholt und zum gewünschten Zielort gefahren. Sie bezahlen je nach Zielort einen Fixpreis, der aber erheblich preiswerter ist als ein normales Taxi. Wartezeit ca. 30 Minuten bis das Auto mit Chauffeur kommt! Ataköy und Umgebung: Tel. 0212 / 441 16 51, Sultan Ahmet und Umgebung: 518 42 91, Halkalý und Umgebung: 0212 / 696 85 77, Ataþehir und Umgebung: 0216 / 466 50 44. www.asgturizm.com , www.asgturizm.com/fiyatlar1.xls (Preisliste) ... dass die Fünfte Konferenz des Weltforums für Wasser vom 16.-22. März des kommenden Jahres in Istanbul stattfinden wird? Neben 20.000 Teilnehmern, darunter zahlreiche Wissenschaftler, Unternehmer und die Umweltminister aus 140 Ländern, werden auch 1.500 Journalisten erwartet. Es handele sich bei dem Wasserforum um die für die Bosporusmetropole „größte Veranstaltung“ nach der „Habitat“, die der Stadt Einnahmen in Höhe von 50 Millionen Euro bescheren werde. Quelle: Milliyet ... dass Herbert von Karajan am 5. April 2008 100 Jahre alt geworden wäre? Er war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts und arrangierte u.a. auch die Hymne der Europäischen Union. ... das die Türken vermehrt auf Zahnpflege achten? Gemäss einer Umfrage putzen 36% der türkischen Bevölkerung 1x täglich, 24% 2x täglich und 12% jeden zweiten Tag ihre Zähne. Quelle: 20 dk, 12.3.2008 ... dass Duru (für Mädchen) und Efe (für Jungs) die beliebtesten Namen 2007 waren? Weitere beliebte Mädchennamen waren Nehir, Ece, Selen und Ela, Ege, Tuna, Ada und Ali für Jungs. Quelle: www.ntvmsnbc.com ... dass lt. Bericht der Handelskammer Ankara im Jahr 2006 5.3 Mill. Kinder (unter 15 J.) in der Türkei in Armut lebten? Ihre Gesundheits- und Nahrungsmittelversorgung, Unterbringung und Schulausbildung konnte nur mit erheblichen Mängeln bzw. gar nicht gewährleistet werden. Quelle: Cumhuriyet ... dass es auch ein See-Taxi gibt? Die Firma SU SAMURU mit Standort Bebek Hafen, steht Ihnen und Gruppen 24-Std. täglich zur Verfügung. GSM: (533) 777 77 18, (532) 232 14 17, (537) 575 34 66, www.seataksi.com/ ... dass in Berlin "allein die türkische Sprache ausreicht, um in Berlin zurechtzukommen?" (Bericht über türkische Infrastruktur in der Milliyet 19.3.2008)
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Gastronomie |
Lecker essen in Istanbul: Das ADEM BABA in Arnavutköy
Fischlokale gibt es wie Sand am Meer am Bosporus. Kennt man sich
nicht aus, gelangt man, eh man sich versieht, in überteuerte
Restaurants, die eventuell "in" sind, aber deren Qualität zu
wünschen übrig läßt und in denen die Kellnerdichte und damit die
Zudringlichkeit hoch ist. Wie angenehm ist es dagegen im ADEM BABA –
schon die Ankunft in Arnavutköy ist erfreulich – die am Ufer des
Bosporus schaukelnden Jachten und Fischerboote und die pittoreske
Front der Yalis lassen sofort ein Urlaubsgefühl aufkommen. Die alten
Holzhäuser sind sehenswert und in den kleinen Gassen begegnet man
dem Schleifer, der donnerstags mit seinem alten knatternden Motorrad
vorbei kommt, dem Verzinner, dessen Katzen ihrem Herrchen gebannt
bei der Arbeit zusehen, dem Schmied, der am Amboß schwitzt, dem
Yufkateighersteller, der freundlich durch die Scheibe grüsst, dem
Fischhändler, der immer für ein Schwätzchen zu haben ist und dem
Melonenverkäufer, der sein Pferdefuhrwerk an den Ecken parkt und mit
Fistelstimme seine Ware anpreist. ADEM BABA ist eine Institution,
die "eingeweihte" Istanbuler kennen. Auf der ersten Parallelstrasse
der Uferstrasse liegt das schlicht eingerichtete Lokal.
Backsteinkuppeln, unter denen Fischernetze hängen, in denen
Seesterne und anderes Meeresgetier baumelt, ein paar Fischposter mit
den wichtigsten Fischen der umgebenden Meere und die Abwesenheit von
Musik machen das Lokal angenehm. Es gibt keine Karte. An der Wand
gibt eine Tafel Auskunft über die Fische des Tages, man kann sich
die Tiere natürlich auch ansehen. Oder es sagt einem der freundliche
Kellner, das es als Vorspeise Tintenfischringe (8 YTL), Krabben oder
Fischbuletten gibt. Ein frischer gemischter Salat (6 YTL) und Wasser
(2 YTL) passen gut zum Fisch: Lüfer (Blaubarsch), Levrek (Meerbarsch
13 YTL), Mezgit (Merlang), Barbunya (Rote Meerbarbe), Cupra (Dorade
15 YTL, Hamsi (Anchovis), Kalkan (Steinbutt 35 YT)L, u.a. Je nach
Jahreszeit unterscheidet sich das Fischangebot. Ich sitze am
liebsten im "Stammhaus", muß dafür aber manchmal an der Tür warten,
da das Lokal meist rappelvoll ist; mein Lieblingskellner weiss das
schon und hält sofort Ausschau nach einem gutem Platz und meistens
geht das zügig. Gute Stimmung braucht nicht immer Alkohol - im ADEM
BABA gibt es den nicht - aber trotzdem fühlen sich die Gäste wohl -
Altistanbuler, Intellektuelle, Kreative, die in der Nähe ihr Büro
haben und Kopftücher sieht man hier nicht. Alexandra Gründel
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Erfahrungsbericht |
Erfahrungsbericht einer LASIK OP Ich konnte nicht mehr scharf sehen mit -2,25 und -1,5 Dioptrien. Autofahren, ins Kino gehen, Leute auf der Strasse erkennen und Sport treiben - zu allem benötigte ich eine Brille, eine Sehhilfe. So behindert das Wort klingt kam ich mir vor. Wegen meiner trockenen Augen konnte ich Kontaktlinsen nur stundenweise tragen. Letzte Woche hätte ich wieder neue Kontaklinsen und eine neue Brille kaufen müssen. Ich hatte es satt. Und so vereinbarte ich einen Termin bei meinem Augenarzt Dr. Hasan Çubuk. Er ist bekannt für seine Augenoperationen und er ist Spezialist für LASIK. Als Bonn noch Hauptstadt war, operierte er dort die Diplomaten und flog zwischen Deutschland, Istanbul und England hin und her, um zu operieren. Jetzt arbeitet er in seiner Klinik in Fulya/Istanbul und in seiner deutschen Dependance in Nürnberg. Mit dem Gedanken, meine kurzsichtigen Augen lasern zu lassen, hatte ich schon eine Weile gespielt, denn hier in Istanbul hatte ich einige ehemalige Brillenträger kennengelernt, die seit ihrer LASIK (Laser In Situ Keratomileusis) Operation brillenlos und mit strahlenden Augen durchs Leben gehen. Das hatte mich nachhaltig beeindruckt. Nun wollte ich mich vergewissern, ob ich eine geeignete Kandidatin für diesen Eingriff sei. Die Voruntersuchung – gute Gesundheit sowie gesunde Augen (z.B. kein Grauer oder Grüner Star), Stabilität der Fehlsichtigkeit, Dicke der Hornhaut und die Größe der Pupille lassen eine Laserbehandlung zu – fiel positiv aus. Hasan empfahl mir, nur ein Auge lasern zu lassen, dadurch würde ich das Tragen einer Lesebrille vermeiden, denn wenn beide Augen auf 0 Dioptien gelasert werden, fällt die Schärfe im Nahbereich weg. Bei einem Unterschied bis zu 1,5 Dioptrien kann man daher die sogenannte Monovision anwenden, d.h. ein Auge übernimmt die Führung, je nachdem, was man sehen will – in die Ferne oder nah. Das Argument überzeugte mich und zwei Tage später war schon der Termin. Hasans Praxis ist hell und freundlich, Gemälde türkischer Maler schmücken die Wände. Die Sprechstundenhilfen wünschten mir geçmiþ olsun, gaben mir eine Beruhigungstablette. Ich war aber nicht aufgeregt, da ich ja den Arzt "meines Vertrauens" aufsuchte, ich fühlte mich eigentlich ganz cool. Nach zwanzig Minuten wurde ich in den Klinikbereich geführt, vor dem Eintritt ummantelt eine Maschine die Schuhe mit Plastik. Plötzlich wurde es kühler und viele Menschen wuselten in Operationskitteln, Hauben und Mundschutz herum. In einem Raum mit vielen Untersuchungsgeräten erhielt ich Augentropfen, Hasan schaute kurz herein und zack, ein Helfer setzte mir eine grüne Haube auf. Jetzt wurde es ernst. Ich wurde in den OP-Raum geführt, wo die Luft noch kühler war – das Lasergerät braucht es so – und ich legte mich auf einen grossen Sessel, der zurückgeklappt wurde, so dass ich waagerecht genau unter dem Lasergerät lag. Das linke Auge erhielt eine weisse Klebeklappe, die Mitte davon wurde aufgeschnitten, Hasan stand mittlerweile hinter mir und stellte die Höhe des Lasers ein. Der rauschte reichlich laut in dem Raum. Wieder erhielt ich die Augentropfen. Nun mussten die Augenlider aufgehalten werden, das war etwas schwierig, da meine Augen, so Hasan, etwas klein seien. Als die Augen nun mit einer Apparatur offengehalten wurden, musste ich an Alex in Clockwork Orange von Stanley Kubrick denken. Ein Anfall von Panik überraschte mich. "Tut es auch wirklich nicht weh?" Nein, natürlich nicht. "Habt Ihr genug betäubt?" Sicher, na klar. "Kann ich Deine Hand halten"? Ja, hier. Hasan konnte mich beruhigen, ich atmete tief und gleichmäßig und ergab mich - wieder "cool" - meinem Schicksal. Über mir sah ich in vier kleine weisse rechteckige Leuchtquellen, mittig eine rechteckige bunte Leuchtquelle, die Position wechselnd einen winzigen grünen Leuchtpunkt – den sollte ich fixieren. "Und, wann gehts los?" Ist schon vorbei. "Wie bitte?" Ja, Moment, Du kannst aufstehen. Tatsächlich, der Eingriff hatte nur drei Sekunden lang gedauert. .... Alexandra Gründel
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Kultur |
Die Türkei als Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse 2008 Die Türkei wird sich als Ehrengast auf der 60. Frankfurter Buchmesse (15.-19.10.2008) präsentieren, der weltgrößten Bücherschau. Neben diesem Auftritt wird es ein vielfältiges Kulturprogramm vor allem in Frankfurt und Berlin, aber auch in anderen deutschen Großstädten geben. Das Auswärtige Amt unterstützt das Internationale Zentrum der Frankfurter Buchmesse, ein Dialogforum, als Mitveranstalter. Weiterführende Links: Frankfurter Buchmesse: www.buchmesse.de Kulturwochen Die Deutsche Botschaft wird im Oktober und November 2008 gemeinsam mit den Generalkonsulaten in Istanbul und Izmir, den deutschen Kulturmittlern in der Türkei sowie allen Förderern der deutsch-türkischen Beziehungen Kulturwochen durchführen. Unter dem Motto „Türkiye’de Alman Kültür Esintileri“ möchten wir die deutsche Sprache und Kultur in der Türkei präsentieren und so die engen deutsch-türkischen Beziehungen weiter vertiefen. Die Kulturwochen werden am 7. Oktober 2008 mit dem Empfang zum Nationalfeiertag der Botschaft Ankara und einem Konzert des Luftwaffenmusikkorps 4 der Bundeswehr offiziell eröffnet. Anschließend werden landesweit zahlreiche Projekte aus allen Bereichen der Kunst organisiert: Ausstellungen, Konzerte, Filmvorführungen, Tanzprojekte, Kabarettabende, Workshops und vieles mehr. Auch viele Projekte für Schülerinnen/Schüler und Studentinnen/Studenten gehören zum Programm, so z.B. Foto- und Malwettbewerbe und ein Online-Quiz. Für das Logo der Kulturwochen hatte die Botschaft im Herbst 2007 einen offenen Wettbewerb ausgeschrieben. Aus den zahlreichen Einsendungen (aus Deutschland und der Türkei) wählte ein Gremium aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Botschaft und des Goethe-Instituts den Siegerbeitrag aus. Dieser wurde von Hatice Pamuk, einer Studentin an der Mimar Sinan Universität in Istanbul, entworfen. Quelle: www.istanbul.diplo.de Internationales Filmfestival von Istanbul 2008 (05.04.2008 - 20.04.2008) 40 Jahre nach den Studentenbewegungen, Antikriegs-Demos und sozialen Unruhen in Berlin, Paris und Berkeley beschäftigt sich das Internationale Filmfestival von Istanbul 2008 (5.-20. April) mit dem epochalen Jahr 1968. In einer Retrospektive werden Filmklassiker gezeigt, die fest mit den historischen Ereignissen von damals verbunden sind: In Zabriskie Point (1970) geht es neben der politischen auch um die sexuelle Revolution, während Easy Rider (1969) das Gefühl der Freiheit und das Außenseitertum zelebriert. Deutschland im Herbst (1978), ein Gemeinschaftsprojekt der führenden Köpfe des Neuen Deutschen Films, spiegelt die explosive Stimmung in der deutschen Gesellschaft zur Zeit des RAF-Terrorismus wider. Im Wettbewerb von Istanbul konkurrieren 12 Filme aus aller Welt (darunter das deutsche Drama Die Welle) um die Goldene Tulpe, den Hauptpreis des zum 27. Mal statt findenden Festivals. Unter den insgesamt rund 200 vertretenen Werken dominieren internationale Großproduktionen (Die Schwester der Königin, I’m not There) und Autoren-Filme wie der Berlinale-Sieger Tropa de Elite oder das US-Remake von Michael Hanekes Meisterwerk Funny Games. Doch in speziellen Sparten sind auch türkische Klassiker, Horrorschocker und Hommagen an kürzlich verstorbene Größen der Filmwelt (darunter Ingmar Bergman und Michelangelo Antonioni) zu finden. Weiterhin wird der französische Surrealist Marc Caro (Delicatessen, 1991; Die Stadt der verlorenen Kinder, La Cité des enfants perdus, 1995) mit einer Retrospektive geehrt. Das aktuelle deutsche Kino ist unter anderem mit Free Rainer und Chiko vertreten. Begleitet wird das Festival von zahlreichen Filmgesprächen, einer Ausstellung und einem Nachwuchsförderprogramm. Filmprogramm unter: http://www.critic.de/aktuelles/kalendarium/detail/artikel/internationales-filmfestival-von-istanbul-2008-1896.html Goethe-Institut: Wettbewerb um wandernde Wörter
Rund 3500 Menschen haben sich an der Suche nach dem besten
eingewanderten Wort beteiligt. Die Vorschläge für "Wörter mit
Migrationshintergrund" stammen aus 45 Ländern. Die Favoriten für den
Preis kommen von weit her. Die Wörter "Fisimatenten" und
"Tohuwabohu" sind am häufigsten vorgeschlagen worden, wie eine
Sprecherin des Goethe-Institutes sagte. Nach dem Einsendeschluss in
der vergangenen Woche entscheidet nun eine Jury. Mit dem Wettbewerb
suchen das Goethe-Institut und der Deutsche Sprachrat neben dem
besten eingewanderten Wort auch nach kreativen Begründungen. Das
Wort mit der besten Geschichte gewinnt demnach den Preis der
Kulturvermittler. Die schönsten Einsendungen werden in einem Buch
zusammengefasst und illustriert. Jury-Mitglieder sind unter anderen
Anne Will, Loriot und Wolfgang Thierse. Das beste eingewanderte Wort
wird zum ersten Mal gekürt. Die Gewinner werden bei der
Preisverleihung am 25. April im Bode-Museum in Berlin gekürt. In der
Vergangenheit waren bereits "Habseligkeiten" als schönstes deutsches
und der finnische Begriff "Kaffepaussi" als schönstes ausgewandertes
Wort gewählt worden. (ml/ddp) Interview Kaya Yanar: Merde in Germany Comedian Kaya Yanar spottet gerne über Minderheiten. Der Deutschtürke kann aber auch anders - zum Beispiel über den Klang von "Scheiße" nachdenken. Herr Yanar, Sie besuchen extrem gerne fremde Länder. Wo würden Sie am liebsten schon morgen hinreisen? Kaya Yanar: Nach China. Aber ich finde niemanden, der mit will. Und alleine traue ich mich das nicht. Oder den Amazonas rauf. Da gibt es ja Stämme, die gibt es - ich will jetzt ja nicht übertreiben, aber: Die gibt es schon seit einiger Zeit. Und die sind noch kaum gesehen worden. Und was genau fasziniert in der Fremde so sehr? Mich fasziniert es wahnsinnig, wie jetzt diese Kultur mit dem Leben fertig wird, wie jene Religion, Tod, Kindheit, das Erwachsensein sieht, welches Verhältnis hat die nächste Kultur zur Natur, welches Verhältnis hat sie zu den Tieren? Welches Verhältnis hat sie zu Leistung, zu Geld, zu Statussymbolen? Ich finde diese Millionen von Interpretationsmöglichkeiten und Ansätzen, mit dem Leben zurechtzukommen, wahnsinnig interessant. Das klingt nicht so, als ob Sie noch stark in der türkischen Kultur verwurzelt wären. Ich bin an einem Punkt angelangt, wo ich mich nirgendwo mehr komplett zugehörig fühle. Ich habe mit der Zeit rausgefunden, dass ich das auch gar nicht mehr brauche. Ich habe diese ganze Nationalitätenfrage transzendiert, ich definiere mich nicht mehr über sie. ..... Quelle: www.stern.de, 5.3.2008 Interview mit Mussin Omurca: Die Integrationsfigur Herr Omurca, steht ein Gartenzwerg vor Ihrem Haus? Nein. Ich habe zwar den deutschen Pass, aber so deutsch bin ich dann auch wieder nicht. Aber der Gartenzwerg ist doch ursprünglich Türke. Das sagen Sie selbst. Auch einige Wissenschaftler vertreten diese These. Das ist keine These, das lässt sich belegen. Die ersten Männlein aus Ton wurden vor etwa 700 Jahren von den Kappadokiern in Mittelanatolien geformt. Als ich in einem Fernsehbericht zum ersten Mal davon hörte, war mir auch sofort klar, warum mir Gartenzwerge immer so sympathisch waren. Das sind quasi meine Urahnen. Warum haben die Kappadokier solche Figuren getöpfert? Sie sollten vor bösen Geistern schützen. Forscher behaupten, die Tonmännchen seien kleinwüchsigen Bergbausklaven aus Afrika nachgebildet, die damals in türkischen Erz- und Kohleminen schufteten. Die Kappadokier sagten ihnen magische Kräfte nach und wollten ihre Zauberkraft konservieren. Allerdings frage ich mich dann: Warum sind Gartenzwerge nicht dunkelhäutig? Ich bezweifle diese Theorie und vermute, dass es eher an der Landschaft von Kappadokien liegt, dass Gartenzwerge ausgerechnet dort entstanden sind. Es gibt in der Region viele spitze Felsen und Berge, die aussehen wie Zipfelmützen. ..... Mehr Infos unter: www.omurca.de Quelle: www.fr-online.de , 11.3.2008 Was Integration sein kann Der beim deutsch-türkischen Filmfestival in Nürnberg geehrte Künstler Zülfü Livaneli hat die Integration mit einer Ehe verglichen: "Integration sollte beidseitig sein - wie eine Liebesbeziehung, eine Ehe. Jeder muss dafür seinen Beitrag leisten", sagte der türkische Autor, Komponist und Regisseur. Deutschland setze große Anstrengungen in die Integration der türkischen Gesellschaft. Die Türkei habe hingegen Nachholbedarf. Die Politiker hätten die Kultur des Landes und deren Vermittlung zu wenig gefördert. Zülfü Livaneli hatte am Donnerstagabend für sein Lebenswerk den Ehrenpreis des 13. Filmfestivals Türkei/Deutschland erhalten. Seit dem Beginn seiner Karriere geht es dem 1946 geborenen Filmschaffenden darum, Brücken zwischen Orient und Okzident und zwischen Kunst und politischer Verantwortung zu bauen. Der Preis geht an Künstler, deren Werk besonders den interkulturellen Dialog auf internationaler Ebene fördert.. The Institute for Cultural Diplomacy, in partnership with the Robert Bosch Stiftung and the Istanbul Policy Center, is currently organizing a bilateral Program ‘Germany Meets Turkey – A Forum Young Leaders’. The Program is an exchange and networking program for young leaders from Germany and Turkey. The advertising and application phase began on February 14 and will continue to run until April 30 2008. For more detailed information, please see the Program Homepage: www.germanymeetsturkey.org . Should you have any further questions regarding GMT, please do not hesitate to contact me. I would be very grateful, if you would forward the Call for Applications as a Newsletter or otherwise distribute it amongst your network. * * * * * * * Germany Meets Turkey – A Forum for Young Leaders A program of the Institute for Cultural Diplomacy (ICD) and the Robert Bosch Stiftung in cooperation with the Istanbul Policy Center of the Sabanci University Application Deadline: April 30, 2008 The Institute for Cultural Diplomacy (ICD) is pleased to announce that it is now taking applications for this year’s round of the “Germany Meets Turkey - A Forum for Young Leaders (GMT)” program. Six Turkish and six German participants will be selected and together with an already established group of twelve young leaders, they will take part in a week-long exchange to Turkey in October 2008. In 2009 the twelve new participants will return for a one-week exchange to Germany and in doing so they will join another newly selected group of twelve young leaders. Germany Meets Turkey is an interdisciplinary networking program, which in addition to the week-long study tour, includes additional local events, to be organized by network members in the form of leadership initiatives. We welcome applications from young leaders between the ages of 28 and 38 from all fields, including business, politics, science, education, culture and media, and who are interested in building a sustainable interdisciplinary network as the basis for a solid, long-term relationship between the two countries. The selected participants will spend one week between October 14 and 19 touring Turkey, visiting the cities of Ankara and Istanbul. The interdisciplinary program will include:
guest speakers from the
fields of business, politics, academia, science, culture and media;
Germany Meets Turkey is a joint program of the Institute for Cultural Diplomacy and the Robert Bosch Stiftung. The program’s Turkish partner is the Istanbul Policy Centre of the Sabanci University in Istanbul. GMT is part of The Ernst Reuter Initiative for Intercultural Dialogue and Understanding; a Turkish-German cooperation project under the patronage of the Ministers for Foreign Affairs of Germany and Turkey. Participants will be responsible for the organization and payment of travel to and from the Study Tour. All other program related expenses, including accommodation, are covered by the program sponsors. Upon acceptance to the program, applicants may request financial assistance on an individual basis. Additional information about the program, the application and the selection process are now available online at www.germanymeetsturkey.org. Applications must be submitted no later than April 30, 2008. For further information, please contact: Matthias Bär or Necdet Yildiz
Institute for Cultural
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Sibylle Thelen: Istanbul – Stadt unter Strom; Gesichter der neuen Türkei Die Türkei ist im Umbruch. Ungleichheiten und Spannungen beherrschen das Land. Brennpunkt dieses Geschehens ist Istanbul, wo Ostanatolien und die Moderne unvermittelt aufeinander treffen. Und wo eine Kultur pulsiert, die all das wiederspiegelt. Mitreißend portraitiert Sibylle Thelen Künstler und Kulturschaffende, erzählt vom Spagat zwischen Traditionalismus, Nationalismus und der Öffnung zur Moderne, vom Umgang der Türkei mit der eigenen Geschichte und dem Aufgreifen des Verleugneten und Verschwiegenen. Verlag Herder, 192 Seiten, ISBN 978-3-451-03009-3, Preis: 14.90 Euro Feridun Zaimoglu: Liebesbrand Feridun Zaimoglu hat einen ganz ungewöhnlichen und bewegenden Liebesroman geschrieben Es gibt Geschichten, die sind so unwahrscheinlich, dass man sie für wahr halten muss und nicht glauben will, ein windiger Dichter aus Kiel hätte sie sich bloß ausgedacht. Der Dichter trägt den klangvollen Namen Feridun Zaimoðlu, er ist Türke, aber ein Deutscher, er schreibt deutsch, aber es klingt wie aus einer fremden, märchenhaften Welt, aus einer Zeit, in der das Wünschen noch geholfen hat, und ist doch so gegenwärtig, dass es wirklicher erscheint als die Wirklichkeit der Nachrichten. Mit einer Nachricht, mit einem Unfall in der Türkei beginnt die Geschichte. Dem Erzähler gelingt es, das Fenster des Überlandbusses, der brennend auf der Seite liegt, zu zerschlagen und sich ins Freie zu retten. Da liegt er nun am Straßenrand, als plötzlich eine schöne Frau sich nähert, ihm das Blut aus der Stirn wischt und ihm zu trinken gibt. Er sieht den Ring an ihrer Hand, ihre Augen. Als sie sich über ihn beugt, fällt eine Brosche aus ihrem blonden Haar zu Boden. Die professionellen Hilfskräfte sind inzwischen eingetroffen, die Frau geht zu ihrem Wagen und fährt weiter, gerade noch kann er den Anfang des Nummernschildes erkennen: NI. So dramatisch beginnt eine Liebesgeschichte, die bis zum Schluss des Romans nichts an Dramatik verlieren wird. .... Der Mann hat sich ein paar Rippen gebrochen, man bringt ihn in ein türkisches Krankenhaus, schließlich kehrt er nach Kiel zurück. Gesund aber ist er nicht, es quälen ihn Schmerzen und die Folgen des Schocks, alles erscheint fragwürdig und fremd. Zu Hause erwartet ihn, wie es vorher hieß, »eine abbruchreife Beziehung«, und in der Tat verlässt ihn die Freundin. Er reagiert seltsam apathisch, das Bild der Helferin geht ihm nicht aus dem Kopf. Er schlägt nach und sieht: NI ist das Kürzel für Nienburg. »Wo bist du, Nienburgerin? dachte ich, wo bist du genau in diesem Augenblick, ich habe angefangen, mich nach dir zu sehnen, ich weiß, es ist dumm, aber deine Hände. Aber dein besonderer Ring. Aber deine Stimme.«
Verlag: Kiepenheuer & Witsch Verlag, ISBN-10: 3462039695, ISBN-13:
978-3462039696
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Film |
PERSEPOLIS Marjane ist ein Mädchen im Iran des Umbruchs. Der Schah Mohammad Reza Pahlavi geht ins Exil und eine islamische Republik entsteht. Doch die Freude über Veränderungen währt nicht lange, die islamische Regierung ermordet ihren Onkel, ihre eigene Freiheit wird eingeschränkt und bald fallen irakische Bomben auf Iran. Marjane geht nach Wien…Der Film ist beeindruckend, nicht zuletzt weil er auf der Lebensgeschichte der Regisseurin Marjane Satrapi beruht. Von ihr ist auch das Comic, dass als Vorlage für den Film diente. Der Film selbst ist technisch dem Comic sehr nahe geblieben. B.Ö.
Regie: Marjane Satrapi, Vincent Paronnaud.
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Aus den Medien |
Diese „Freiheit“ könnte teuer zu stehen kommen Die Rede ist von der Schlacht der Männer um die Freiheit der Frau, das Kopftuch tragen zu dürfen. Zu keinem Zeitpunkt war der politische Vorstoß, das Kopftuch freizugeben, so massiv und erfolgversprechend, wie in diesen Tagen. Untermauert von Argumenten wie Demokratisierung, Normalisierung, Freiheit der Religion und des Gewissens wurden zwischen der regierenden konservativ islamistischen AKP und der rechts nationalistischen Oppositionspartei MHP Verhandlungen über die Aufhebung des Kopftuchverbots an den Universitäten des Landes geführt. Als ob es sich bei diesem Thema um die preisgünstige Anschaffung von Tischen und Stühlen für die Partlamentskantine beim Winterschlußverkauf handelte, haben beide Parteien in einem atembetäubenden Tempo über die Freilassung des Kopftuchs Einigkeit erzielt. Die gegenwärtig existierende Verfassung soll mit einigen Kunstgriffen zugunsten der Freigabe des Kopftuchs an den Universitäten zurechtgebogen werden. An der Gesinnung, die den Freiheitskampf um das Kopftuch begleitet, fallen mehrere Denkwürdigkeiten auf: Zwei Parteien im Parlament beschließen, das Kopftuchproblem zu lösen. Um die diesbezüglichen Verhandlungen zu führen, werden von der Spitze beider Parteien 8 männliche Vertreter auserwählt. Obwohl es hierbei um die Köpfe der Frauen geht, findet sich in dieser Vertreterrunde keine einzige Frau. Frauen soll vorgeschrieben werden, wie sie ihre Kopftücher zu binden haben, aber man hält es noch nicht einmal um den Anschein eines guten Anstands willen für nötig, Frauen in die Verhandlungen miteinzubeziehen. ... von Perihan Ügeöz Stadt-Modernisierung in Istanbul 2010 will Istanbul europäische Kulturhauptstadt werden. Dafür setzt die Bosporus-Metropole alles daran, in gutem Licht zu erscheinen - zum Nachteil der Alteingesessenen. Wenig Wohnraum, teure Mieten: Negative Folgen der Modernisierung in Istanbul. Megacity, Boomtown, hippe Stadt am Bosporus. Kein Attribut scheint schillernd genug, wenn in den Hochglanzmagazinen für die vagabundierende Spaßgesellschaft von der heimlichen Hauptstadt der Türkei die Rede ist. Seit den 1980er Jahren hat die Metropole an der Schnittstelle zwischen Ost und West allen Krisen zum Trotz als führendes Handels-, Finanz- und Dienstleistungszentrum den Abstand zum Rest des Landes weiter vergrößert. Rund ein Drittel des türkischen Bruttoinlandsprodukts wird heute in Istanbul erwirtschaftet. Längst hat die Stadt Konkurrenten wie Beirut den Rang als führender Dienstleistungsstandort des Nahen Ostens abgelaufen. Und wenn es nach dem Willen der städtischen Entscheidungsträger geht, dann gebührt Istanbul über kurz oder lang ein vorderer Platz unter den Global Citys, den Steuerungszentren der Weltwirtschaft wie New York, Tokio oder London. ... Quelle: www.taz.de , 11.3.2008 Türkei: Justiz geht gegen Erdoðan vor Der oberste Staatsanwalt der Türkei will die Regierungspartei AKP verbieten und Ministerpräsident Erdoðan die weitere politische Betätigung untersagen. Die Justiz wirft der AKP vor, sie sei das Zentrum von Aktivitäten gegen die säkulare Republik. Der oberste Staatsanwalt der Türkei hat am Freitagabend beim Verfassungsgericht überraschend das Verbot der Regierungspartei AKP beantragt. Premierminister Tayyip Erdoðan und Staatspräsident Abdullah Gül sollen Politikverbot bekommen. Staatsanwalt Abdurrahman Yalcinkaya wirft der AKP vor, sie sei das Zentrum von Aktivitäten gegen die säkulare Republik. ... Der Antrag ist eine weitere Eskalation im Streit zwischen der islamisch-konservativen AKP und dem kemalistischen Lager, welches lange Jahrzehnte die Macht im Staatsapparat hatte. Zuletzt hatte sich dieser Streit am AKP-Vorstoß zur Aufhebung des Kopftuchverbotes festgemacht.... Von Kai Strittmatter, Quelle: SZ vom 15.3.2008 Durch die gesunkene Bevölkerungszahl stieg die die Arbeitslosenquote auf über 10 % Mit den neuen Erfassungssystemen wurde die Zahl der Bevölkerung von 73 Mio. auf 69 Mio. revidiert, weshalb auch wesentliche Statistiken korrigiert werden mussten. Somit stieg die Arbeitslosenquote von 9,4% auf 10,1%. Die Zahl der Beschäftigten sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 368 Tausend auf 20,87 Mio. Menschen. Quelle: FMC, Februar 2008
Foreign Market Consulting: Umweltschutzdiskussion bei Tourismusförderung (Radikal, 20.03.08). Durch eine Änderung im Tourismusförderungsgesetz sollen Waldflächen für Tourismusflächen geöffnet werden. Nachdem das Verfassungsgericht einige Übertragungen von Waldgebieten an Tourismusprojekte aufgrund des verfassungsrechtlichen Schutzes des Waldes gestoppt hatte, ist nun erneute eine Bestimmung in der Diskussion, die den Waldschutz unterläuft. Tourismusprojkete erhalten dabei den Status besonderen öffentlichen Nutzens. Bis zu einem Prozent der Waldfläche einer Provinz soll darum für Tourismusprojekte zur Verfügung gestellt werden können. Sollten für die Projekte Bäume gefällt werden, sind die Inhaber verpflichtet, mindestens die doppelte Menge wieder anzupflanzen. Aufgrund von Anwendungs- und Überwachungsproblemen erheben Opposition und Umweltschützer Einwände gegen die Pläne. Quelle: istanbulpost.net Kriminalität in Istanbul stark zurückgegangen (Radikal, 18.03.08). Der Polizeidirektor von Istanbul Celalettin Cerrah teilt mit, dass die Zahl der Straftaten um 40 % gesunken sei. Zu den Hintergründen verwies Cerrah zum einen auf härtere Strafen und die Wirkung der Medien zum anderen auf die Erfolge bei der Bekämpfung der Bandenkriminalität. Durch die Zerschlagung einiger Banden, die Kinder für Einbrüche und Taschendiebstahl einsetzten ist die Zahl dieser Delikte drastisch zurückgegangen. Quelle: istanbulpost.net 42 neue Landkreise (Yeni Safak, 19.02.08). Ein Gesetzentwurf zur Neuordnung einer Reihe von Kreis- und Gemeindegrenzen ist im Kabinett zur Unterschrift vorgelegt worden. Auf der Grundlage der jüngst vorgelegten Daten der Volkszählung 2007 sollen 42 neue Landkreise gebildet werden, während 1.124 Kommunen ihr Stadtrecht verlieren und zu Dörfern erklärt werden. Angesichts von 3.225 Kommunen in der Türkei betrifft diese Maßnahme jede dritte Stadt. Die bisher diskutierte Teilung des Stadtbezirks Cankaya in Ankara findet sich nicht im Gesetzentwurf. In Istanbul soll der Stadtbezirk Eminönü dem Bezirk Fatih zugeschlagen werden. In Istanbul ist die Bildung von acht neuen Stadtbezirken vorgesehen (Arnavutköy, Atasehir (wird von Kadiköy abgespalten), Basaksehir, Beylikdüzü, Çekmeköy, Esenyurt, Sancaktepe, Sultangazi), in Izmir die von zwei, in Ankara ist es einer. Quelle: istanbulpost.net Junge Frauen ausgegrenzt (Radikal, 6.02.08). Eine Studie des Arbeitgeberverbandes TISK kommt zu dem Schluss, dass zwei Drittel der jungen Frauen im Alter zwischen 25 und 29 Jahren zu Hause sitzt, d.h. weder arbeitet noch eine Ausbildung erfährt. In der Altersgruppe zwischen 15 bis 29 Jahren liegt dieser Anteil bei 60 %. Im OECD-Vergleich liegt in der Türkei der Anteil junger Menschen, die weder arbeiten noch einer Ausbildung nachgehen, insbesondere bei Frauen, aber auch Männern extrem hoch. Quelle: istanbulpost.net Doch keine 20.000 Deutsche in Alanya?! (Dünya, 5.02.08) Die jüngst veröffentlichten Volkszählungsdaten geben die Zahl der niedergelassenen Ausländer in Antalya mit 6.343 an. Bisher war - nicht zuletzt aufgrund von 10.000 ausländischen Immobilieneigentümern davon ausgegangen worden, dass in der Provinz mindestens 20.000 Ausländer ständig lebten. Der Volkszählung zufolge leben 98.064 Ausländer in der Türkei. Die fünf Provinzen mit dem höchsten Ausländeranteil sind Istanbul (42.228), Bursa (11.495), Ankara (7.166), Izmir (6.707) und Antalya (6.343). Nach dem verblüffenden Ergebnis befragt erklärte der Bürgermeister von Alanya Sipahioglu, dass ein großer Teil der Ausländer in Alanya wohl nicht gezählt worden sei, weil diese sich nur vorübergehend während der Sommermonate in der Türkei aufhielten. (Es ist durchaus bekannt, dass viele Ausländer in der Türkei nach einem visumsfreien dreimonatigen Aufenthalt durch eine Ein- und Ausreise Visumsgebühren und Scherereien mit der Ausländerbehörde umgehen. Dass dementsprechend der Ausländeranteil in Istanbul, Bursa, Ankara und Izmir mit einem höheren Anteil (legaler) ausländischer Beschäftigung höher liegt, mag kaum verwundern...). Quelle: istanbulpost.net
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Frage des Monats: Wieso ist Eis mal weiß, mal klar? Eigentlich ist es doch immer das Gleiche: gefrorenes Wasser. Aber warum sind Eisberge schneeweiß, die Eiswürfel aus dem Kühlschrank aber durchsichtig wie Glas? Welche Farbe hat denn Eis eigentlich? Im Prinzip ist Eis durchsichtig, wie Wasser auch. Friert Wasser langsam, wird das Eis durchsichtig wie bei einem Eiszapfen. Aber wenn zwischen den Kristallen Luft eingeschlossen ist, erscheint das Eis weiß. Genau diese Lufteinschlüsse machen auch den Schnee weiß - und übrigens auch den Schaum von bunter Seife! Und wieso macht die Luft Eis weiß? Licht wird am Übergang vom festen Aggregatzustand des Eises zum gasförmigen der Luft wie von einem Prisma in die Spektralfarben gebrochen. Folgen viele solcher Phasengrenzen aufeinander - Eis, Luft, Eis, Luft usw. - überlagern sich diese Spektren so oft, dass alle Farben wieder addiert werden und weißes Licht ergeben. ... warum man sich eine Eselsbrücke baut? Esel weigern sich normalerweise beharrlich, auch kleinste Wasserläufe zu durchwaten. Daher baute man oft kleine Brücken, um mit den Lasttieren doch ans Ziel zu kommen. Eine Eselsbrücke ist also ein kleiner Umweg, der ans Ziel führt.
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