Infobrief - online                             Februar 2009

Alle Angaben im Infobrief sind ohne Gewähr. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.
Wir behalten uns vor, eingereichte Beiträge aus Platzgründen zu kürzen.

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,


Auch in diesem Februarheft werden wir uns mit dem Thema Liebe beschäftigen. Da kommt uns natürlich der Valentinstag mit den Liebespaaren in den Sinn, die Verliebtheit und das Kribbeln im Bauch ……. aber die Liebe hat so viele Gesichter und wir erleben sie in unserem Leben in unter-schiedlichen Variationen: Da ist zuerst die Kindes- und Elternliebe, die Geschwister- und Familien-liebe, die Liebe zu Freunden und Vertrauten. Dann erleben wir die Partnerliebe und mit ihr entsteht meist auch der Wunsch nach dem gemeinsamen Kind und so dreht sich das Rad der Liebe von neuem.

Auch finden wir die Liebe in der Form von Verehrung zu einer Person, die uns begeistert oder inspiriert. Das kann, wie bei der Künstlerin Leyla Gediz, die Verehrung zu der Lehrerin sein, die ihr die Liebe zur Kunst vermittelte. Häufig finden wir diese Wertschätzung bei jungen Künstlern gegenüber ihren Vorbildern, so wird z.B. die Ikone der österreichischen Dichtkunst Friederike Mayröcker von vielen jungen Dichtern geliebt, da diese wiederum im offenen Haus der Dichterin willkommen sind.

Wir können eine Liebe zur Kunst und Musik entwickeln. Ebenso kann Kunst und Musik unsere Empfindungsfähigkeit verstärken. Es gibt die Liebe zur Natur und zu den Tieren und viele weitere Dinge in unserem Dasein können mit Liebe verbunden sein. Wir können einen Beruf ergreifen, den wir lieben, der unser Leben prägt und bereichert. Unser Leben kann bereits seit unserer Kindheit mit Liebe erfüllt sein oder wir können jetzt unser Leben bewusst mit Liebe füllen. Sie kann überall sein, wenn wir das Leben und die Menschen lieben.

„Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst!“


Dieses uns so vertraute Gebot appelliert sowohl an unsere Nächstenliebe als auch an unsere Selbstliebe, die nicht mit Narzissmus zu verwechseln ist. Denn bevor wir einen anderen Menschen lieben können, muss die Liebe in uns selbst beginnen. Nur wer sich selbst akzeptiert und liebt kann Positives bewirken. Wenn Liebe in uns ist, dann werden wir uns selbst nicht verletzen und auch keinen anderen Menschen.
 
Der Schwerpunkt der Liebe ist für den Gläubigen die Gottesliebe, die Liebe Gottes zu den Menschen und die Liebe des Einzelnen zu Gott. In unserer Zeit sprechen viele Personen von der Liebe zum Universum, aber auch diese allumfassende Liebe impliziert die Nächsten- und Selbstliebe, was wiederum ein Schritt zu mehr Frieden sein sollte.
 
Mit dem Frieden in uns werden wir wohlwollend und friedlich unseren Mitmenschen begegnen und Toleranz und Großzügigkeit auch gegenüber anders Denkenden walten lassen können.
 

Mona Marweld-Engin für das Brücke Team
 

 (Die Ausstellung von Leyla Gediz ist noch bis zum 14. Februar in der Galerie des Österreichischen St. Georg-Kollegs, Kart Cinar Sok. 2, TR-34420 Karaköy - Istanbul, zu sehen)

 

 

 

In eigener Sache

Versand der Infobriefe per Post

Bereits die letzten beiden Infobriefe haben wir versuchsweise per Post verschickt; mit dem Ergebnis, dass wesentlich weniger nicht zustellbare Rücksendungen kamen.
Leider gibt es weiterhin einige Mitglieder, die ihren Infobrief nicht oder aber sehr spät erhalten.
Wir versuchen unser Möglichstes, um Ihnen den regelmässigen Erhalt der Infobriefe zu gewährleisten, sind dabei jedoch auf Ihre Mithilfe angewiesen. Deshalb bitten wir nochmals um Rückmeldungen bei Adressen, bzw. Hausnummernänderungen. Vielleicht kennen Sie auch in Ihrer näheren Umgebung oder Nachbarschaft ein BRÜCKE-Mitglied, welches seinen Infobrief regelmässig erhält. So könnten wir z.B. zwei bis drei Briefe an eine Adresse senden.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viel Spass und gute Unterhaltung mit dem neuen Infobrief.

 Ihr Brücke-Team

 


Korrektur Agenda 2009

Mit Bedauern mussten wir einige kleine Fehler in unserer Agenda 2009 feststellen.

Hausnummernänderung:

Dr. Med. Kaðan Kocatepe
Nispetiye Cad.
No: 36 / 4
1.Levent – Istanbul

 

BABETTE BEAUTY CENTER

Baðdat Caddesi 377, Esen Apt. Kat 2, D:8
Þaþkýnbakkal-Istanbul
Tel. 0212 / 467 35 19 / 359 90 83

 


Herzlichen Glückwunsch und Willkommen an Bord!

Bianca Kaiser und Ayhan freuen sich über die Geburt ihres Sohnes Marco Deniz. Wir gratulieren der ganzen Familie mit Defne und Khan zu diesem freudigen Ereignis und wünschen eine glückliche Zukunft.

 

Trauer

Der Tod ist groß.
Wir sind die Seinen
lachenden Munds.
Wenn wir uns mitten im Leben meinen,
wagt er zu weinen mitten in uns.

Rainer Maria Rilke

Am 25. Januar verstarb der bekannte Schriftsteller

ORHAN DURU.
Seiner Ehefrau Sezer Duru und ihrer Familie wünschen wir Kraft in dieser schweren Zeit.
Möge sie weiterhin ihre Energie der Literatur widmen.

Mona Marweld-Engin

für das Brücke-Team

 

Unser herzlichstes Beileid zum Tod ihres Schwiegervaters gilt auch Filiz Baþaran-Zelzele und ihrer Familie. Möge der Tod eine Erlösung für ihn sein.


Geçmiþ olsun

Wir wünschen dem Mann von Edda Weissenbach gute Besserung und dass er bald wieder auf den Beinen ist!!


Danke

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Jutta Temel für ihre großzügige Spende in unsere "Brücke-Kasse". Sie wird der Vereinsarbeit zugute kommen.


Besuchsdienst

Unser Aufruf ’’Besuchsdienst’’ stösst auf positives Interesse bei den Mitgliedern.
Deshalb unser dringender Aufruf!!
Wer würde gerne besucht werden oder kennt Menschen in Istanbul, die sich über einen Besuch / einen Gedankenaustausch /  Abwechslung im Alltag freuen würden?
Wer hat Freude daran alleinstehende Menschen,  kennenzulernen und würde sich bereit erklären, sie zu besuchen?
Bitte melden sie sich mit Name, Adresse, Tel.Nr., Alter
im BRÜCKE-Büro unter 0212/458 9850 oder bei Biggi Özcan 0532/502 9695.

 

 

 

Rückblicke

Seniorenweihnachtsfeier im Konsulat

Mehr als ein verspäteter Rückblick soll dies ein herzliches Dankeschön an das Ehepaar von Kummer sowie das Deutsche Generalkonsulat  Istanbul sein.
Denn auch dieses Jahr luden sie die Senioren zu einem Adventskaffee ein.
Diese, fast schon traditionelle Veranstaltung, auf die sich die Senioren immer schon im Voraus freuen, ist für viele fast schon der Höhepunkt der weihnachtlichen Zeit.
Und so sass man an liebevoll und festlich dekorierten Tischen bei Kaffee und Kuchen unter einem riesigen Weihnachtsbaum, lauschte den schönen Liedern des Chores und folgte den nett arrangierten weiteren Aktivitäten. Die Zeit verging zu schnell.........
ALLEN, die sich an Vorbereitung und Ausführung des Nachmittages beteiligten, sei herzlich gedankt.

 Brigitte Midil


Frühstück Yeþilköy

Gut gelaunt trafen sich am Donnerstag den 15.1.09 zahlreiche Teilnehmerinnen zum Frühstück im Figaros Restaurant in Yeþilköy.
Suat und seine Mannschaft verwöhnten uns mit gewohnter Qualität und wir liessen uns das reich-haltige Frühstück schmecken.
Die bunte Mischung der Teilnehmerinnen ergab ausreichenden Gesprächsstoff.
Auch unser jüngster acht Wochen alter Gast schien die Atmosphäre zu geniessen.
Babette nutzte die Gelegenheit und stellte ihr neues Kosmetikinstitut vor.
Alle waren sich einig: So kann das neue Jahr weitergehen.
Weitere Veranstaltungen wurden angeregt.

Im Anschluss besuchten einige Teilnehmerinnen die Fotoausstellung African Wildlife von Burak Doðansoysal und bestaunten die beeindruckenden Tier- und Landschaftsaufnahmen.

Biggi Özcan


Verleihung der Silbernen Rose

Am Montag, den 12. Januar 2009 wurde die Rose des Hl. Nikolaus in einer Andacht in der Marien-Kathedrale des armenischen Patriarchates an Patriarch Mesrob verliehen.
Papst Benedikt XVI. würdigte den Einsatz von Patriarch Mesrob bei seinem Besuch am 30. Novem-ber 2006 bei einer Andacht und in anschliessenden Gesprächen. Schon damals zeichnete sich eine schwere Erkrankung des Patriarchen ab, die es ihm heute fast unmöglich macht, seinen Dienst auszuüben.
Die Laudatio hielt der Rektor der Universität Freiburg, P. Guido Vergauven. Anschliessend gab es einen Empfang im Saal neben der Kirche.
Erzbischof Aram nahm stellvertretend für Patriarch Mesrob die Silberne Rose des Heiligen Nikolaus
in Empfang.
An dieser besonderen Veranstaltung nahmen auch unser deutscher Konsul, Herr von Kummer, Pfarrer Nollmann, Pfarrer Dr. Wehr,
HR Franz Kangler CM und Schwester Hedwig, von der St. Georgs-Gemeinde und Dr. Nikolaus Wyrwoll, Berater des päpstlichen Rates zur Förderung der Christen in Rom, teil. Besonders hervorzuheben wäre noch der Chor, welcher fantastisch gesungen hat.

 Jutta Maria Temel


Am 21. Januar fand in den Räumen der Arnavutköy ArtGallery unser Neujahrsempfang statt.
Als erstes stiessen wir mit Sekt auf das neue Jahr an, wobei wir Gelegenheit hatten, uns  Skulpturen und Gemälde einer jungen Künstlerin anzusehen.
Danach hielt Ingrid Iren einen interessanten Vortrag über das Thema Sprache. "Sprache-Nährboden der Kultur".
Frau Iren hat unter anderem mehrere Bücher des Nobelpreisträgers Orhan Pamuk meisterhaft übersetzt.
Nach dem Vortrag erzählte sie über die  Besonderheiten und die Schwierigkeiten des Übersetzens, was sehr interessant war. Es lässt sich sagen, dass eine gute und originalgetreue Übersetzung, die sehr viel an Wissen und Erfahrung erfordert, von grosser Bedeutung für den Erfolg eines Werkes ist.
Schliesslich machten wir uns noch ein paar schöne Stunden zum Klönen und Lachen. Für das leibliche Wohl war gesorgt. Zu Kaffee und Tee gab es Käsekuchen, Börek, Linsen-Köfte und noch einiges mehr..........
Einen herzlichen Dank an Frau Ingrid Iren für den interessanten Vortrag und an das Brücke Kultur-Forum für die gute Organisation.

Yasemin Demir

  

….. Sprache ist gleich Wort (s. oben: „Im Anfang war das Wort“), sie ist die Summe von Wörtern, oder auch: Laute haben sich zu Wörtern verdichtet, und Wörter haben Sätze gebildet. Im Prozess der Differenzierung haben die Wörter eine große Kraft entwickelt.
DAS WORT wurde zu einem Instrument, mit dem die Menschen Einfluss gewinnen konnten. Das Wort kann bitten, flehen, drohen, befehlen, kann Gutes verheißen, Hoffnung geben, aber auch verführen, Hass und Feindschaft beschwören.
Wir kennen unzählige Beispiele aus der Geschichte der Menschheit, die von der Kraft und Macht des Wortes zeugen. Kaiser, Könige, Heerführer, Diktatoren, Revolutionäre, aber auch Glaubenskämpfer und Philosophen, sie alle haben im Laufe der Menschheitsgeschichte das Instrument Wort überzeugend eingesetzt.
Um nur wenige Beispiele hervorzuheben:
Ohne die Wortgewalt eines Moses ist der Auszug der Kinder Israels aus Ägypten undenkbar, desgleichen die endgültige Formierung der Stämme zu einem Volk.
Wie wir in einem der eindrucksvollsten Werke von Shakespeare nachlesen können, hat Marcus Antonius mit seinem Nachruf auf Caesar das römische Volk umgestimmt und den Hass auf seine Mörder entfacht.
Martin Luthers Wort: „Hier stehe ich, ich kann nicht anders“ hat die unumschränkte Machtposition der katholischen Kirche erschüttert – und letztlich dort gewisse Reformen initiiert.
Undenkbar ist auch die französische Revolution ohne die Überzeugungskraft ihrer Wortführer.
VER-FÜHRER wie Hitler und sein Sprachrohr Goebbels haben in Gemeinschaft mit anderen Diktatoren - Mussolini, Franco, Salazar und in Osteuropa Stalin und seine Helfer - durch Brandworte die Taten der Gewalt entzündet und damit unendliches Leid über die Menschheit gebracht.
Kemal Atatürk kämpfte nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches mit Wort und Tat für einen Neuanfang und gab durch eine seiner wichtigsten Reformen, die Einführung der lateinischen Buchstaben, allen Schichten seines Volkes die Möglichkeit zu einer ausreichenden Bildung.
Wortstark, im gewaltlosen Widerstand und mit dem Vorbild seiner asketischen Lebenshaltung errang der Mahatma Gandhi die Autonomie Indiens.
Und auch Martin Luther King kämpfte nur kraft seines Wortes für Frieden und Gleichstellung der Rassen.
So haben im Lauf der Geschichte aller Kulturen immer wieder charismatische Persönlichkeiten die Menschen mitgerissen und den Stand der Dinge kraft ihrer Worte verändert, zum Nutzen, aber auch zum Schaden der Menschheit.

Lasst uns die Sprache, die Macht des Wortes, nicht vernachlässigen, damit wir denen, die sie für ihre eigene Macht missbrauchen, wirksam ins Wort fallen können!

Ingrid Iren, 2008

 

 

 

Neuigkeiten und Aktuelles

Wussten Sie schon, ...

...dass die Kommunalwahlen am 29. März 2009 stattfinden werden?


...dass die alten YTL-Geldscheine und Münzen
noch bis Ende 2009 benutzt werden können.

 


Onlinebestellung der Museumskarte

Auf vielfachen Wunsch hier die Adresse der Webseite für die online Bestellung der Museumskarte:

https://satis.muzekart.com/anasayfa.html

 


Brief aus China

Hefei (China), 11.1.2009

Euch allen ein glückliches Neues Jahr!
Uns bringt es in wenigen Tagen die Rückkehr nach Deutschland. Elf Monate im Reich der Mitte sind wie im Flug vergangen. Bei diesem Riesenland haben wir jetzt den Eindruck, nicht viel mehr zu „wissen“ als vorher. Aber es gibt ja die Experten nach ein oder zwei organisierten 10-Tage-Reisen. Wer mir noch mal erzählt, Chinesisch könne man nur in China essen, der kennt zu wenige chine-sische Restaurants in China und Deutschland.
Eginald Schlattner, vielen ein guter Freund (erfolgreicher Schriftsteller wie May), der nie in China war (wie May), hatte in blanker Ironie gemeint: wer Karl Mays Blauroten Methusalem gelesen habe, wisse alles über China. Weil ich das Buch in meinem Keller hatte, fing ich an zu lesen, legte es bald bei-seite, weil ich eigentlich nie ein Freund von May war. Jetzt wurde ich es, nachdem ich gegen Ende unserer China-Zeit alles Mitgebrachte gelesen hatte und eigentlich widerwillig nach dem Methusalem griff. Aber siehe da: Ich musste mich an vielen Stellen kringelig lachen, weil May vor ca. 120 Jahren ins Schwarze getroffen hatte. Egal, welche Quellen er hatte und wie er sie benutzte. Sehr stabil ist dieses Land! Dass May in Radebeul nur 50 Meter von meiner Patentante entfernt ruht, verbindet mich fast mit ihm. Bei deren Beerdigung vor zwei Jahren hatte ich das nicht vorausgesehen.
Gewinn der Zeit in China? Bisher hatte ich nicht Gelegenheit, meine Toleranzgrenzen so lange zu testen und traumhafte chinesische Küstenstädte zu erleben. 15 Jahre Istanbul haben eine unverwüst-liche Liebe zu Städten am Meer wachsen lassen: Tsingtau, Shanghai, Hongkong, Macau. Freitags ist der Flieger an die Küsten voll von Fliehenden, am Sonntagabend sind es dieselben Leute am Koffer-band. Viele meiner Studenten können nicht – wie wir – einfach ans Meer fliegen, in Shanghai am Bund sitzen, die wenigen 100 m rekonstruierter Großer Mauer besteigen oder sich bei Hitze durch die riesigen Höfe der Verbotenen Stadt quälen......

Allen herzliche Grüße!
Ulrich Mattern !

 

 

 

Brücke-Kulturforum stellt vor

DEUTSCHES ARCHÄOLOGISCHES INSTITUT ISTANBUL

Das Deutsche Archäologische Institut gründete 1929, anlässlich seines 100-jährigen Jubiläums, die Abteilung Istanbul. Das Institut befindet sich im Gebäude des Deutschen Generalkonsulats in Gümüssuyu, in der Nähe des Taksim-Platzes.
Seit 2006 wurde die Leitung des Instituts von Dr. Felix Pirson (Schwerpunkt: Klassische Archäologie) und als zweiter Direktor von Dr.-Ing. Martin Bachmann (Schwerpunkt: Bauforschung) übernommen.
Das Aufgabengebiet des Instituts umfasst For­schungsprojekte von der Urgeschichte Kleinasiens bis zur osmanischen Epoche.
Zu dem Institut gehört eine Bibliothek mit ca. 60.000 Büchern und 200 Zeitschriften, die der Öffentlichkeit zugänglich ist. Ebenso eine Fotothek mit ca. 120.000 Bildern, 65.000 Negative, davon ca. 2.500 historische Aufnahmen sowie das Pergamonarchiv mit ca. 50.000 Aufnahmen.

Die Öffnungszeiten sind:
Montag bis Freitag von 9.00 bis 13.00 Uhr

Im Winterhalbjahr bietet das Institut informative Abendvorträge für die interessierte Öffentlichkeit  an, zu denen auch ausländische Wissenschaftler eingeladen werden.
Eine zweite Vortragsreihe sind die sog. Hauskolloquien, in denen vor allem junge Wissenschaftler neueste Forschungsergebnisse zur Diskussion stellen können.
Im Frühsommer werden von den Mitarbeitern des Instituts regelmäßig Führungen zu Istanbuler Stadtteilen, Bauwerken und Sammlungen durchgeführt. Das Programm hierfür wird noch erarbeitet und kann demnächst auf der Webseite des Instituts eingesehen werden.

Zu dem Vortragsprogramm für die Saison 2008/2009 möchte die Leitung des Instituts auch alle BRÜCKE-Mitglieder einladen.

Die Vorträge finden, wenn nicht anders angegeben, jeweils donnerstags um 18 Uhr im Lesesaal des Deutschen Archäologischen Instituts statt.

Adresse

Abteilung Istanbul
Ýnönü Caddesi 10
34437 Istanbul
Tel.:        +90-(0)212-393 76 00
Fax:         +90-(0)212-393 76 40 (Verwaltung)
Fax2:      +90-(0)212-393 76 14 (Sekretariat)
E-Mail:    sekretariat@istanbul.dainst.org
Alle weiteren Informationen können Sie der Webseite des Instituts entnehmen:
www.dainst.org/abteilung.php?id=266 

Mona Marweld-Engin

 

Ausstellung: Istanbuls Holzhäuser - Beispiele seiner historischen Wohnarchitektur

Das Stadtbild Istanbuls wurde bis weit in das 20. Jh. hinein von Holzhäusern bestimmt. In einem dramatischen Prozess sind diese Bauten verdrängt worden. Das Deutsche Archäologische Institut Abteilung Istanbul hat sich in zahlreichen Untersuchungen seit über 40 Jahren mit den Istanbuler Holzhäusern beschäftigt. In der Ausstellung, die vom stellvertretenden Direktor der Abteilung Istanbul, Dr.-Ing. Martin Bachmann in Zusammenarbeit mit dem Ýstanbul Araþtýrmalarý Enstitüsü (Istanbul Research Center) konzipiert wurde und im Rahmen der deutsch-türkischen Kulturwochen 2008 gezeigt wird, ist ein Überblick der Arbeiten zu sehen.
Die gezeigten Beispiele erfassen das gesamte zeitliche Spektrum der noch existierenden Holzhäuser, das vom Amcazade Yalýsý des ausgehenden 17. Jhs. bis zu einem Wohnhaus des frühen 20. Jhs. auf Büyükada reicht. Typologisch wird die ganze Vielfalt von der prachtvollen Ufervilla am Bosporus bis hin zu den kleinbürgerlichen Wohnhäusern Zeyreks aufgezeigt. Und die weite Verteilung der Objekte weist schließlich darauf hin, dass die historische Stadttopografie sich keinesfalls auf die bekannten Zentren beschränken lässt.
Dennoch nimmt die Altstadthalbinsel mit dem historischen Viertel Zeyrek einen Schwerpunkt ein. Hier fanden Ende der 1970er Jahre bedeutende, flächendeckende Dokumentationsarbeiten statt, mit denen ein damals noch weitgehend intaktes Holzhausquartier für die Nachwelt festgehalten werden konnte. Einen weiteren Hauptakzent setzen die bautechnischen und konstruktiven Besonderheiten der osmanischen Holzhäuser. Mit einer Auswahl historischer Holzbearbeitungsinstrumente des 19. und frühen 20. Jhs. wird diese Sektion bereichert. Gezeigt wird aber auch ein detailgetreues Konstruktionsmodell des Amcazade Yalýsý. Hervorzuheben ist ferner, dass die Ausstellung fast ausschließlich mit historischen Aufnahmen aus dem Fotoarchiv des DAI Istanbul illustriert wird.
Begleitend zur Ausstellung erscheint ein dreisprachiger Katalog (deutsch-türkisch-englisch) mit zahlreichen Beiträgen.

Internetpräsenz des Istanbul Research Center / Ýstanbul Araþtýrmalarý Enstitüsü

http://www.iae.org.tr
photo credit: Dr.-Ing. Martin Bachmann, DAI
(der Webpage des Deutschen Archäologischen Instituts Istanbul entnommen)

 

 

 

Kultur

Buchrezension von Georg Hauser

Yusuf Atilgan Der Müssiggänger

Woher das neue Interesse an Atilgans altem Roman, nicht nur in Deutschland, auch in der Türkei, 50 Jahre nach Ersterscheinen? Bemerkenswerte Neuauflagen (nächstes Frühjahr, nach über 70 Jahren) auch von Szerbs Reise im Mondlicht (1937). Was war an Pamuks Schnee so erfolgreich? Der junge Mann, der nach traumatischen Kindheitserfahrungen seine Rolle gegenüber der irgendwie überlegenen Frau nicht finden kann, oder die – nicht neue – aber von Zeit zu Zeit als neu wahrgenommene Erzähltechnik, nämlich häufiger Wechsel von Erzählhaltungen und Perspektiven, der dem Leser ziemliche Aufmerksamkeit abverlangt, wenn er nichts verpassen will?
Gleichviel: Viele Müßiggänger-Besprecher scheinen voneinander abgeschrieben zu haben: C., Atilgans Held, sei ein der eben erst aufgestiegenen bürgerlichen Mittelklasse entsprungener Jüngling, orientierungslos, weil er sich um eigenes Einkommen nicht unbedingt zu kümmern habe, die eigentliche Lohnarbeit als fast unanständig (ameisenwürdig) ansehe, aber zum Unternehmertum auch nicht gerade Lust habe, es beinahe erholsam finde, wenn die Ameisengesellschaft bei Regen vorübergehend von der Straße verschwinde......

 Georg Hauser

 

 

 

Aus den Medien

Die Öffentlichkeit verfolgt gebannt den Serien-Krimi: Ergenekon

Seit am 7. Januar eine weitere Verhaftungswelle im Zuge der Ergenekon-Untersuchung erfolgte, be­herrscht das Thema wieder die öffentliche Diskussion. Neben den inzwischen allbekannten Ungereimtheiten, zu denen „in Echtzeit“ Einzelheiten über Festnahme, Beweismittel und Verhöre gehören, dürfte die Life-Übertragung von Arbeiten zum Aufspüren von Bomben und Waffen durch das Staatsfernsehen wohl ziemlich einzigartig sein. Auch eine vierstündige Reportage mit einer Person, nach der im Zusammenhang mit der Untersuchung gefahn­det wird, im Staatsfernsehen gehört sicher nicht zu Ereignissen, die man jederzeit antreffen wird…
Zur Erinnerung…
Die Ergenekon-Untersuchung nahm vor fast zwei Jahren ihren Anfang mit dem Fund einer Kiste Handgranaten im Istanbuler Stadtteil Ümraniye. Ihrer Bauart zufolge stammen die Handgranaten aus Armee-, Polizei- oder Geheimdienstbeständen. Ihre Herkunft ist jedoch nach wie vor (zumindest für die Öffentlichkeit) ungeklärt. Die Handgranaten werden mit Anschlägen auf die Tageszeitung Cumhuriyet 2006 in Verbindung gebracht. Für die Anschläge werden die Attentäter verantwortlich gemacht, die im Mai 2006 einen Anschlag auf den Verwaltungsgerichtshof verübten, bei dem ein Richter erschossen wurde.Im Zuge der Ermittlungen zum Handgranatenfund in Ümraniye erfolgten bisher zehn Festnahmewellen. Der im vergangenen Sommer vorgelegten Anklageschrift zufolge gibt es eine „Ergenekon“ genannte Terrororganisation, die für zahlreiche Morde, Attentate und weitere Straftaten verantwortlich gemacht wird. Dieser Terrororganisation sollen u.a. führende Kreise der türkischen Gesellschaft und hohe Staatsbeamte angehören. Der Begriff „Ergenekon“ wird dabei gelegentlich synonym für „tiefer Staat“ verwandt. Zu den Festgenommenen gehören pensionierte Offiziere bis in den Generalsrang, aktive Offiziere, Akademiker, Politiker (bis hin zu Parteivorsitzenden), Journalisten und Künstler.............

von STEFAN HIBBELER

Quelle: Istanbulpost

 

 

 

Kurznachrichten

Im neuen Jahr mehr deutsche Touristen in die Türkei

Laut Öger Tours bedeutet die globale Wirtschaftskrise neue Chancen für den türkischen Tourismus. Wie der Türkei-Geschäftsführer des Reiseveranstalters erklärte, deuten Umfragen auf ein stark erhöhtes Interesse der Deutschen am Urlaub in der Türkei hin. Dabei stehen „All-Inclusive“-Angebote im Vordergrund, bei denen die Hauptkonkurrenten Tunesien und Ägypten noch nicht mithalten können.

Quelle: Newsletter - FMConsulting

 

Spedition Ekol eröffnet neue Route nach Deutschland

Nach 4-jähriger Vorbereitungszeit hat das türkische Speditions- und Logistikunternehmen Ekol eine neue, zeitsparende Route für den europäischen Kombiverkehr eingerichtet. In Zukunft werden die Güter in Spezial-Sattelaufliegern von Istanbul nach Trieste verschifft. Es folgt der Transport auf der Schiene zum Zielterminal in Mannheim, von wo sie per LKW zum Empfänger gelangen. Die Investition von 25 Mio. Euro soll sich durch jährliche Kosteneinsparungen von 20 % bezahlt machen. Gegen Gebühr können auch Fremdspeditionen diese Infrastruktur nutzen.

Quelle: Newsletter - FMConsulting

 

Beihilfe zur Arbeitsplatzerhaltung geplant.

Der Minister für Arbeit und Soziales Faruk Celik hat mitgeteilt, dass an einem Programm gearbeitet wird, dass eine Kostenübernahme eines Teils der Löhne für Unternehmen vorsieht, die vorübergehend ihre Arbeit einstellen. Celik erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass das Arbeitslosengeld zwischen 265 und 533 TL liegt. Ziel des Programms ist es, Entlassungen in der Industrie zu vermeiden.

(NTV, 6.01.09)

 

65 Prozent der Häuser im Marmara-Gebiet erdbebengefährdet.

Eine japanische Expertenkommission kommt zu dem Schluss, dass 65 Prozent der Häuser im Marmara-Gebiet bei einem Erdbeben mit Stärke 7 oder höher einstürzen werden. Der Staatssekretär im Bauministerium Sabri Erbakan verwies auf die Vielzahl von an der Stadtplanung beteiligten Institutionen und hob Mängel in der Bauüberwachung hervor. Seiner Einschätzung nach bedürfen selbst neu gebaute Häuser einer Nachbesserung zur Erhöhung der Erdbebensicherheit.

Quelle: Cumhuriyet, 13.01.09

 

Inflationsziel für 2008 verfehlt

Auch im abgelaufenen Jahr hat die Türkei das einstellige Inflationsziel mit 11,04% Inflation wiederholt verfehlt. Seit drei Jahren liegt die Inflation damit deutlich über dem anvisierten Ziel. Für das kommende Jahr wurde aus diesem Grund die Zielmarge von 4% auf 7,5% nach oben korrigiert. Zwar sind diese Werte für mitteleuropäische Verhältnisse hoch, aber im Vergleich zur Inflation in der Türkei Ende der 90-er Jahre verschwindend gering, als sie bei dreistelligen Werten lag. Damit hat das Land auch einen guten Platz in der „Inflationsliga“ eingenommen. War die Türkei im Jahr 2001 noch an vierter Stelle mit weltweit höchster Inflation, liegt sie heute an 62. Stelle. Inflationsweltmeister war 2008 Zimbabwe.

Quelle: imap-Instituts

 

Krise hat Appetit auf Pizza nicht verderben können – Markt soll stark wachsen

Mit zunehmender Urbanisierung ändern sich die Essgewohnheiten der Türken – vor allem der jungen Generation. Dies gilt nicht allein für die Metropolen des Landes, sondern zunehmend auch für Anatolien. Die großen Pizzaketten eröffnen laufend neue Filialen im ganzen Land. Dadurch wird der Pizzasektor zu einer wahren Wachstumsbranche: In den kommenden drei Jahren soll der Markt von jetzt 250 Mio. US$ auf 600 Mio. US$ expandieren. Der Optimismus in der Branche ist ungebrochen, denn der wachsende Appetit auf Pizza, so ist man überzeugt, sei stärker als die Krise.

Quelle: Newsletter - FMConsulting

 

Türkische Erstliga-Fußballer fordern Kirche

Eine heftige Kontroverse haben christliche Spitzenspieler beim türkischen Erstligisten "Fenerbahce Istanbul" mit der Forderung nach einer Kirche ausgelöst. Wie die türkische Presse am Dienstag berichtete, beantragte der brasilianische Mannschaftskapitän Alex de Souza beim Vereinsvorstand die Einrichtung einer kleinen Kirche auf dem Trainingsgelände am asiatischen Ufer des Bosporus. Er stellte die Forderung im Namen aller acht christ­lichen Spieler bei "Fenerbahce". Der Vereinsvorstand äußerte sich bisher nicht zu dem Ansinnen. In Internet-Foren wurde der Vorschlag heftig diskutiert. Während einige Fans Verständnis für die christlichen Spieler äußerten, griffen andere den Mannschaftskapitän an. "Fenerbahce" wurde im Jahr 1907 in Kadiköy (Chalkedon) auf der asiatischen Seite der Bosporus-Metropole gegründet, als noch 50 Prozent der Bewohner der Stadt Christen waren. Istanbul wurde damals türkisch Konstantiniya, griechisch Konstan­tinoupolis und im levantinischen Italienisch Cospoli genannt.

Quelle: http://www.kathweb.at, 06.01.09

 

!f Istanbul fängt bei Dir an!

Das Istanbuler Festival für Independent-Filme „!f Istanbul“ findet vom 12. bis 22. Februar in Istanbul und Ankara statt. Im Rahmen des Festivals werden bis zu 70 internationale Filme gezeigt. Da die Filmvorführungen im AFM-Kino statt finden wird das Festival auch als „AFM Festival“ bezeichnet. Es ist das einzige Filmfestival der Türkei mit einer eigenen Sektion für schwullesbische Filme. Nach Angaben von NTV lautet das Motto des diesjährigen Festivals „Fang bei Dir an!“. Nähere Angaben zu den Filmen liegen noch nicht vor. Auf der offiziellen Seite von „!f Istanbul“ http://2009.ifistanbul.com/

die auf Türkisch und Englisch informiert, kann man sich in den Newsletter eintragen.

Quelle: Der Türkeimonitor, 21.01.2009

 

 

 

Kinder, Kinder

Schneeglöckchen, Weißröckchen …

Seit vielen Tagen lachte die Sonne warm vom Winterhimmel, und die Leute freuten sich. Nur Jule war traurig. Es hatte keinen richtigen Winter mit Schnee und Eis gegeben, und die Tage wurden nun auch schon wieder länger. Ihr neuer Schlitten aber stand immer noch im Keller. Das bisschen Schnee, das in diesem Winter manchmal die Erde ein wenig bedeckt hatte, hatte nicht einmal für einen Schneeball gereicht.
„Komm endlich, Schnee!“, rief Jule in den Himmel hinauf. „Ich will Wolken und Schnee!“
Sie begann zu singen: ’Schneeglöckchen, Weißröckchen, wann kommst du geschneit …’ sang Jule, und die Sonne lachte. Schneeglöckchen? Weißröckchen? Die Blumenzwiebeln, die Jule im Herbst in der Erde unter der alten Weide vergraben hatte, wurden unruhig. Seit Tagen schon lockten die Sonnenstrahlen die Triebe aus den Zwiebelschalen. Erste Blütenstängel hatten bereits begonnen, sich aufwärts zu richten, um das Licht zu suchen. ’Schneeglöckchen, Weißröckchen, wann kommst du geschneit …’, erklang es wieder von oben. Schnell bahnten sich erste Schneeglöckchen ihren Weg weiter durch den Boden. Als am nächsten Tag die Sonne wieder vom Himmel strahlte, durchstießen sie mit einem Ruck die Erdoberfläche, wandten ihre Knospen der Sonne zu und öffneten ihre Blüten. Als Jule nach der Schule in den Garten trat und nach Schneewolken Ausschau hielt, fand sie unter der Weide ein kleines, weißes Schneepolster. Neugierig trat sie näher. Nein, das war ja gar kein Schnee! Jule staunte. Schneeglöckchen mitten im Winter? „Das kommt davon, wenn man Lieder falsch singt“, lachte Jules Mutter. „Nun musst du dich um deine Schneeglöckchen gut kümmern. Wenn die Wetterfrösche Recht behalten, wird es nämlich bald Schnee geben.“ „Schnee? Juchhu!“ Jule klatschte vor Freude in die Hände. „Dann kann ich ja doch noch meinen Schlitten aus dem Keller holen.“ Sie streichelte sanft über die weißen Röckchen der Schneeglöckchen. „Und ein wenig Stroh hole ich auch. Damit ihr nicht friert.“ Als sich später die Sonne hinter gelbgrauen Wolken versteckte, bedeckte Jule die Schneeglöckchen sorgfältig mit den weichen Strohhalmen. „Schlaft gut“, flüsterte sie den Blüten zu. „Ihr werdet es kuschelwarm haben, wenn der Schnee kommt und sich über euer Strohbett legt. Auf bald.“
Und während sie ins Haus ging, sang Jule voller Vorfreude: ‚Schneeflöckchen, Weißröckchen, bald kommt ihr geschneit …’ © Elke Bräunling

 Quelle: http://elkeskindergeschichten.blog.de

 


Dolphinarium Istanbul

Dolphinarium Istanbul befindet sich an der Küste des Goldenen Horns in Eyüp auf einem Gelände von 5.800 qm und wurde von den Fachexperten des Dolphinarium Projektes in Moskau aufgebaut. Die Anlage besteht aus einer Lagune mit einem Durchmesser von 16.5 m und 6 weiteren Bassins.
4 Delphine, 2 Weisswale, 4 Seelöwen und 2 Seepferdchen mit Trainer bieten eine wunderschöne Show, die 45 Minuten dauert. Ausserdem haben Kinder die Gelegenheit, samstags und sonntags zwischen 10.00 – 11.00 Uhr mit Delphinen 10 Minuten zusammen zu schwimmen. Der Preis ist 150 TL und eine Reservierung ist unter Tel. Nr. (0212) 581 78 78 unbedingt notwendig.

Showzeiten:

Wochentags: ausser montags und dienstags 11.00 und 14.00 Uhr,
Wochenende und Feiertage: 12.00, 15.00 und 18.00 Uhr

Eintrittspreise:

Erwachsene: 20 TL, Schüler und Studenten: 15 TL, 0-3 Jahre Eintritt frei.

Istanbul Dolphinarium

Silahtaraða Caddesi, 2
Eyüp - Istanbul
Tel: (0212) 581 7878

http://www.istanbuldolphinarium.com

 

 

 

Besser Leben

Was man aus dem Gesicht lesen kann  Teil II

Was uns die Nase sagen will.

Eine grosse Nase weist auf einen Menschen hin, der ehrgeizig, egoistisch und auf seine Unabhängig-keit bedacht ist. Ist der Nasensattel verdickt, deutet dass auf Leberbelastung hin. Kleine, gerade Nasen verraten einen Menschen, der schneller mit seinem Leben zufrieden ist, nicht so sehr auf Erfolg aus ist, und sich auch nicht so gern aus der Masse hervorhebt. Ein schmaler Nasenrücken weist auf Nervosität, nervöse Herzleiden und Schilddrüsenbelastung hin. Jemand mit fleischiger Nase hat Spass an den schönen und bequem Dingen des Lebens. Eine besonders lange Nase zeigt jemanden, der mit Geld gut umgehen kann und es auch gut anzulegen weiss. Zeigt die Nasenspitze sehr nach oben, handelt es sich um jemanden, der sehr emotional reagiert. Es ist jemand, der Wert auf zwischenmenschliche Beziehungen legt, gerne auch Geld verleiht, und sich Sorgen macht, es wieder zu bekommen. Eine rote, geäderte, knollige Nase weist auf hohen Blutdruck und Herzstörun-gen hin. Rötungen neben der Nase machen auf Magnesiummangel aufmerksam. Während Gefäss­risse um die Nase herum ein Zeichen von Blutstauungen, Venenentzündungen und Thrombose­bildung sein können.

Was der Mund uns sagen kann.

Ein breiter Mund verrät einen aufgeschlossenen Menschen, der grosszügig ist und Wert auf zwischenmenschliche Beziehungen legt. Ein kleiner Mund dagegen verrät jemanden, der eher introvertiert ist. Es ist jemand, der kein so grosses Vertrauen hat und auch gerne an Altem und Gewohnten festhält. Ist der Mund im Verhältniss zum übrigen Gesicht zu klein, deutet das auf eine ausgeprägte Blasenschwäche hin...........

Yasemin J.Demir

 


Vorbeugend gegen Erkältung

Salbeitee bei Halsschmerzen
Thymiantee mit Honig
Spitzwegerich
Thymian
Kamille
Salbei
Süßholz
Isländisch Moos

Mindestens drei dieser Zutaten mischen (je nach Geschmack) und drei Tassen täglich (heiß) trinken.

 

Knoblauchbouillon mit pochierten Eiern

Eine halbe Knoblauchknolle
40 gr. Butter
6 Scheiben Brot
1 1/2 EL Paprikapulver (edelsüß)
1 1/2 EL gemahlener Kreuzkümmel
1,5 Liter Rinderbouillon
Salz und Pfeffer
6 Eier

Knoblauch klein hacken und in der Butter 5 min. anbraten. Knoblauch herausnehmen und kleingewür­felte Brotscheiben darin 5 min. zu Crouttons anbraten, mit Paprika bestreuen und noch mal 2 min. anbraten. Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer und Brühe hinzufügen und zum Kochen bringen. 6 Suppen-tassen zur Hälfte mit Suppe füllen und je ein Ei hineinschlagen. Ca. 8 min. in den Ofen bis die Eier gestockt sind.

 

 

 

Valentinstag – der Tag der Liebenden

Am 14. Februar feiert man in vielen Ländern auf der ganzen Welt den Tag der Liebenden. Auch wenn böse Stimmen unken, dass vor allem die Floristen von diesem alten Brauch profitieren – diese wunderbare Tradition gibt es tatsächlich schon viele Jahrhunderte.

Kleine Historie: Von England in die „Neue Welt“

Der Valentinstag stammt ursprünglich aus dem angelsächsischen Raum. Bereits im 15. Jahrhundert umwarben Engländer mit romantischen Gedichten und Brieflein Ihre/n Liebste/n. Von England aus kam der Valentinstag mit den ersten Einwanderern dann in der „Neuen Welt“ an, wo er noch heute zu einem der beliebtesten Traditionen zählt. Bereits Schulkinder verschicken fleißig Valentinskarten.
Und die Erwachsenen machen ihrem Schatz mit Blumen, Pralinen oder anderen Kleinigkeiten eine Liebeserklärung. „Be my Valentine!“, das sagen mittlerweile aber auch Millionen von Japanerinnen zu Ihrer/m Ehemann, Liebsten oder Chef. Allerdings verschenken sie ausschließlich Schokolade. Dafür bekommen Sie umgekehrt einen Monat später (14. März) weiße Schokolade geschenkt. Der 14. März heißt in Japan nämlich offiziell White Day oder St. White’s Day, daher die weiße Schokolade. 

Der Schutzpatron der Liebenden: Bischof Valentin

Namensgeber für das romantischste aller Feste ist der Legende nach Bischof Valentin von Terni, der im dritten Jahrhundert Liebespaaren heimlich den kirchlichen Segen gab. Darunter auch Soldaten, die laut Dekret des Kaisers nicht heiraten durften. Angeblich schenkte er den frisch verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten. Und allgemein galt, dass diese Ehen unter einem besonderen Schutz und Segen standen. Dies erklärt auch, weshalb Blumen, vor allem rote Rosen, auch heute noch das beliebteste Liebespfand am Valentinstag sind. Leider wurde Bischof Valentin wegen seines christlichen Glaubens am 14. Februar 269 auf Befehl von Kaiser Claudius II. enthauptet. Seitdem gilt der Todestag des Märtyrers mit dem großen Herzen als Gedenktag für alle Liebenden.

Quelle: Wikipedia


Die berühmtesten Liebespaare:

Kleopatra und Marc Anton (Alexandria, Ägypten, 1. Jahrhundert vor Christus)
Nachdem Kleo, die Königin von Ägypten, eher aus Berechnung eine Beziehung zum damals mächtigsten Mann auf der Welt, Julius Caesar, aufgebaut hatte und ihm sogar ein Kind schenkte, wendete sich sie nach seinem Tod seinem potentiellen Nachfolger, Marc Anton, zu. Mit ihm war sie "offiziell" verheiratet und hatte nochmals drei Kinder. Das rief dessen Rivale Octavian, der später als Kaiser Augustus, nicht nur wegen der Weihnachtsgeschichte berühmt wurde, auf den Plan. Von ihm besiegt und in die Enge getrieben, wählte das Liebespaar den Freitod. Octavian mußte sich damit begnügen, deren Kinder umzubringen. Kleopatra hatte übrigens damals eine raffinierte Art, Julius Caesar anzubaggern: Sie ließ sich in einen Teppich einwickeln und diesen als Geschenk überbringen. Zur Nachahmung ist dies heute nur bedingt empfehlenswert - man bedenke die langen Postlaufzeiten.

Abélard und Héloïse (Paris, Frankreich, 12. Jahrhundert)
Wahre Liebe kennt wohl kein Alter und keine Tabus:
Obwohl Geistlicher und im reifen Alter, hatte der Gelehrte Abélard eine Liebesbeziehung zu seiner blutjungen Schülerin Héloïse. Ihr Onkel war darüber ziemlich empört und ließ Abélard dafür entmannen (oh weia). Abélard und Héloïse gingen darauf hin in ein Kloster (natürlich jeder in ein anderes), waren sich aber weiterhin in Liebe verbunden. Beide wurden zusammen begraben. Man kann das Grab heute noch auf dem Pariser Friedhof Père Lachaise besichtigten.

Romeo Montague und Julia Capulet (Verona, Italien, 15. Jahrhundert)
Kurze heftige Liebesbeziehung zweier junger Leute. Leider waren die Familien derart miteinander verfeindet, daß sie die Beziehung nicht dulden konnten. Ein Geistlicher traute sie deshalb heimlich (ganz in Tradition eines St. Valentins). Ein von ihm vorgeschlagener Trick, die ganze Geschichte doch noch zu einem Happy-End zu bringen schlägt katastrophal fehl. Julia und Romeo töten sich selbst.  

Clara Wiek und Robert Schumann (Leipzig, Deutschland, 19. Jahrhundert)
Der hoffnungsvolle Pianist und Komponist Robert Schumann verliebte sich in die ebenfalls musika-lisch talentierte, junge Tochter seines Lehrers. Der wollte aber etwas besseres als so einen armen Schlucker für sein Mädel und setzte alle Hebel in Bewegung um die Beziehung zu verhindern. (Das ist ja fast so wie bei Abélard und Héloïse). Diesmal wurde der Liebhaber allerdings nicht entmannt; jedoch mußten die beiden Liebenden vier Jahre vor Gericht streiten, um endlich heiraten zu dürfen. 16 Jahre lebten sie danach glücklich zusammen. Er komponierte, sie spielte seine Musik. Leider wurde der gute Robert nervenkrank und starb schließlich geistig umnachtet in einem Irrenhaus. Clara Schumann überlebte ihren Mann um 40 Jahre, hatte weiter als Pianistin Erfolg und zierte den 100 DM Schein.

Und jetzt endlich mal eine Liebesstory mit richtig glücklichem Ausgang:

Wallis W. Simpson und Edward VIII. von England (London, England 20. Jahrhundert)
Als sich der junge englische König in die nicht standesgemäße, ältere, schon zweimal geschiedene und nicht allzu attraktive Amerikanerin verliebte, mißbilligte die Öffentlichkeit diese Beziehung aufs Schärfste. Kurzerhand verzichtete Edward auf Thron und Krone, um Wallis Simpson heiraten zu können. Er lebte mit ihr bis zum Tode glücklich zusammen in Paris.


Liebe? Was ist das überhaupt?

Da rätselt der Mensch schon seit Jahrtausenden herum und kommt nur auf Lösungsansätze. Wie schön daß es in unserer Welt außer Akte XY doch noch einige Geheimnisse gibt.

Lassen wir also einmal einige kluge Köpfe zu Wort kommen:
Platon, ein großer griechischer Gelehrter, der vor über 2000 Jahren in Griechenland lebte, erklärte die Liebe auf eine wundervoll poetische Art: Vor langer Zeit waren beim Menschen alle Teile doppelt vorhanden. Dieses Wesen hatte zwei Köpfe, vier Arme und auch beide Geschlechter. Die Menschen waren dadurch so mächtig, dass sogar die Götter vor ihnen Angst hatten. So zerstörten die Götter diese Macht, in dem sie die Menschen in zwei Teile, männlich und weiblich, teilten und die beiden Hälften in alle Welt verstreuten. So wurden wir was wir heute sind. Seit dieser Zeit versuchen nun die männlichen und weiblichen Hälften wieder zusammen zu finden. Irgend etwas zieht die beiden Hälften unwiderstehlich zueinander hin. Diese Neigung nennt man Liebe. Da es aber sehr viele Hälften gibt, findet man nur selten seine wahre Hälfte wieder. Doch wenn man sie findet, dann sind diese zwei Hälften wieder so mächtig wie einst und brauchen selbst die Götter nicht zu fürchten ...

Etwas sachlicher erklärt die Liebe der Brockhaus:
Liebe (althochdeutsch: "liob", verwandt mit "Lob" und dem gotischen Wort "labains" "Hoffnung"). Sammelbegriff einer Vielfalt menschlicher Gefühlsbindungen, denen die rationell nur unvollständig begründbare Wertbejahung eines Objektes zugrunde liegt. Durchaus treffend, aber nicht sehr romantisch.
Im dem Stück "Yin und Yang", beschreibt ein junger Mann, der nicht mehr geliebt wird und darüber grübelt, wie seine Beziehung noch zu kitten ist, die Liebe wie folgt: Es ist - es ist einfach da. Warum es geschieht, kann ich nicht sagen. Aber wie es ist, das kann ich sagen: Es ist etwas da, das alles beherrscht. Es schreit immer "SIE-SIE-SIE-SIE-SIE". Mein ganzes Denken, mein ganzes Handeln wird davon beeinflusst. Ich möchte mit ihr in den Gleichtakt gehen, ich selbst  zähle nicht mehr... Liebe mag wohl der göttlichste Gegenstand sein, den es gibt, denn von Grund auf ist der Mensch egoistisch. Aber dieser neue Zustand überwindet den Egoismus. Gegen alle Widerstände. Alle Umstände mögen gegen diese Verbindung sprechen. Dieses Neue, das Überwinden des Egoismus, das freiwillige Unterordnen - wenn es sich bei einem Menschen durchsetzt - das nennt man Liebe.

Treffender und prägnanter als der Dichter Erich Fried in seinem Gedicht "Was es ist" kann man Liebe nicht mehr beschreiben:

 Es ist Unsinn
sagt die Vernunft.
Es ist was es ist, sagt die Liebe.
Es ist Unglück
sagt die Berechnung.
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst,
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht.
Es ist was es ist
sagt die Liebe.
Es ist lächerlich
sagt der Stolz.
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht.
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung.
Es ist was es ist
sagt die Liebe.

 


Valentinstags- Menü

So bleiben sie ihm unvergesslich

Camenbert- Cremesuppe

1,5 Liter Brühe in einem Topf zum Kochen bringen. 500 gr. Kartoffeln und 500 gr. Zwiebeln schälen und würfeln und hinzufügen. 30 min. garen und anschließend pürrieren. 1Camenbert würfeln und mit 150 gr. Frischkäse mit Knoblauch in einer Pfanne schmelzen. Mit in die Suppe mixen und 385 gr. Milchpulver einrühren. Heiß servieren.

 

Entfachen sie das Feuer der Leidenschaft

Frittierter Thunfisch

Thunfisch in Stücke/ Scheiben schneiden und mit Parmesankäse, Ei und Paniermehl panieren. In sehr heißem Öl ca. 5 min. goldbraun frittieren. Rote Paprika in dünne Streifen schneiden und in Olivenöl 5 min. dünsten. Mit Salz, Pfeffer, Paprika und Cayennepfeffer würzen und mit Reis oder Brot servieren.

 Quelle: Brigitte Burland- Cordeau:

„Meine geheime Hexenküche“ (Gerstenberg- Verlag)

 

 

 

 

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