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Editorial |
Prosit Neujahr! Gedanken
zum Jahreswechsel
Schon seit Tagen leben wir im „Neuen Jahr", 2008. In manchen Häusern
werden die Überbleibsel der Festtage noch zu finden sein. Vielleicht
Erinnerung an den ersten gebrochenen Vorsatz? Wollte man nicht …?
Man wollte so viel, man hatte sich Vorsätze gefasst, die
Rückbesinnung benutzen, alles besser zu machen.
Hätten wir es uns nicht viel leichter gemacht, die Rückbesinnung
nicht für zu viele Vorsätze zu benutzen?
Stehen wir lieber zu unseren kleinen Fehlern! So wird Leben
erträglicher und auch realistischer. Keine Sorge, auch die letzten
Überbleibsel der Festtage werden irgendwann aufgeräumt sein, der
feierliche Geruch aus den Wohnzimmern verschwunden sein, und das
tägliche Leben mit Höhen und Tiefen wird uns neu fordern.
Dabei war die Besinnung, der Rückblick nicht falsch. Vielleicht
wurde uns dadurch klar, welche Wege wir gehen, ob es noch die Wege
sind, die wir ursprünglich wollten oder ob sie einer Korrektur
bedürfen. Mit Mut und Zuversicht wollen wir ins Neue Jahr starten
und hoffen auf die Hilfe unserer Nächsten, wollen wieder an uns
glauben und selbst Hilfe geben, nur so findet sich der wahre Sinn im
Vergänglichen!
Auch wir – das Brücke-Team – schauen zurück auf ein arbeitsreiches
Jahr. Nicht alles lief wie gewünscht, nicht wie wir es eigentlich
planten.. War es der Zeitfaktor, der manches unmöglich machte?
Dennoch glauben wir, dass wir einiges geschafft haben und auch ein
wenig stolz auf unseren Einsatz sein dürfen. Wenn wir uns allerdings
etwas wünschen dürften, wäre es der Wunsch nach etwas mehr
Unterstützung (z.B. zu den Vorbereitungen für Feste wie Weihnachten
und Ostern) aus unserem Leserkreis, denn dann macht auch der eigene
Einsatz wieder mehr Freude und man gewinnt die notwendige Kraft.
Unseren Lesern des Infobriefs wünschen wir einen Rückblick, der von
einem Lächeln begleitet wird und Zuversicht für den Blick auf die
Zukunft.
Alles Gute für 2008, auf dass eure Wünsche und Träume in Erfüllung
gehen.
Und nicht vergessen: TRÄUME WERDEN NUR WAHR, WENN MAN DARAN
ARBEITET!
Ihr BRÜCKE – Team
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In eigener
Sache |
Zum Editorial
Im Editorial äußerten wir den Wunsch, nach etwas mehr
Unterstützung aus dem Leserkreis. Dieser Wunsch kommt nicht von
ungefähr. Auch wir erreichen leider manchmal unsere Grenzen.
In den ersten Brücke-Jahren hatten einige der Organisatoren noch
kleine Kinder, aber nicht nur die Kinder waren klein, auch wir waren
jung und voller Energie. Der Wunsch, in Istanbul eine deutsche
Kolonie zu bilden, um unser Erbe, unsere Kultur, an unsere Kinder
weiter geben zu können, war groß. Damals – ja, man kann schon damals
sagen, vor 18 Jahren, gab es kaum deutschsprachige Kindergärten,
Schulen, es gab keine Vereinigung, wo man Leute kennen lernen
konnte, die gleichgesinnt, gemeinsam Weihnachten oder Ostern feiern
wollten. Unsere Kinder kannten keinen St.Martinszug, kein Fasching,
wenn wir nicht zufällig mit ihnen zu der Zeit in Deutschland waren.
Mit wenig Mitteln, aber einer Menge Idealismus haben wir Feste
organisiert, mit Kind und Kegel gefeiert, haben Sprache und Kultur
vermittelt.
Im letzten Dezember schien es uns, als seien unsere Kräfte
erschöpft. Wir wollten die Tradition beibehalten – eine
Nikolausfeier mit den Kindern..., waren nicht alle immer glücklich,
haben wir uns getäuscht, als wir das Strahlen der Kinderaugen sahen,
wenn der Nikolaus den Raum betrat. Haben nicht auch alle Mütter
Freude daran gehabt, in diesen Kreisen zu feiern?
Kaum einer hat gefragt, warum der Nikolaus nicht erschien. Wenn kein
Interesse dafür besteht, ist dies für den Idealismus tödlich, und
wenn kein Idealismus mehr da ist, kann auch keine Kraft mehr
entstehen.
Wir – "die Alten" – würden uns wirklich wünschen, dass die
Organisationen von solchen Festtagen von Jüngeren übernommen würden.
Gerne helfen wir mit Rat und Tat.
Nicht alles, was aus der Ferne so leicht und normal erscheint, ist
wirklich so! Viel Kraft und Zeit muss investiert werden, und leider
spüren das die Unbeteiligten kaum. Wir möchten nicht zu Konsumenten
erziehen, sondern aktive Beteiligung fördern, um gemeinsam noch
besser genießen zu können.
Wir würden uns sehr freuen, wenn sich diejenigen, die an unserer
Tradition festhalten möchten, im Büro melden, um wenigstens ab und
zu eine Aufgabe zu übernehmen.
DANKESCHÖN
Wir bedanken uns bei unseren Mitgliedern für ihre Treue und ihre
zuverlässige Unterstützung, ohne die wir unsere Aufgaben und Ziele
nicht erfüllen könnten.
Unser Dank gilt allen Spendern, die uns mit ihren großzügigen Geld-
und Sachspenden bedacht und dadurch vieles ermöglicht haben.
Ganz besonders danken wir unseren Mitarbeitern für ihren
unermüdlichen Einsatz. Wir hoffen, daß wir durch ihren Idealismus
weiterhin Kraft schöpfen können, begonnene Projekte weiterzuführen
und neue anzugehen.
Wir freuen uns über die Stammleserschaft und über die vielen neuen
Fördermitglieder, die wir im letzten Jahr gewinnen konnten.
Lieben Dank für die vielen Grüße zu Weihnachten und zum
Jahreswechsel.
Ein herzliches Dankeschön richten wir an unsere fleißigen
ehrenamtlichen Helfer, die ihre wertvolle Freizeit opfern, um uns
bei unseren Aktivitäten zu unterstützen.
Den kleinen und großen Journalisten unter uns, die uns u.a. in Form
von Leserbriefen viel Interessantes und Informatives geliefert
haben, möchten wir natürlich auch ganz herzlich danken.
Der Brücke-Vorstand
BRÜCKE-Kalender 2008
weitere Exemplare des
BRÜCKE-Kalenders können Sie gegen einen Unkostenbeitrag von 25 YTL
im Büro beziehen. Tel. 0212 / 458 98 50,
info@bruecke-istanbul.org
BRÜCKE-Infobriefe 2008
Sie erhalten heute die erste Ausgabe unseres Infobriefes im neuen
Jahr. Interessantes und Wissenswertes aus verschiedenen Quellen von
Veranstaltungen über Initiativen, die wir Ihnen regelmäßig
vorstellen möchten. Dabei freuen wir uns besonders über Beiträge aus
den Reihen der Mitglieder.
Schicken Sie uns Hinweise, Vorschläge für Treffen (z.B.
Kaffeeeinladungen zu Hause, Lesungen,
Filmabende, Jogging/Wandern, Mutter-Kind-Treffen) oder Textentwürfe
bitte an die Brücke-Emailadresse. Wir freuen uns weiterhin auf Ihre
Mitarbeit!
Mitgliederbeitrag
vergessen?
Mitgliedern, die ihren Jahresbeitrag nicht entrichtet haben, wird ab
Januar kein Infobrief mehr zugestellt. Sollten Sie es versäumt
haben, melden Sie sich doch bitte im Brücke-Büro, so dass wir Sie
nachträglich wieder in den Verteiler aufnehmen können.
Der Jahresbeitrag von 85 YTL für das laufende Vereinsjahr kann wie
üblich an den auf Seite 2 angegebnen Stellen beglichen werden. Wir
würden uns freuen, wenn auch Sie uns durch das Jahr begleiten. Tel.
0212 / 458 98 50,
info@bruecke-istanbul.org
BRÜCKE-Mitgliederdiskussion
Leben in einem fremden Land. Für die einen ist die Türkei schon zur
Zweitheimat geworden, die anderen leben sich gerade mal ein. Wir
möchten den Austausch fördern und starten regelmässige
Mitgliederdiskussionen oder einfach ein Austausch unter Mitgliedern.
Erfahrungen von alteingesessenen geben den Neuankömmlingen eine
Stütze, aber auch weitere Themen wie z.B.: Zuhause und fremd,
Heimat, Leben und Arbeiten in der “Fremde”, Muttersprache,
Schulsituation, Gesundheitsprobleme, ... sind tagtägliche
Gedankensansätze zu Diskussionsforen.
Falls Sie spezifisch eine Frage / Informationen zu einem speziellen
Thema haben oder möchten, lassen Sie es uns wissen, damit wir eine
Fachperson zum Thema in die Gesprächsrunde einbeziehen können.
Ein erstes Treffen findet im Februar 2008 statt.
BRÜCKE Brüo, Tel. 0212 / 458 98 50,
info@bruecke-istanbul.org
BRÜCKE-Computer-Absturz
Abgestürzt. Alles ist mir einfach abgestürzt. Viele Stunden Arbeit
nichts genützt, der Rechner ist mir abgestürzt. Blödes Ding! Kurz
bevor ich an das Sichern ging, sagt es "Heap corrupt" und macht noch
"Ping". Warum muß mir das ausgerechnet jetzt passiern? All die
Arbeit hat jetzt nichts genützt. Warum hab ich sie nicht gleich
geschützt - zu spät. Jetzt ist sie abgestürzt.
Liebe Mitglieder, kurz vor
Dezember ist es leider passiert, unser Computer ist abgestürzt und
viele wertvolle Dateien waren weg. Der Fachmann mußte kommen, einige
Dateien konnte er retten – welch ein Glück! Aber leider sind nun
alle Email-Adressen verloren gegangen. Nun muss alles wieder mühsam
eingetragen werden. Wir bitten alle Mitglieder, uns ihre
Email-Adressen anzugeben, damit wir Ihnen weiterhin kurzfristige
Mitteilungen, Reminder und Einladungen zustellen können.
Mitgliederdatenbank auf unserer Homepage
Unsere
Mitglieder werden in Kürze die Möglichkeit haben, ihre persönlichen
Daten (Anschrift, Interessen und Hobbies, evtl. auch private
Dienstleistungsangebote) in der Datenbank online zu verwalten.
Für
Mitglieder sind zudem umfangreiche Suchmöglichkeiten nach anderen
Mitgliedern vorgesehen; alte und neue Freunde wiederfinden,
Netzwerke und Interessengemeinschaften aufbauen sind nur zwei
Möglichkeiten, die Datenbank zu nutzen.
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Mein
persönlicher Brückenschlag |
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Rückblicke |
Adventskabarett
Kaya Yanar - Made in Germany
Glühwein - Made in Türkiye
Lamia (Congress & Event Management) hatte aufgerufen zum
Adventskabarett mit Kaya Yanar in Grossen Basar Istanbul. Eine
grossartige Kombination von Geschichte, Spass, Geselligkeit! Und
natürlich war ein Team von der “BRÜCKE“ dabei. Die Vorbereitungen
begannen mit Glühweinkochen in der Hotelküche des Barcelo Sarays ...
Stammtisch Yeþilköy
Eine fröhliche Gesellschaft hatte sich beim letzten Stammtisch in
Yeþilköy zum Fischessen beim Balýkcýlar zusammen gefunden. Das
vorzügliche Essen rechtfertigte den Preis und wir liessen es uns
alle munden. So verschiedenartig Istanbul - so gemischt die
Teilnehmerinnen. Inge brachte es auf 39 Jahre Istanbulerfahrung, die
“frischeste” Teilnehmerin Tülin lebt seit 4 Monaten in Yeþilköy. Ob
wegen der Liebe, der Arbeit, der Heimat, der Neugier - eins
verbindet uns alle: wir sind gerne hier ...
Ausstellung der 'Maler'
beim Bospoustreff am 14.6.2007
Diese 'Maler' haben sich beim Bosporustreff gefunden! Vielen Dank
und nochmal alles Gute an Julia Latein-Kimmig, die eine
enthusiastische Malgruppe gegründet und neue Talente entdeckt hat!
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Deutscher Weihnachtsbasar
2007 in Istanbul: Alle Jahre wieder…
Der Deutsche Weihnachtsbasar in Istanbul öffnete zum 45. Mal seine
Türen für all jene, die deutsche Weihnachtsbräuche kennen, mögen
oder sie vermissen und sich danach sehnen. Mit vereinten Kräften
schafften alle, die sich für einen guten Zweck einsetzen wollten,
ein kleines Stück Deutschland im historischen Pera (Beyoglu):
stimmungsvolle Musik, geschmückte Stuben, Weihnachtsbäume,
verlockende Düfte und viele Spezialitäten aus Deutschland ...
14. Weihnachtsbasar in
Izmir
Am 1. Advent fand bei strahlendem Sonnenschein der 14.
Weihnachtsbasar in Ýzmir statt. Auch in diesem Jahr stand diese
Veranstaltung unter der Schirmherrschaft des Deutschen Konsulates
Ýzmir. Zum 2. Mal wurde der Basar an der TAKEV Schule durchgeführt,
die reichlich mit schönen Weihnachts- und Wintermotiven geschmückt
war ...
Neuigkeiten aus Mersin
Auch in Mersin wurde zu Ehren Mevlanas und zu seinem 800. Geburtstag
in verschiedenen Veranstaltungen gedacht. Ich habe mit 2 Gemälden an
einer Ausstellung zum von der UNESCO ernannten Mevlanajahr 2007
teilgenommen ...
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Neuigkeiten
und Aktuelles |
Unterstützung behinderter
Kinder
Liebe BRÜCKE-Leserinnen und Leser, Seit einiger Zeit betreue ich
geistig behinderte Kinder in einer Schule in Çivril (ca. 90 km von
Denizli). Das Çivril Eðitim ve Reha. Merkezi braucht dringend
Kleidung für Schueler von 3 - 30 Jahre. Es handelt sich um Kinder
aus sehr armen Familien, die dort ihre Kinder hinbringen. Am
Dringendsten benötigen sie jedoch Kleider, besonders um diese
Jahreszeit. Oft passiert ein ‘Missgeschick’ und die Kinder müssen
die Kleider wechseln.
Falls Sie von Ihren Kindern Kleider (Hosen, Unterwäsche,
Sportanzüge, Pullis, T-shirts, Jacken, Struempfe) haben, die nicht
mehr passen, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie uns diese
überlassen könnten. Ein gebrauchter Rollstuhl und ein noch
funktionierender PC wären ebenfalls von Nöten. Wegen Abholen bzw.
Versandt der Spenden bitte ich Sie mich anzurufen. Marina - 0535 767
35 03
Einwanderung nach Osten
Sehr geehrte Damen und
Herren, Wir haben einen Dokumentarfilm betitelt "Einwanderung nach
Osten" vorbereitet, um diesen im TRT 2 Fernsehen zu übertragen. Der
Dokumentarfilm handelt über Familien, die von fremden Ländern
emigrierten und sich in der Türkei eingewöhnen mussten. In diesem
Zusammenhang wollen wir mit deutschen Familien kommunizieren, die
kurz davor stehen, in die Türkei zu emigrieren. Der
Einwanderungsprozess dieser Familien von Deutschland in die Türkei
würde von uns aufgezeichnet werden. Über ihre diesbezügliche Hilfe
würden wir uns sehr freuen.
ein frohes Arbeiten und vielen Dank im Voraus. Mit freundlichen
Grüssen,
Neval Yumuþak, Kontakt: Tel.: 0212 2597275 / 2179
DAAD
Der Deutsche Akademische
Austauschdienst (DAAD) hat im Auftrag des Auswärtigen Amtes ein
neues Internet-Portal für Deutschland-Alumni eingerichtet.
Ziel dieses Projektes ist es, Kontakte mit Studierenden und
Wissenschaftlern u.a. auch aus der Türkei aufzubauen, die an einer
deutschen Hochschule oder Forschungseinrichtung studiert, geforscht
oder gelehrt haben.
Das internationale Netzwerk der Deutschland-Alumni bereichert die
akademische Welt mit seinem transnationalen Erfahrungen, Wissen und
Kontakten. Das neue Internet-Portal soll helfen, dieses Netzwerk zu
pflegen und zu fördern.
Wer sich auf den Seiten des Internet-Portals registriert, wird dort
Kontaktmöglichkeiten zu anderen Alumni, zu deutschen Universitäten,
Forschungsinstitutionen und Unternehmen finden.
Weitere Informationen und Registrierung unter:
www.germany-alumni.org
Wir freuen uns auf Ihren Besuch! |
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Neujahrsseite |
Neujahrs-Geschichte
Diese Geschichte spielt im alten Persien. Es war an der Zeit, das
Neujahrsfest vorzubereiten. Der König wies seine Leute an: "Ich
möchte, daß es ein wirklich königliches Fest wird. Die Gästeliste
soll überquellen von illustren Persönlichkeiten. Die Tische sollen
sich biegen unter Delikatessen, und der Wein soll nur aus erlesenen
Trauben und besten Jahrgängen bestehen." Die Mitarbeiter schwärmten
aus und brachten aus allen Landesteilen nur das Köstlichste. Aber
der König war nicht zufriedenzustellen. "Im letzten Jahr habe ich
ein durch nichts zu überbietendes Fest gegeben. Aber die ganze Stadt
sprach nur von dem Fest bei Ramun, dem Maler. Da wurde getrunken und
gelacht die ganze Nacht bis zum Nachmittag des nächsten Tages. Im
Jahr davor war es dasselbe. Ebenso im Jahr davor und davor. Einmal
muß es mir doch gelingen, diesen Wurm zu übertrumpfen, denn ich, ich
bin der König." Einer der Mitarbeiter, ein kluger Mann, verneigte
sich tief und fragte: "Mein König, habt Ihr je mit dem Maler
gesprochen? Es muß doch einen Grund geben, warum die Leute sein Fest
so lieben, obwohl sie in schäbiger Hütte ihre mitgebrachten Happen
essen und den billigsten Wein trinken müssen." Der König nickte
stumm und sagte: "Gut, schafft mir diesen Ramun heran." Und so
geschah es. "Warum lieben die Menschen so dein Neujahrsfest?" fragte
der König. Worauf der Maler: "Wir sind Freunde und brauchen einander
- aber mehr brauchen wir nicht. Deshalb sind wir reich."
Sprüche zum Neuen Jahr:
"Wird's besser? Wird's schlimmer?"/ fragt man alljährlich./ Seien
wir ehrlich:/ Leben ist immer/ lebensgefährlich. Erich Kästner
(1899-1974)
Das Fortrücken in der Kalenderjahrzahl macht wohl den Menschen, aber
nicht die Menschheit reifer.
Johann Peter Hebel (1760-1826)
Es ist von grundlegender Bedeutung, jedes Jahr mehr zu lernen als im
Jahr davor.
Peter Ustinov (1921-2004)
Wenns alte Jahr erfolgreich war, Mensch freue dich aufs neue, und
war es schlecht, ja, dann erst recht.
Karl-Heinz Söhler (*1923)
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Buchtipps |
Tahar Ben Jelloun: Yemma -
Meine Mutter, mein Kind
Abschied in Tanger - Der Autor Tahar Ben Jelloun kehrt zurück zu
seiner sterbenden Mutter – und mit ihr in den Maghreb seiner
Kindheit
Eine alte Frau, ihr Geist ist verwirrt. »Ich habe meine Mutter
gefüttert. Meine Mutter, mein Kind. Ein Löffel Milch und Käse. Ein
kleines Mädchen, das mit geschlossenen Augen isst. Meine Hand
zittert vor Rührung. Mir steigen die Tränen und ich gebe auf«,
schreibt der Autor Tahar Ben Jelloun in seinem Buch über Yemma,
seine Mutter. Sie ist krank, schluckt seit 30 Jahren täglich viele
Pillen. Sie lebt in den Gespinsten ihrer Vergangenheit, sie
verwechselt die Reihenfolge ihrer drei Männer, den älteren mit dem
jüngeren Sohn, die Zeiten, die Orte, die Ereignisse.
Yemma ist eine von vielen Alten, die an Alzheimer leiden. Aber sie
ist nicht eine von denen, über die wir so oft lesen. Wir sind in
Marokko, einem Land, das vom europäischen Lebensstil beeinflusst
wird, aber auch zu seinen Traditionen steht. Kein Altersheim,
sondern zwei Pflegerinnen, die im Haus wohnen. Und Kinder, die,
sooft sie können, mit ihr telefonieren oder am Bett sitzen. Weil sie
es gelernt haben: »Wir schulden unseren Eltern jene Unterwerfung,
die im Westen lächerlich oder psychologisch unzumutbar scheinen mag.
Kindesliebe wird gepflegt als fast religiöse Achtung vor den Eltern.
Es gibt keinen Grund für einen Mangel an grundlegendem Respekt,
Respekt bedeutet Zuneigung und eine Art irrationaler Unterwerfung.«
Die Hand der Mutter hält also auch der Sohn. Tahar Ben Jelloun ist
einer der berühmtesten Schriftsteller des Maghreb. Ein Wanderer
zwischen Paris und Tanger. Einer, der in diesem bescheidenen Haus in
Tanger den verwirrten Erzählungen der Mutter lauscht, ihren und
seinen Erinnerungen nachspürt und daraus zwei Biografien filtert –
die seiner Mutter und die eines Marokko der vierziger, fünfziger
Jahre. Er taucht ein in Gebräuche, Geräusche, Gerüche, Gebete und
Symbole, und es scheint ihm, dass dieses Marokko ihm mehr Heimat,
mehr Sicherheit, mehr Halt gab und gibt als jenes Frankreich, das
ihn berühmt machte.
Jellouns Buch wägt zwei Kulturen ab. Und entscheidet sich zu einem
lyrischen Credo für Marokko. Ohne Romantik. Er hat Angst, auf diesen
spindeldürren Leib vor ihm zu blicken. Er fürchtet sich vor der
Krankheit, die alles, was nicht zusammengehört, in einem Atemzug
nennt. Ist die Mutter krank? Er versteht die Pflegerin, die immer
wieder den Besuch von Angehörigen braucht, um nicht selber verwirrt
zu werden. Während der Sohn versucht, die Langeweile zu ertragen und
nicht zu ertrinken in der kindlichen Angst, den mütterlichen Segen
zu verlieren, der ihn beschützte.
Tahar, als er klein ist. Er belauscht seine weiblichen Verwandten.
Wie entfesselt sie sind, wenn sie unter sich sind. Sie tanzen, ahmen
den Geschlechtsverkehr nach und singen. Sie versuchen nicht, in die
Welt der Männer einzugreifen. Jeder an seinem Platz. Und die
Gleichheit? Alles erscheint wie eine Frage der traditionellen
Vereinbarung.
Die Mutter in ihrer Jugend, ein schönes Mädchen in Fès. Sie lernt
sticken für ihre Aussteuer, sie lernt kochen. Lesen? Wozu? Als sie
schwanger wird, schreibt ihr Mann den berüchtigten »Brief« an seine
bisherige Frau, die kinderlos blieb. Die verschwindet, lautlos.
Die ungeheizte Koranschule, wo die Kinder lernen, dass das Aufsagen
der Yassin-Sure Körper und Seele wärmt. Der Glaube lindert die Not,
so wie die Kranke sich jetzt mit dem Gedanken an ihre Trauerfeier
tröstet: »Suche nach dem Paradiesweihrauch aus Mekka, sehr stark,
sehr würzig. Ich muss leichtfüßig abtreten.« Und die größte Angst:
»Lasst mich nicht eine Nacht im Kühlhaus verbringen.« Seele und
Körper würden frieren. Ist diese Mutter nur eine Naive, Ungebildete?
Im Blick des Sohnes wird sie das Symbol einer Tradition, die noch im
Grab Gültigkeit hat: Die Grabstelle misst 35 Zentimeter auf 160. Zu
wenig? Mitnichten. Die Toten werden auf die rechte Seite in Richtung
Mekka gelegt.
Yemma – Meine Mutter, mein Kind ist eine Eloge an eine Kultur, die
Würde verlangt und sie auch von der übrigen Welt für sich in
Anspruch nimmt. Ein Verständnis, das die Kolonialisten vermissen
ließen. Jelloun schreibt: »Tanger 1956. Eine von Europa
verschlungene Stadt, weltoffen, so offen, dass sie als Nest für
Spione und Banditen gilt, als Ort des Schmuggels … Die spanischen
Besatzer sind genauso arm wie die Einwohner. Die Franzosen und
Engländer sind arrogant, reich, mächtig und herablassend. Der Zugang
zu ihren Schulen und Gymnasien ist fast unmöglich.«
Kein Wunder, dass die Mutter sich nach Fès zurücksehnt. Der Vater
hat dort einen Gewürzhandel aufgemacht, die Männer gehen für die
Rückkehr von König Mohammed V. auf die Straße. Der Sohn hört der
Mutter zu und denkt an den Ärger, den ihm die Leute in Frankreich
verursacht haben. Er befürchtet, dass ihr Tod ihn ungeschützt lässt.
Es waren einfache Dinge, die er von ihr erhielt, und ebenso einfach
gibt er ihr dies jetzt zurück. Das Buch folgt in seinem Stil dem
unaufhörlichen Fluss der arabischen Erzählungen, es nutzt
Wiederholungen und verkehrt so das Kranke und Gesunde auf
wunderliche Weise.
Berlin Verlag, 2007; 208 S.,
18 €, ISBN-10: 3827007585, ISBN-13: 978-3827007582,
Quelle: http://www.zeit.de, 22.11.2007 |
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Film |
Deutsch-Türkische Filmtage
im Kommunalen Kino
Das Pendeln zwischen traditionellen und modernen Lebensentwürfen ist
ein weiteres Thema des Festivals. Außerdem gibt es sowohl
unterhaltsame als auch problemorientierte Filme zum Kampf und der
Liebe der Geschlechter. Veranstalter ist das Deutsch-Türkische Forum
Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Kino Stuttgart und
unterstützt vom Kulturamt der Stadt Stuttgart.
Zur Eröffnung läuft „Die Frau meines Lebens“ (Türkei 2006, OmU,
Foto) mit den in der Türkei bekannten Schauspielern Türkan Soray und
Ugur Yücel, der auch selbst Regie geführt hat. Erzählt wird die
Geschichte einer Annäherung: ein Mann lernt im Alter eine Sängerin
kennen, für die er sein Leben lang geschwärmt hat. Was in den 80er
Jahren aus häuslichem Glück werden konnte, wenn der Mann in die
Fänge der Militärjunta geriet, erzählt „Heimkehr“ von Ömer Ugur mit
der auch in Deutschland bekannten Sibel Kekilli (Türkei 2006, OmU).
„Schicksal“ (Türkei 2006, OmU) von Zeki Demirkubuz erzählt von einem
Mann und einer Frau, die jeweils unglücklich verliebt sind. Der Film
„Jahreszeiten“ (Türkei/Frankreich 2006, OmU) von Nuri Bilge Ceylan
ist eine Studie über ein Ehepaar in der Krise, das nicht mit und
nicht ohne einander auskommt. Quelle:
www.stuttgarter-wochenblatt.de, 29.11.2007
Europäischer Filmpreis in
Berlin "Europäischer Oscar" für Fatih Akýn
Der deutsche-türkische Regisseur Fatih Akin hat mit seinem Drama
"Auf der anderen Seite" den Europäischen Filmpreis für das beste
Drehbuch gewonnen. Als beste Schauspielerin wurde am Samstagabend in
Berlin die Britin Helen Mirren ausgezeichnet; für ihre Rolle als
Königin Elizabeth II. in "Die Queen" hatte sie bereits einen Oscar
bekommen. Zum besten europäischen Schauspieler wurde der
Isräli Sasson Gabai ("The Band’s Visit") gekürt. "The Unknown" des
italienischen Regisseurs Giuseppe Tornatore erhielt den
Publikumspreis. "Alumbramiento" von Eduardo Chapero-Jackson
(Spanien) wurde zum besten Kurzfilm gewählt. Regisseur Wim Wenders,
Präsident der Europäischen Filmakademie, ehrte Jean-Luc Godard
("Außer Atem") für sein Lebenswerk. "Keiner hat sich so etwas
getraut", sagte Wenders mit Blick auf Godards Filme. Der 76-jährige
Franzose hatte seine Teilnahme an der Gala abgesagt.
Mit Kinogrößen wie Jeanne Moreau, Liv Ullmann und Wim Wenders hatte
am Samstagabend die Verleihung des 20. Europäischen Filmpreises in
Berlin begonnen. Insgesamt sollten Preise in 17 Kategorien verliehen
werden, darunter ein Publikumspreis. Das deutsch-türkische Drama
"Auf der anderen Seite" des Hamburger Filmemachers Fatih war in drei
Kategorien nominiert, unter anderem in der Königssparte "Bester
Film". Akins größte Konkurrenten waren Stephen Frears (sechs
Nominierungen für "The Queen"), Kevin Macdonald (fünf Nominierungen
für "Der letzte König von Schottland") und Cristian Mungiu (vier
Nominierungen für "4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage"). Zwei
Ehrenpreisträger standen bereits vor der Verleihung fest: Der
französische Regisseur Jean-Luc Godard sollte für sein Lebenswerk
ausgezeichnet werden, Kameramann Michäl Ballhaus für seinen Beitrag
zum Weltkino. Als Moderatoren wurden der Schauspieler Jan Josef
Liefers und seine französische Kollegin Emmanuelle Béart
verpflichtet. Zu der Gala in der Treptower Arena mit rund 1.400
Gästen kamen auch Kulturstaatsminister Bernd Neumann und Berlins
Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit.
Der Europäische Filmpreis wird seit 1988 verliehen. Mit dem
"europäischen Oscar" werden die besten Filme, Regisseure und
Schauspieler Europas geehrt. In den vergangenen beiden Jahren
gewannen Florian Henckel von Donnersmarcks Stasi-Drama "Das Leben
der Anderen" und Michäl Hanekes Psychodrama "Caché" die begehrte
Trophäe. Im kommenden Jahr findet die Gala in Kopenhagen statt.
Quelle: http://www.sueddeutsche.de, 1.12.2007 |
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Aus den
Medien |
Claudia Yýlmaz: I will
never leave this country voluntarily!
Whenever the topic comes to the growing number of foreigners who
decide to live in Turkey, there is one name that is never missing:
Claudia Yýlmaz.
Living in Turkey now for a good 33 years, Yýlmaz was -- as the
sister-in-law of former Prime Minister Mesut Yýlmaz - in the public
eye from the very beginning. As a founding member of Turkey’s most
powerful German association, “Die Brücke” (The Bridge), she is
surely one of today’s most popular spokeswomen for foreigners’
rights in Turkey. Today’s Zaman got an opportunity to speak with the
lady herself ... Quelle: today’s zaman, 30.11.2007
Everything we do is for a
good cause, says Yýlmaz
In 1992 Claudia Yýlmaz, along with six other German female
expatriates, founded "Die Brücke" (The Bridge) -- a German cultural
and charity association.
They have since worked on various projects to ease transition into
life in Turkey for newcomers from Germany and to provide support
networks for both adults and children.
Yesterday's article focused on the inspirations behind the
association. Today Yýlmaz speaks of the organizations projects and
areas of focus...Quelle: Today’s Zaman, 01.12.2007
Unfallprotokoll künftig
durch Fahrer
(Yeni Safak, 6.12.07). Bei PKW-Unfällen mit Sachschaden soll ab dem
1. April ein zwischen den Beteiligten abgestimmtes Unfallprotokoll
ausreichen und nicht mehr auf die Polizei gewartet werden. Das
Innenministerium kündigt außerdem an, dass ein Rauchverbot für
Fahrer kommen wird. Das Bußgeld für Telefonieren während der Fahrt
wird erhöht. Die Zahl der Meßeinrichtungen für die
Geschwindigkeitskontrollen soll erhöht werden. Quelle:
istanbulpost.net
Neue Metrobus-Linien in
Istanbul ab 2008
(NTV, 5.12.07). Der Generaldirektor des städtischen Verkehrsbetriebs
IETT kündigt an, dass im kommenden Jahr sechs neue Metrobuslinien
fertiggestellt werden sollen. Es handelt sich um die Linien
Topkapi-Mecediyeköy, die später noch bis Kocyatagi auf der
anatolischen Stadtseite weitergeführt werden soll,
Edirnekapi-Vezneciler, Kabatas-Besiktas, Besiktas-Levent und
Aksaray-Bagcilar. Quelle: istanbulpost.net
Schlechtes Abschneiden der
Türkei bei der PISA-Studie
(Zaman, 4.12.07). Unter den 57 teilnehmenden Ländern der von der
OECD 2006 zum dritten Mal durchgeführten internationalen Studie zum
Leistungsvergleich von Schülern erreichte die Türkei den Rang 44 in
der Gesamtbewertung. Beim Leseverständnis lag sie auf Rang 37, bei
Mathematik auf Rang 43. Bei der PISA-Studie 2003 lag die Türkei
unter 41 teilnehmenden Ländern beim Leseverständnis auf Rang 34, bei
Mathematik auf Rang 35 und bei den Naturwissenschaften auf Rang 34.
In beiden Studien lag der Durchschnitt türkischer Schüler in den
drei Testbereichen unter dem der Gesamtstudie.
Quelle: istanbulpost.net
Abschied vom
Papierfahrschein in Istanbul
(Milliyet, 24.11.07). Bei der Beratung des Haushalts des städtischen
Verkehrsbetriebs IETT wurde angekündigt, dass ab dem 1. Januar 2008
keine Papierfahrscheine mehr benutzt werden. An ihre Stelle soll
eine Karte treten, für die im Gegensatz zum jetzt verbreiteten
"Akbil" (ein Speicherchip, auf den ein Guthaben übertragen wird)
kein Pfand verlangt wird. Quelle: istanbulpost.net
Deutsch-türkische
Universität: Erster Schritt hin zur Gründung
Deutschland und die Türkei wollen ihre Bildungszusammenarbeit
verstärken. Symbolcharakter für dieses Ziel hat die geplante
Deutsch-Türkische Universität in Istanbul. Heute (06.12.) gelang ein
wichtiger Zwischenschritt dorthin: Der Botschafter der
Bundesrepublik Deutschland in Ankara, Dr. Eckart Cuntz, und der
Staatssekretär des türkischen Außenministeriums, Botschafter
Ertugrul Apakan, haben das Regierungsabkommen über ihre Gründung
paraphiert ... Quelle: auswärtiges-amt.de, 06.12.2007
EU? „Wir sind ja längst
drin“
Die Wirtschaftstreibenden in der Türkei machen sich keine
Illusionen, dass bis zum EU-Beitritt ihres Landes Jahre vergehen
werden. Hauptsache, die Richtung stimmt.
Istanbul. Der Ausblick aus dem 41. Stockwerk des
Isbank-Hauptquartiers in Istanbul ist atemberaubend: Der Blick
reicht vom Schwarzen Meer über das Häusermeer der 15-Millionen-Stadt
bis zum Marmara-Meer. Die Aussichten von Ersin Özince, der die
Geschicke der grössten türkischen Privatbank leitet, sind auch sonst
nicht übel: Seit 2000 hat der Nachfrageboom im Land das Volumen
seiner Bank glatt verneunfacht - und es geht flott weiter aufwärts
... Quelle: http://www.wirtschaftsblatt.at, 9.12.2007
Kopftuchverbot
verfassungsgemäß
Das Land Hessen kann muslimischen Lehrerinnen und anderen Beamtinnen
auch künftig untersagen, während der Arbeit ein Kopftuch zu tragen.
Das Verfassungsgericht des Landes entschied am Montag, dass das in
Hessen geltende Kopftuchverbot mit der Landesverfassung vereinbar
ist. Mit sechs zu fünf Stimmen fiel die Entscheidung des
Staatsgerichtshofs aber knapp aus. Die CDU-Landesregierung und der
Beamtenbund begrüßten das Urteil. Kritik kam dagegen von der SPD und
vom Landesausländerbeirat, der in der Regelung eine Benachteiligung
von Muslimen sieht ... Quelle: de.news.yahoo.com - 10.12.2007
Am 3.12.2007 haben die
Nachrichtendienste der Vereinigten Staaten von Amerika ihre
gemeinsame Analyse zum iranischen Atomprogramm vorgelegt.
Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier erklärte hierzu am
4.12.2007 in Berlin:
„Das gemeinsame Ziel der internationalen Gemeinschaft muss es sein,
eine nukleare Bewaffnung im Mittleren Osten zu verhindern. Der Iran
muss Gewähr dafür bieten, dass von seinem Boden keine Gefahren für
die Nachbarn oder den Weltfrieden ausgehen. Wenn der Iran das
notwendige Vertrauen dafür schafft, dass dies der Fall ist, dann
sind wir bereit zu umfassender politischer und wirtschaftlicher
Kooperation. Das war immer die Haltung der EU, zuletzt auch
gemeinsam mit den USA, Russland und China. Ganz offenbar ist diese
Geschlossenheit nicht ohne Eindruck auf die politische Führung im
Iran geblieben. ....Quelle: www.auswärtiges-amt.de, 4.12.2007
Und keiner griff ein
In der Nacht zum Sonntag wurden in der Magdeburger Innenstadt vier
Afrikaner aus dem Niger von drei Männern angegriffen. Ein Täter habe
die Gruppe angerempelt, dann schlugen die Männer zu und riefen
ausländerfeindliche Parolen, berichtete die Polizei. Im Laufe der
Auseinandersetzung gesellten sich aus den Reihen der Umstehenden
mindestens drei weitere Angreifer hinzu. Ein Passant habe
schließlich die Polizei alarmiert. Zwei der Afrikaner und einer der
herbeigerufenen Polizisten wurden verletzt. Die Schläger konnten
entkommen ... Quelle: http://www.zeit.de, 3.12.2007
»Es geht um Taten!«
ZEIT Campus: Herr von Weizsäcker, für viele Studenten sind Sie der
Bundespräsident schlechthin, für viele sind Sie ein Vorbild. Können
Sie sich darauf einen Reim machen?
Richard von Weizsäcker: Ich war eben Bundespräsident in der Zeit, in
der die heutigen Studenten herangewachsen sind. Da liegt es nahe,
dass sie eher an mich denken als an meine Vorgänger.
ZEIT Campus: Aber warum gilt von den aktiven Politikern kaum jemand
als Vorbild?
von Weizsäcker: Jeder Amtsinhaber hat seine Stärken und seine
Schwächen. Mir ist es verhältnismäßig leichtgefallen, deutlich zu
machen, dass wir zwar Parteien brauchen, es aber trotzdem nicht
allein darum gehen darf, Macht zu erringen. Es muss darum gehen,
Probleme zu lösen, sonst verliert die Politik an Zustimmung und
Glaubwürdigkeit. Reiner Populismus ist eine Unsitte ... Interview:
Manuel J. Hartung und Thomas Kerstan. Quelle: ZEIT Campus, 06/2007
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Bleiben Sie
gesund! |
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Tierecke |
Felix, der glückliche Kater
Mauu, ich möchte mich vorstellen: ich bin der Kater Felix. Leben tue ich im
schönen Park von La Paix. Es ist schon eine besondere Gunst, in so einem
schönen Park spazieren zu können, sich im Rasen in der Sonne zu aalen. Aber
das ist nicht das Einzige, was mein Katzenleben so schön macht.Mein grösstes
Glück besteht darin, dass ich in Elke ein besonderes liebes Frauchen
gefunden habe. Elke wohnt auch in La Paix. Die Fenster ihres Zimmers führen
zum Park hinaus. Ich steige täglich oft aufs Fensterbrett. So kann ich
beobachten, was meine Elke tut und wir unterhalten uns auch durch das
Fliegengitter hindurch. Wie das geht? Nun, ganz einfach. Ich verstehe die
Menschensprache soweit für mch notwendig und ich selber drücke mich in für
Menschen auch begreiflichen Gesten meiner Art aus. Elke füttert mich durch
ihr Küchenfenster hindurch. Öfter mal gibt es auch einen Leckerbissen. Das
alles sind eigentlich Gründe genug für mich, Elke zu lieben und an ihr zu
hängen. Aber es gibt für mich eben einen noch weitaus wichtigeren Grund:
Elke hat mir das Leben gerettet ... |
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