DIE BRÜCKE e.V. (KÖPRÜ)
Dt. Kultur und Wohltätigkeitsverein Istanbul
Beyaz Saray Alýþveriþ Merkezi
Yeniçeriler Cad. 85, Beyazýt - Istanbul
Tel. +90 212 / 458 98 50

www.info-istanbul.info

Stellenbörse u Kleinanzeigen u Treffpunke u u.v.m

 

Inhalt

 

 

 

Editorial -- Oktober 2007 

 

Liebe Leserinnen und Leser,

Sind Sie ein Kulturbanause? Ja? Dann haben Sie also keine Kultur. Oder sehr wenig Kultur. In der Videothek bekommen Sie Rabatt. Eine Bibliothek haben Sie noch nie von innen gesehen. Sie lesen Zeitung - Buntes aus aller Welt - und gehen zum Fussballspiel. Sie beneiden die Deutschen um den Gartenzwerg und das Oktoberfest in München.

Können Sie die folgenden Fragen mit ‘Ja’ beantworten, dann sind Sie kein Kulturbanause.

Lesen Sie freiwillig ein Buch pro Jahr? Gehen Sie ab und zu ins Kino? Sehen Sie sich manchmal ein Musical an? Besuchen Sie zweimal im Jahr das Theater? Auch in der Kunstgeschichte kennen Sie sich ein bisschen aus. Sie halten ‘Gotik’ nicht für das neueste Modell von Skoda. Sie scheinen ein ganz normaler (Kultur-) Mensch zu sein.

Oder sind Sie das genaue Gegenteil eines Kulturbanausen? So wie der Fisch das Wasser und der Vogel die Luft braucht, so brauchen Sie die Kultur. Sie sind ein durch und durch kultivierter Mensch. Unter Esskultur verstehen Sie nicht McDonalds. Sie können eine Oper von einer Operette unterscheiden und sich über die neuesten Entwicklungen in der modernen Architektur unterhalten. Sie sind dabei, wenn eine Galerie eröffnet wird und verteidigen Ihren Platz am kalten Buffet.

Wir versuchen, die Balance zu halten. Ein bisschen Kultur soll schon sein, so gibt es auch bei uns seit einigen Monaten das BRÜCKE Kulturforum. Geleitet von Mona Engin als engagierte Kino-, Museums-, Ausstellungs-, Theater-, Geschichts- und Literaturkennerin. Sie wollen dazugehören? Schlagen Sie unser Veranstaltungsprogramm “BRÜCKE-Kulturforum” auf und machen Sie mit: Viel Spass dabei.

 Ihr BRÜCKE-Team
 

 

PRESSE / WIRTSCHFT
Christine Þenol   Mail

PRESSE / ALLG. KOORDINATION
Claudia Yýlmaz  
Mail

PRESSE
Dr. Alexandra Gründel   Mail

BRÜCKE-BÜRO Redaktion, Kleinanzeigen, Adresskartei
Corina Bilhan   Mail

RECHTSFRAGEN
Hatice Þenyurt Sarýgül   Mail

PROGRAMM
Zuhal Anetsberger  
Mail

SOZIALPROJEKTEN  
Doris Zýrh   Mail

PUBLIC RELATION
Derya San  
Mail

KULTUR
Mona Marweld-Engin   Mail

SCHRIFTFÜHRERIN
Brigitte Midil  

 

 

è Und schon wieder sind die Sommerferien vorbei ...

Ging das nicht schnell? Kaum sind die langersehnten Ferien vorbei, erwarten Sie in dieser ersten Ausgabe auch schon wieder viele Hinweise und Einladungen zu Veranstaltungen und wichtige Informationen und Beiträge, die sich während des Sommers angesammelt haben. Wir freuen uns, dass auch Sie im angebrochenen Vereinsjahr im BRÜCKE-Kreis dabei sind und weiterhin zu der INFOBRIEF-Leserschaft gehören.

 Der Jahresbeitrag für die Saison 2007/2008 bleibt unverändert bei 75 YTL. Wir bitten Sie, diesen Beitrag bis spätestens zum Weihnachtsbazar zu entrichten. Falls Sie den Termin nicht einhalten können, bitten wir Sie, sich bei uns zu melden, ansonsten erhöht sich der Beitrag auf 85 YTL.

 Den Jahresbeitrag können Sie wie immer an den im Infobrief angegeben Stellen begleichen, auch haben Sie die Möglichkeit, diesen am Eröffnungsbrunch bzw. - Cocktail und am Weihnachtsbasar in der Deutschen Schule am BRÜCKE-Stand abzugeben.

 Sie erhalten Ihre persönliche Mitgliederkarte, mit der Sie in vielen Geschäften einen Sonderrabatt erhalten. Eine Liste dieser Läden finden Sie in unserem Infoheft.


è Terminkalender 2008 und Infoheft

 In den nächsten Tagen werden unsere Vorbereitungen für das Infoheft und den Terminkalender 2008 beginnen. Wir bitten Sie, Ihren Eintrag zu überprüfen und uns etwaige Korrekturen zu melden. Natürlich veröffentlichen wir gerne Firmenanzeigen. Bitte melden Sie sich im BRÜCKE-Büro. Wir senden Ihnen gerne ausführliche Informationen zu.


è Kurznachricht per Mail oder SMS

 In dringenden Fällen oder bei kurzfristigen Hinweisen zu Veranstaltungen haben wir die Möglichkeit, Ihnen die Informationen per Email u/o SMS zu übermitteln. Sollten Sie noch nicht auf der Empfängerliste sein, geben Sie im Büro Ihre E-Mailadresse und Handy-Nummer an, damit wir Ihnen auch schon gleich nach der Fertigstellung eine Zusammenfassung des Infobriefes zustellen können. Mail 


è Hoþgeldiniz - Herzlich Willkommen

 Nicht nur den Neuankömmlingen ein herzliches Willkommen auch allen Alteingesessenen einen guten Start in das Alltagsleben und vergessen Sie nicht:

‚Die Kunst des Ausruhens ist ein Teil der Kunst des Arbeitens’. (John Steinbeck).


 

è Verabschiedungen

 Vier unserer Mitglieder haben Istanbul verlassen.Im Namen der Bosporus-Frauen möchte ich Ihnen viel Glück und ein gutes Ankommen in ihren neuen Ländern wünschen; Alles Gute Hülya Karakaþ (Deutschland), Alexandra Kaya (Schweiz), Julia Latein-Kimmig (USA) und Þule Marktscheffel (Rumänien). Ich hoffe ihr vergesst uns und Istanbul nicht.                     Yasemin Demir



è Auch wenn es so aussieht, als hätte sich das BRÜCKE-Team während der Sommerpause in Sand und Sonne gelegt, so versichern wir Ihnen genau das Gegenteil.

<  Christine Þenol wurde vom ZDF-Team über Tage mit der Kamera begleitet. Der 10-minütige Beitrag wurde in der Sendung MonaLisa am 22.7.2007 und am 20.7.2007 im ZDF - Heute in Europa ausgestrahlt. Falls Sie die Sendungen verpasst haben, können Sie das Interview auf  Seite 22 nachlesen oder im Internet unter: www.zdf.de/ZDFde/inhalt/13/0,1872,5570285,00.html .

<  Für die Zeitung Sabah wurde Claudia Yýlmaz eingeladen, Rede und Antwort über ihr Leben ‚als Ausländerin in der Türkei’ zu stehen. Auch dieses Interview mit dem Titel ‚Türkler sýcak ama bürokrasi soðuk!’ können Sie auf Seite 23 nachlesen.

<  Weiteres veröffentlichte die Millet-Zeitung am 15.7.2007 unter dem Titel „Alman olmak da zor“ ein weiteres Interview mit Claudia Yýlmaz. In beiden Interviews geht es um Schwierigkeiten mit der Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung, Antrag auf Staatsbürgerschaft und allgemeine Fragen zum Alltagsleben.

<  Today’s Zaman interviewte Alexandra Gründel zu ihrem  Buch-Projekt „Deutsche Frauen in der Türkei“. Der Artikel erschien am 29. September. Nachzulesen jetzt online unter www.todayszaman.com  (und dann im Archiv German women eingeben), später in der Novemberausgabe unseres BRÜCKE-Briefes.

<  Zum 6. Türkisch-Deutschen Psychiatrie Kongress unter dem Thema: Identität(en) an der Boðazici Universität wurde Corina Bilhan eingeladen, im Rahmen des Themas einen Vortrag über die BRÜCKE-Vereinsarbeit sowie das Leben als Ausländerin in Istanbul zu halten.
Hightlight dieses 4-tägigen Kongresses war sicher Fathi Akýn, der im Gespäch mit Frau Ursula Meier-Kolcu über seine Jugend, seine Familie und seine Filme sprach.


è St. Georg Krankenhaus

Um für das Österreichische St. Georg-Krankenhaus ein Panoramaröntgengerät für die Zahnambulanz zu finanzieren, organisierte die Gattin des Österreichischen Generalkonsuls Frau Brigitte Saiger gemeinsam mit Frau Suzan Güngör Hafele (Fa. Wolford) und Fam. Sefii eine Modenschau im Österreichischen Generalkonsulat.

Durch großen persönlichen Einsatz der Organisatorinnen wurde es eine gelungene Veranstaltung.  Mit dem Reinerlös konnte das Panoramaröntgengerät finanziert werden.

Mit großer Freude nahmen die Barmherzigen Schwestern den Betrag entgegen und möchten nun auch auf diesem Wege den Veranstalterinnen und allen danken, die durch den Kauf von Karten  und direkten Spenden dazu beigetragen haben, dass das Panoramaröntgengerät finanziert werden konnte. Nochmals recht herzlichen Dank!

 Sr. Heliodora und Sr. Berlinde


 

è Wir möchten darauf hinweisen, dass bei fast allen Veranstaltungen der BRÜCKE in den einzelnen Lokalitäten Plätze reserviert werden, die dann dementsprechend auch bezahlt werden müssen. Sollten Anmeldungen vorliegen, die ohne rechtzeitige Abmeldung nicht eingehalten werden, muss der jeweilige Betrag aus der BRÜCKE-Kasse bezahlt werden. Um diesen unnützen Ausgaben vorzubeugen, möchten wir Sie bitten, bei verspäteter Abmeldung oder Nichterscheinen den zu zahlenden Bonus an die BRÜCKE-Kasse zu überweisen.


Einladung zu den Eröffnungsveranstaltungen --> (s. sep. Einladung)

Mittwoch, 17.10.2007, 11.30 Uhr: Litera Teras Restaurant (gleiches Gebäude wie Goethe-Institut),

                                                 Yeni Çarþý Cad. 32, Galatasaray / Beyoðlu www.literarestaurant.com

Dienstag, 23.10.2007, 19.30 Uhr; Hotel Barcelo Saray, Beyazýt

Anmeldung


è Das BRÜCKE-Kulturforum lädt ein:

<  Anlässlich des iDANS-Festivals (Tanz- und Performance) laden wir Sie zur Tanz-Performance
von Vera Mantero ein.

Datum: Mittwoch, 10.10.2007, 20.30 Uhr
Ort: garajistanbul, Tomtom Mahallesi, Yeni Çarþý Caddesi, Kaymakam Reþat Bey Sokak
No 11a,
Galatasaray-Beyoðlu/Ýstanbul
Eintrittsticket: 15 YTL
Mona Engin hat eine geringe Anzahl Tickets vorreservieren lasen, bei Interesse bitte so rasch als möglich anmelden!

<  Gemeinsam möchten wir uns die Ausstellung von Manfred Marka ‘Patituren der Stille’
anschauen, anschliessend sind Sie herzlich zum klassischen Konzert eingeladen.
Datum: Montag, 15.10.2007,
19.00 Uhr; Ausstellung,
20.00 Uhr Konzert
Ort: Österreischisches Kulurtforum, Köybaþý Cad. 44, Yeniköy
Die Veranstaltung ist kostenlos.

<  Am BRÜCKE-Eröffnungscocktail möchten wir mit einer Lesung,
zum guten Gelingen der Veranstaltung beitragen.
Datum: Dienstag, 23.10.2007, 19.30 Uhr
Ort: Hotel Barcelo, Piano-Bar

<  Anmeldung und Information:
BRÜCKE-Kulturforum
Mona Engin 0536 / 799 17 69, u/o im BRÜCKE-Büro, Tel. 0212 / 458 98 50.


è Bauchtanz-Workshop

 Es besteht die Möglichkeit, eine erfahrene Bauchtanzlehrerin aus Deutschland für einen Bauchtanz-Workshop für ein Wochenende im Herbst zu engagieren. Entstehende Kosten müssten umgelegt werden. Gibt es weitere Interessierte? Bitte melden Sie sich im BRÜCKE-Büro, Tel. 0212 / 458 98 50.


 è Stammtisch-Treffen im NOOK

 Speziell für alle auf der asiatischen Seite wohnenden Mitglieder, aber selbstverständlich auch für die Europäer unter uns, findet ein Treffen/Stammtisch auf der asiatischen Seite statt:
Achtung Terminänderung: Ausnahmsweise findet das nächste Treffen im Oktober am Mittwoch, den 24.10.2007, 19.30 Uhr statt. Danach treffen wir uns wieder wie gewohnt jeden 3. Donnerstag im Monat
Adresse: Restaurant NOOK, Baðdat Caddesi Çýnar Apt. No: 352/2 Erenköy (von Bostancý Richtung Kadýköy kommend nach Kreuzung Þaþkýnbakkal links Boyner auf der linken Seite, aber etwas zurückliegend)
Nächste Daten:
15.11.2007, 20.12.2007 jeweils 19.30 Uhr
Essen à la carte, Discount 15 %
Anmeldung an Babette Tel. 0216 / 359 90 83 (mit Anrufbeantworter), 0532 / 342 46 36 oder im BRÜCKE-Büro, Tel. 0212 / 458 98 50.


è Erste-Hilfe-Kursus

 Gerne würde ich meine Kenntnisse in der Ersten-Hilfe auffrischen. Wer kennt Anbieter für solche Kurse (evtl. sogar auf Deutsch) oder hätte ebenfalls Interesse, einen Kursus zu besuchen? Bitte im BRÜCKE-Büro, Tel. 0212 / 458 98 50, melden.


è Bosporus-Treffen

 Mal aus dem Alltagstrubel rauskommen, Zeit haben für sich und für andere, auf neue Gedanken kommen, mit anderen Frauen reden – und etwas Neues erfahren.... Die Bewegung der Bosporus-Treffen für Frauen kam zustande, um diesen Bedürfnissen entgegen zu kommen. Neuankömmlinge sind herzlich willkommen!
Das nächste Treffen findet am 9.10.2007 statt. Der Ort stand bei Redaktionsschluss leider noch nicht fest, darum bitten wir um Voranmeldung bei
 Manuela Coþar, Tel. 0212 / 229 62 45 oder bei Yasemin Demir, Tel. 0212 / 299 62 45.


è 29. Eurasia Marathon in Istanbul

 Am 28. Oktober 2007 findet der 29. Eurasia Marathon in Istanbul statt. Unsere kleine Gruppe wird am Volkslauf teilnehmen und freut sich über jede Verstärkung. Interessiert? Bitte melden Sie sich bei Biggi Özcan, GSM: 0532 / 502 96 95. offizielle Internetseite: www.istanbulmarathon.org


è Stadt-Wanderungen mit Edda

Oktober 2007
 HANe 1
: Samstag, 6., Dienstag, 9., Donnerstag, 18.
 HANe 2
: Dienstag, 23.   

November 2007
 HANe 2
: Samstag, 3., Donnerstag, 8.,
 HANe 3: Dienstag, 13., Donnerstag, 29. 

ANMELDUNG: jeden Tag von 07.00 bis 22.00 Uhr. Tel. 0212-249 94 91 oder 0212-247 28 91 (bitte beide Nummern versuchen). Die Reservierungen sind verbindlich, außer wenn WENIGSTENS 24 Stunden vorher abgemeldet wird. Handy: 0546 241 38 11 (nur am Tag der Führung) Email: eddaweiss@superposta.com  (aber bitte nicht kurzfristig!)


è Essen wie bei Omi

Deutscher Mittwoch im fOtini: Im Herzen von Istanbul bieten wir ein Stück Berliner Heimat. Jeden Mittwoch Abend servieren wir traditionelle Deutsche Küche nach Rezepten unserer Grossmutter. Wenn Sie Heißhunger auf Rouladen, Sauerbraten und Kartoffelpuffer haben oder mal wieder ein deutsches Bier trinken wollen, kommen Sie doch einfach vorbei.

Wir freuen uns auf Sie, Denise und Lena

Für Reservierungen oder Informationen zur aktuellen Abendkarte rufen Sie uns an (0212 287 64 20) oder schreiben Sie uns eine E-Mail (fotini.istanbul@gmail.com)

fOtini, Dubaraci Sk, Ecke Francalaci Cad. No. 1, Arnavutköy - Beþiktaþ - 34345 Istanbul
Neben der TC Ziraat Bankasý


è Weihnachtsfeier für Gross und Klein

 Eine Weihnachtsfeier, das boten wir Ihnen die letzten Jahre als BRÜCKE-Veranstaltung an. Da uns nun mit dem Wegzug von Zuhal Anetsberger eine grosse Organisatorin fehlt, appellieren wir nun an unsere Leser und Leserinnen, eine BRÜCKE-Weihnachtsfeier 2007 für Gross und Klein zu organisieren. Gerne stehen wir Ihnen mit Ideen, der Einladung und Verteilung zur Verfügung.


 è Laterne, Laterne, ... / Einladung zum St. Martinszug

Wer gerne am St. Martinszug der Deutschen Botschaftsschule Istanbul im Tarabya - Park teilnehmen möchte, ist herzlich eingeladen.
Termin: 9. November 2007, um 17 h
Die Höhe des Unkostenbeitrags für Weckmänner und Punsch steht noch nicht fest.
Die Weckmänner müssen vorher bestellt werden. Daher bitten wir Sie, sich im
Brücke Büro bis zum 06. November anzumelden und auch anzugeben, ob und wie viele Weckmänner Sie bekommen möchten.


è IWI - Weihnachtsbasar am 27.11.2007

 Die BRÜCKE wird auch dieses Jahr mit einem Stand am IWI-Weihnachtsbasar vertreten sein. Falls Sie Lust haben, an der Organisation und am Stand mitzuhelfen, melden Sie sich einfach im BRÜCKE-Büro, Tel. 0212 / 458 98 50


.è ev. Gemeinde / Kreuzkirche
Aynalýçeþme Emin Camii Sok. 40, Beyoðlu, Tel. 0212 / 250 30 40
Alle aktuellen Termine sowie eventuelle Terminänderungen finden Sie auch auf der Website.

<  Basteln für den Weihnachtsbasar
     Ab dem 4.10.2007 jeden Donnerstag, 10.30 Uhr

<  Dienstag, 30.10.2007, 19.30 Uhr
     Konzert mit Werken für Sopran, Violoncello und Orgel von Georg Muffat, Heinrich Schütz, Georg Böhm,     
     Bernardo Pasquini, Antonio Vivaldi, Joh. Seb. Bach, Max Reger und Joseph Rheinberger. Ausführende
     sind: Dorothea Mertens, Heidelberg, Sopran, Frank Westphal, Lindau, Violoncello, Wilfried Bergmann,
     Lindau, Orgel.
     Eintritt: 10,- TL (Abendkasse)

<  Mittwoch, 31.10.2007, 19.30 Uhr
    
Vorträge über Gott und die Welt: Prof. Dr. Leonard von Dobschütz, referiert über „Luthers verpasste Chance“.
     „Vergebliche Annäherungen zwischen Protestantismus und Orthodoxie im 16. Jahrhundert“


è Pfarrgemeinde St. Paul

Büyük Çiftlik Sokak 14, Niþantaþý - Istanbul, Tel. 0212 / 219 11 91
Alle aktuellen Termine sowie eventuelle Terminänderungen finden Sie auch auf der Website.

<  Dienstag, 16.10.2007, 14.30 Uhr
     Seniorenkaffee in St. Paul, Paulussal, 14.30 Uhr

<  Das Frauenkaffee am 2. Dienstag des Monats fällt diesen Monat leider aus.

<  Das Pfarrbüro ist dienstags und donnerstags von 13.00 bis 16.00 Uhr besetzt.


è St. Georgs Gemeinde

Kart Cinar Sokak 2-10, TR 34420 Karaky - Istanbul Tel. 0212 / 313 49 70
Alle aktuellen Termine sowie eventuelle Terminänderungen finden Sie auch auf der Website.

<  Dienstag, 30.10.2007, 14.00 Uhr
     “Moda-Frauentreff” in St. Georg


Weitere Veranstaltungshinweise

è Österreichisches Kulturformum

è Rückkehrer-Stammtisch


 


è Mitteilung des Generalkonsulats der Bundesrepublik Deutschland, Istanbul

 Wichtige Informationen zur Ausstellung von Reisepässen ab dem 01. November 2007

Zum 01.11.2007 tritt ein neues Passgesetz in Kraft. Dieses sieht u.a. vor, dass in deutschen Reisepässen (bordeauxroter Einband) auch Fingerabdrücke auf einem Chip gespeichert werden müssen.
Auf Grund technischer Probleme bei der Umsetzung der neuen Vorschriften kann das Generalkonsulat ab dem 01.11.2007 voraussichtlich für mehrere Monate keine Anträge zur Ausstellung von Reisepässen entgegen nehmen. Vorläufige Reisepässe (grüner Einband) und Kinderreisepässe sind hiervon nicht betroffen.
Wir empfehlen Ihnen, vor dem 15.10.2007 beim Generalkonsulat einen neuen Reisepass zu beantragen, falls Ihr jetziger Pass vor Mitte 2008 abläuft.
Wer beim Generalkonsulat nach dem 15.10.2007 einen neuen Reisepass beantragt, wird voraussichtlich zunächst nur einen vorläufigen Reisepass (Gültigkeitsdauer maximal 1 Jahr) erhalten können. Dieser vorläufige Reisepass berechtigt nicht zur visumsfreien Einreise in die Vereinigten Staaten von Amerika.

Bitte geben Sie diese Informationen auch an andere Deutsche in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis weiter!

Für Rückfragen steht Ihnen das Generalkonsulat unter der Telefonnummer 0212-33 46 160 oder -161 zur Verfügung.

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.

Die Passstelle des Generalkonsulats Istanbul

Amtsbezirk Ankara: Wer bei der Botschaft Ankara nach dem 15.10.2007 einen neuen Reisepass beantragt, wird voraussichtlich zunächst nur einen vorläufigen Reisepass (Gültigkeitsdauer maximal 1 Jahr) erhalten können. Für Rückfragen steht Ihnen die Botschaft Ankara unter der Telefonnummer (0312) 455 51 00 zur Verfügung. Weitere Informationen des Bundesinnenministeriums finden Sie unter www.ePass.de.


è An alle Handy-Besitzer!

Die im Notfall zu konktaktierende Person
Die Retter und Ambulanzfahrer haben bemerkt, dass bei Straßenunfällen die meisten Verwundeten ein Mobil-Telefon bei sich haben. Bei den Einsätzen weiß man aber nicht, wer aus diesen langen Kontaktlisten zu kontaktieren ist. Ambulanzfahrer haben also vorgeschlagen, dass jeder in seine Kontaktlisten die im Notfall zu kontaktierende Person unter demselben Pseudonym einträgt. Das international anerkannte Pseudonym ist: #ICE (= In Case of Emergency). Die Raute (#) damit es oben steht. Unter diesem Eintrag kann nun die Person eingetragen werden, welche im Notfall durch Polizei, Feuerwehr oder erste Hilfe anzurufen ist. Informationen auch im Internet unter: http://de.wikipedia.org/wiki/In_Case_of_Emergency  Leicht, kostet nichts, kann aber viel bringen.

Bei Verlust eines Handys
Die unten angegebene Funktion ist anscheinend bei allen Handys verfügbar und man muss sich fragen, warum Handy-Hersteller und -Händler so etwas geheim halten. Wenn die folgende Maßnahme an möglichst viele Leute weitergeleitet wird, dann könnten die Handy-Diebstähle sicher deutlich zurückgehen. Jedes Handy hat eine eigene, einmalige Seriennummer. Diese kann wie folgt aufgerufen werden: *#06#. Darauf wird die Seriennummer des Handys angezeigt. Diese Nummer notieren und aufbewahren. Wenn nun ein Handy gestohlen werden sollte, muss man diese Seriennummer dem Telefonhändler oder Hersteller melden, und dieser kann dann das Handy total blockieren, auch wenn der Dieb eine neue SIM-Karte einsetzt. Man bekommt davon zwar sein Handy nicht zurück, aber man hat wenigstens die Genugtuung, dass der Dieb auch nichts mehr damit anfangen kann ... Wenn alle Handy-Besitzer diese Vorkehrung treffen würden, würde es sich bald nicht mehr lohnen, ein Handy zu stehlen!


è Privates See-Taxi

Wie schon lange versprochen habe ich jetzt endlich die Telefonnummer von dem Deniz Taxi. Die Kontaktperson ist der Leiter,der Motor Iskelesi Bostanci und heisst Sina bey. Ich weiss nicht, ob er Englisch spricht. Tel: 0532 454 13 03. Wie lange man im voraus anrufen muss, weiss ich nicht. Nur mal zur Info: von Bostanci zu der Burgaz Insel fährt das Boot in 7 Minuten. Die Istanbul Stadtverwaltung hatte immer irgendwelche Einwände gegen den Einsatz von solchen kleinen flexiblen Schnellbooten. Diese Motorboot-Kooperative betreibt also als erste ein solches Boot privat. Hoffe, dass es klappt und gebt mal Feedback. Christine Klar


è Achtung, die Kühe sind los ...

Haben Sie die vielen Kühe in Istanbul gesehen? Viele Künstler und Laien hatten nun auch in Istanbul Gelegenheit, auf der weltweiten Cowparade-Ausstellung „ihre“ Kuh auf dem Markt zu präsentieren. Die lebensgrossen Kuhplastiken dienen als Kunstobjekte, die der vielseitigen Gestaltungskraft der Künstler alle Möglichkeiten bieten. Noch bis zum 31.10.2007 sind die Kunstobjekte anzutreffen. Im November 2007 werden die Kühe in einer Gala versteigert. Mit dem Erlös werden Wohltätigkeitseinrichtungen wie AÇEV, Sokak çocuklarý Rehabilitasyon Derneði und die TEMA Vakfý unterstützt. Web-Links: www.cowparade.com  / www.cowparade-istanbul.com


è Super-Nachricht von TÜBITAK/Jugend forscht aus Ankara

Der 2. Platz für das Team des IEL!  Ein anstrengendes Vorstellungs- und Prüfungsprogramm liegt hinter unseren Schülern Gökhan Özbey (11 B) und Ahmet Çökþen (11 D). Sie haben toll bestanden! Das Team des IEL  hat mit seinem Projekt Automatisierte Erfassung von Gewässergüteparametern in Salzwasser den 2. Platz gewonnen. Herzlichen Glückwunsch an alle Schüler, die daran mitgewirkt haben und an ihren Projektlehrer, Rolf Schell, für eine Super-Leistung und diesen großen Erfolg! Michael Schopp


è Die neue Gastro-Rubrik von Alexandra Gründel

Lecker essen in Istanbul, Oktober: Das „Karaköyüm“
Während des Ramazans kann man trotzdem fast überall auch während des Tages etwas zum Essen bekommen In Istanbul, nimmt man verständlicherweise Eyüp aus, obwohl es auch da und dort kleine Restos gibt, wo man Linsensuppe, Spinat, Köfte, Reispudding und Baklava bekommt, z.B. das Küçük Saray in einer winzigen Strasse genau gegenüber des Haupteingangs zum Moscheeplatz.
 An einem der letzten Abende des Ramazan, die günstigen Verkehrsverhältnisse zur Ýftarzeit ausnutzend, fahren wir ins grosse Karaköy-Parkhaus, gehen von dort am Kay entlang, um die Häuserecke rechts herum, lassen die Galata-Brücke links liegen, bis wir genau gegenüber der Büyük Hendek Sokak den kleinen Eingang sehen zum „Karaköyüm“, nehmen den Aufzug in den fünften Stock und sind begeistert vom wunderbaren Blick.
Links leuchtet der Galata-Turm, dann schweift der Blick über die buntblinkende 1. Bosporusbrücke, um sich dann an Topkapý und Hagia Sophia sattzusehen.
Im üppig begrünten Wintergarten (im Sommer ist er „fensterlos“, aber windgeschützt) braucht man also gar nicht mehr zu reden beim Essen, sondern lässt einfach nur den Blick schweifen.
Es ist gemütlich hier oben, Holzdecke, geschmackvolle Bilder an den Wänden, die (meist klassisch türkische) Musik ist leise, also ist eine Unterhaltung möglich. Sevinç, die überaus agile und ums leibliche Wohl besorgte Managerin, geht auch auf Wünsche ein. Sie arbeitete bis vor anderthalb Jahren als Architektin, restaurierte für eine Stiftung alte Holzhäuser, aber gemeinsam mit Þeniz, ihrer Freundin, betreibt sie aus Freude das Karaköyüm, das zwar schon fünf Jahre besteht, aber erst durch die beiden vor Energie sprühenden Frauen besonderes Flair erhalten hat.
 Aber der Hunger nagt und wir bestellen als Vorspeise einen Mittelmeersalat (Akdeniz Salatasi) und Pacanga (mit Käse, Pastrami und hier speziell noch mit Zwiebeln gefüllte Blätterteigtaschen, da reicht eine Portion für Zwei), als Hauptspeise gekochten Fisch (Levrek Bugulama, sehr ansprechend serviert, mit Gemüse) und Filetsteak (Bonfilet) und zwei Glas Wein, zum Nachtisch Sakýzlý Muhallebi („Harzmilchspeise“, Sakýz – auf Deutsch Mastix - ist ein Baumharz von der Insel Chios, der Ursprung des Kaugummis kann man sagen, schmeckt ungewöhnlich, sollte man aber unbedingt probieren) sowie einen Apfelkuchen.
 Zusammen kommen wir da auf einen Preis von 61 YTL (35 Euro), für ein gehobenes Ambiente plus Blick ist das günstig in dem sonst völlig überteuerten Istanbul. Überhaupt ist die Mischung ansprechend – ob nun osmanische Gerichte wie Hünkar begendi (Ihrer Majestät Entzücken - schlicht Auberginenpüree mit Fleischstückchen obenauf), Sakýzlý Muhallebi, „normal“ Türkisches wie Mantý, gegrilltes Hähnchen, Fisch oder auch Italienisches wie Pesto Ravioli. Eine Spezialität ist Levrek im Yufkateig – speziell von Sevinç empfohlen, die sich übrigens nach ihrer Architektenkarriere als Restaurantfachfrau weiterbildete.
 Die Preise reichen von 4 YTL für Vorspeisen bis 15 YTL für Hauptspeisen , Bier schlägt mit 5 YTL, Wein mit 6 YTL zu Buche.
 Mit guter Laune nach der angenehmen Erfahrung düsen wir durch das menschenleere Istanbul (alle ruhen sich nach den grossen Ýftarorgien aus) nach Hause. 

Karaköyüm
- Cafe & Restaurant
Þeniz Lakay & Sevinç Balic 
Kemeraltý Cad. 4
, Bankalar Han Kat 6, Karaköy
Tel.     
0212 – 244 68 08/9, Handy 0532 366 94 03, E-Mail: sevinc.balic@karakoyum.com
Öffnungszeiten: täglich außer sonntags 10.30 bis 24.00
Gruppenbuchungen – auch sonntags – sind möglich


Kultur                                                                                                                     

Kulturtips von Alexandra Gründel:

<  Die Aussstellung BLIND DATE im Sakip Sabanci Museum ist eine Überraschung.
Was sollte sich schon hinter diesem Titel verbergen?
Etwas sehr Sehenswertes:
Bilder der klassischen deutschen Moderne (Klee, Hölzel, Beckmann, Kandinsky, etc.) sowie zeitgenössischer Kunst (Beuys, Darboven, etc.) der Sammlung Deutsche Bank werden Werken der osmanischen Kalligraphie der Sabanci Sammlung und aus dem Topkapi Palast Museum gegenübergestellt.
Daraus ensteht eine Spannung, die bewußt evoziert wird und den Betrachter zum Nachdenken anregt oder auch direkt betroffen macht.
Soviel gute Kunst auf einmal ist selten zu sehen. Unbedingt ansehen!
Die Ausstellung Blind Date läuft als Parallelveranstaltung zur Biennale noch bis zum 1. November 2007.

Sakip Sabanci Museum, Emirgan
Öffnungszeiten:
dienstags bis sonnstags 10 – 18 Uhr
samstags 10 – 19 Uhr und mittwochs 10 – 22 Uhr
Eintritt: 10 YTL, ermäßigt 3 YTL

<  santralistanbul
das erste Elektizitätswerk Istanbul, im Osmanischen Reich 1911erbaut, stillgelegt 1983, wurde am 8. September nach dreijähiger Restaurierung mit der Ausstellung
MODERN AND BEYOND die ein Teil der diesjährigen Biennale ist, eröffnet.
450 Werke von mehr als 100 Künstlern geben einen wirklich aufschlussreichen Überblick über die türkische Kunstszene von 1950 bis 2000.
Man sollte im 5. Stock mit der zeitgenössischen Kunst, die z.T. provokativ und kritisch ist, beginnen und sich dann langsam nach unten „arbeiten“.
Erholen kann man sich dann im Restaurant ‚Otto Santral’ in einer stilvoll umgebauten Werkshalle.
Das Elektrizitätswerk selbst ist ein beeindruckendes Industriedenkmal mit Transformatoren und  Schaltzentrale, hier kann man Stunden verbringen.
Das großzügige Gelände der santralistanbul gehört heute der Bilgi Universität und transformierte zu einem Zentrum für Kunst und Kultur. Noch ist die Restaurierung nicht abgeschlossen.
In einem der nächsten Monate werde ich ein voraussichtlich Ausflug dorthin anbieten.
Eintritt frei

Eski Silahtaraða Elektrik Kazim
Karabekir Cad. 1, Eyüp
Shuttle Bus ab AKM/Taksim alle halbe Stunde zwischen 9 Uhr und 18 Uhr
 


Buchtipp

 

è Wilhelm Genazino: Mittelmäßiges Heimweh
Zunächst beginnt alles wie immer und genauso wie man es von Wilhelm Genazino, dem Meister des Mikrorealismus, erwartet: Ein Mann mittleren Alters streift einsam durch die abendlichen Straßen einer namenlosen Großstadt und sinniert über das, was er, ein sensibler Beobachter des Alltags, am Wegesrand wahrnimmt. Im Wortsinne en passant formuliert er gleich zu Beginn von Genazinos neuem Roman Mittelmäßiges Heimweh die nicht nur für ihn fundamentale Einsicht „Es ist nicht einfach, ein Einzelner zu sein.“
So sucht er denn, um seiner Vereinzelung zu entkommen, Zuflucht in einer nahegelegenen, lärmigen Kneipe, in der gerade das Fußball-Europameisterschaftsspiel Deutschland gegen Tschechien übertragen wird. Doch auch in dieser Menschenmenge bleibt er ein Fremdkörper – und, wie er zu seinem Entsetzen feststellen muß, auch noch ein versehrter. Denn im Gejohle der Fans und der allgemeinen Empörung über ein Gegentor ist ihm, ohne dass er es recht bemerkt hätte, sein linkes Ohr abgefallen. Da liegt es nun, von niemandem beachtet, unterm Tisch.
...
Quelle: Anne-Bitt Gerecke, Juli 2007
Carl Hanser Verlag, München 2007, ISBN 978-3-446-20818-6, 189 Seiten


è Foreign Market Consulting: BUSINESS GUIDE TÜRKEI
Der Business Guide Türkei liefert Fakten, erläutert wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen und vermittelt interkulturelles Know-how. Das Buch richtet sich insbesondere an Entscheider von Unternehmen, die in der Türkei aktiv werden wollen, oder aber bereits in der Türkei tätig sind und ihr Wissen erweitern möchten. Bestellung: über OWC-Verlag, demnächst über www.amazon.de, in der Türkei über AHK (Tel: 0212 / 310 69 00
Hrsg.: IfAD in Kooperation mit: Deutsch-Türkische AHK, 270 Seiten, DIN A5 zum Preis von je EUR 39,80


è Christoph Peters: Ein Zimmer im Haus des Krieges
Ägypten 1993: Im Gefolge einer Serie fundamentalistischer Attentate, die seit Jahren das Land erschüttern, versucht eine kleine Gruppe islamischer Terroristen, einen blutigen Anschlag auf den Tempel von Luxor zu verüben. Unter ihnen: der junge Deutsche Jochen Sawatzky, der zum Islam konvertiert ist und sich dem bewaffneten Kampf gegen die Ungläubigen angeschlossen hat. Doch als die Attentäter den Nil überqueren, geraten sie in einen Hinterhalt von Polizei und Militär. Nur wenige überleben, darunter Sawatzky.Mit dem Fall betraut wird Claus Cismar, der deutsche Botschafter in Ägypten. Cismar, der in jungen Jahren selbst politisch radikale Ideen verfolgte und zum Sympathisantenkreis der RAF gehörte, versucht in langen Gesprächen mit Sawatzky hinter die Motive von dessen Tat zu gelangen. Je länger die Gespräche freilich dauern, desto mehr zeigt sich, dass nicht nur Sawatzkys Motive, sondern auch Cismars persönliche Werte und sein eigener Lebensentwurf auf dem Prüfstand stehen. Denn der Fall Sawatzky stellt den Botschafter vor die unangenehme Frage, wie sehr er die Ideale seiner Jugend im Interesse seiner Karriere verraten hat. Und wie sehr er selbst Teil des Systems geworden ist, das er früher gehasst hat.
btb, München 2006, ISBN 3442751292, (Roman), Gebunden, 320 Seiten, 19,95 EUR

Interview: Konvertiten und die Faszination des Islam - Zwei der drei jetzt verhafteten islamistischen Terroristen sind deutsche Konvertiten. Der Schriftsteller Christoph Peters hat einen Roman über einen Konvertiten geschrieben und sich im Vorfeld intensiv mit dem Islam beschäftigt. In WELT ONLINE beschreibt er, warum der Islam so attraktiv erscheinen kann.Christoph Peters, einer der wichtigsten jüngeren deutschen Schriftsteller, erzählt in seinem Roman „Ein Zimmer im Haus des Krieges“ von einem Konvertiten. Sawatzky heißt er und unternimmt 1993 mit einem islamistischen Terrorkommando einen Anschlag auf den Tempel von Luxor. Quelle: www.welt.de/politik


è Dieter Sauter: Türkisches Roulette, Die neuen Kräfte am Bosporus
Die Türkei ist ein Land der Widersprüche, das mit einem negativen Image kämpft: »Ehrenmorde«, Korruption, tote Journalisten und fliehende Schriftsteller beherrschen die Schlagzeilen. Der langjährige ARD-Korrespondent Dieter Sauter sprach mit Mafiosi, Militärs, Polizisten, Frauenrechtlerinnen und Menschenrechtsaktivisten. Er erklärt, wie dieses Land im Wandel, an der Grenze zum Nahen Osten mit seinen Krisengebieten und Energiequellen, funktioniert und was wir wissen müssen, um seine Menschen und seine Politik wirklich zu verstehen.
ISBN: 978-3-7766-2527-1
, 1. Auflage 2007, 256 Seiten mit 30 Fotos und Karte im Vor/Nachsatz
Herbig, Preis: 19,90 EUR

Bericht: www.volksstimme.de, 15.9.2007


è Dilek Güngör: Das Geheimnis meiner türkischen Großmutter
In einem anatolischen Dorf liegt Großmutter Fatma im Sterben – ihr Witz, ihr Pragmatismus und ihr abgründiges Geheimnis verblüffen ihre deutsche Enkelin. Die einnehmende, faszinierende Begegnung zweier unterschiedlicher Frauen.
Meine Großmutter hieß Fatma. Meine andere Großmutter hieß ebenfalls Fatma und mindestens fünf meiner Cousinen. Sie alle lebten noch immer in diesem kleinen Dorf in Anatolien. Meine erste Erinnerung daran lag lange zurück: Es war dunkel und roch nach Qualm, mein Vater öffnete die Autotür und trug mich ins Haus. Großmutter Fatma empfing uns und nahm mich auf den Arm. Am Hals roch sie nach saurem Joghurt. Nun lag Fatma im Sterben und wir waren überstürzt aus Deutschland nach Anatolien gekommen, um Großmutter noch einmal zu sehen. Sie war seltsam vertraut und doch fremd für mich. Was sollte ich bei ihr, was wusste sie schon von mir? Nur langsam begriff ich, dass sie viele Antworten auf mein Leben kannte und auch den Schlüssel zu dem dunkelsten Kapitel unserer Familie in der Hand hielt.
Roman, März 2007, 208 Seiten gebunden 16,90 Euro, ISBN: 9783492049719

Bericht: "Das Türkische war mir fremd" Quelle: taz vom 5.6.2007


Film-News

è 42 Filme für Europäischen Filmpreis 2007 ausgewählt
Die deutschen Filme «Das Parfum» von Tom Tykwer, «Vier Minuten» von Chris Kraus und «Auf der anderen Seite» von Fatih Akýn haben es auf die Auswahlliste für den Europäischen Filmpreis 2007 geschafft. Insgesamt wurden 42 Filme ausgewählt, wie die European Film Academy (EFA) am Dienstag in Berlin mitteilte. In den kommenden Wochen stimmen die 1800 Mitglieder der EFA über die Nominierungen ab. Am 3. November werden diese auf dem europäischen Filmfestival in Sevilla bekannt gegeben, danach beginnt die Wahl der Preisträger. Verliehen wird der 20. Europäische Filmpreis am 1. Dezember in Berlin. Neben «Das Parfum», «Vier Minuten» und «Auf der anderen Seite» stehen unter anderen «Black Book» von Paul Verhoeven, «Ich habe den englischen König bedient» von Jiri Menzel, «Import Export» von Ulrich Seidl, «Irina Palm» von Sam Garbarski, «Der letzte König von Schottland» von Kevin Macdonald, «Die Queen» von Stephen Frears, «La Vie en Rose» von Olivier Dahan und «4 Monate, drei Wochen und zwei Tage» von Cristian Mungiu auf der Auswahlliste. (ddp). Quelle: http://de.news.yahoo.com , 4.9.2007

è Deutschland schickt «Auf der anderen Seite» ins Oscar-Rennen

Der Hamburger Filmemacher Fatih Akýn soll den Oscar im nächsten Jahr nach Deutschland holen: Sein Drama «Auf der anderen Seite» wird von deutscher Seite eingereicht für den Wettbewerb um den Oscar als bester Auslandsfilm. Das teilte German Films, die Auslandsvertretung der deutschen Filmbranche, am Dienstag in München mit. Der Streifen des in Hamburg lebenden deutsch- türkischen Regisseurs soll damit nach dem Oscar für das Stasi-Drama «Das Leben der anderen» in diesem Jahr die jüngsten Erfolge des deutschen Films fortsetzen. Erst 2003 hatte «Nirgendwo in Afrika» als erster deutscher Film nach mehr als 20 Jahre einen Oscar geholt. 2005 war als nicht-englischsprachiger Film «Der Untergang» nominiert worden, der aber dann keinen Oscar bekam. «Vor dem Hintergrund der politischen und kulturellen Unterschiede einer globalisierten Welt wird eine ungewöhnliche Liebes- und Familiengeschichte zwischen Deutschen und Türken erzählt. Der Film überzeugt durch seinen dramaturgischen Aufbau, seine visuelle Gestaltung und seine gefühlvolle Inszenierung», begründete die Jury ihre Entscheidung für die Auswahl von «Auf der anderen Seite» für die Kategorie bester nicht englischsprachiger Film. «Ich freue mich sehr», sagte der Regisseur laut Mitteilung. «Ein Glück, dass Tom Tykwer "Das Parfum" auf Englisch gedreht hat.»
«Auf der anderen Seite» war im Internationalen Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes im Mai uraufgeführt worden und hatte dort den Preis für das beste Drehbuch und den Preis der Ökumenischen Jury erhalten. Der Film um die Tragik des Todes und ihre verbindende Kraft kommt an diesem Donnerstag in die deutschen Kinos. Er ist der zweite Teil von Akýns Trilogie «Liebe, Tod und Teufel». Für den ersten Teil «Gegen die Wand» hatte Akýn vor drei Jahren den Berlinale-Bären und den Europäischen Filmpreis gewonnen. Unter den nationalen Einreichungen werden am 22. Januar die fünf Filme nominiert, die an der Endauswahl um den Oscar für den besten Auslandsfilm teilnehmen. Die Oscars werden am 24. Februar in Hollywood vergeben. Quelle: http://de.news.yahoo.com, 18.9.2007

Bundesminister Steinmeier beglückwünscht Fatih Akýn zur Oscar-Nominierung seines Filmes „Auf der anderen Seite“ Link: www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Infoservice/Presse/Meldungen/2007/070919BMOscarFatihAkin.html    


Aus den Medien

 

Artikel in der Rubrik ‘Aus den Medien’ spiegeln nicht die Meinung des BRÜCKE-Teams wider, sondern dienen lediglich der Information und geben einen Überblick aus den diversen Perspektiven der Medien.

è Von Liebe und Macht - Eine Deutsche in Istanbul
"Verlassen werde ich das Land nicht mehr." Das sagt die Deutsche Christine Þenol. Sie stammt aus Bayern, lebt aber schon seit über 30 Jahren in Istanbul und hat als Unternehmerin in der Türkei Karriere gemacht. Sie ist eine von etwa 6000 Deutschen, die in der Stadt auf zwei Kontinenten lebt. Und die hier ihre Heimat gefunden haben.
In Asien leben und in Europa arbeiten wer könne das schon, fragt Christine Þenol: "Istanbul ist so faszinierend, halb Asien, halb Europa. Und durch diese Vermischung vieler Kulturen, ist man wirklich in der Mitte der Welt."
Mensch gegen Bürokratie
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Doch auch die Mitte der Welt hat ihre eigenen Gesetze. Als Ausländer habe man da manche Nachteile, so Þenol: "Jeder Ausländer hier hat Probleme mit der Arbeitserlaubnis, der Aufenthaltserlaubnis, mit den Autonummern, muss bei der Einbürgerung eventuell einen türkischen Namen annehmen. Die türkische Bürokratie ist wirklich schlimm." Die Menschen jedoch seien dort ganz besonders, fügt sie hinzu.
29 Jahre war Christine Þenol alt, als sie aus Bayern nach Istanbul kam, um ein Hotel mit aufzubauen. Sie blieb, der Liebe wegen. Und heiratete, zunächst gegen den Widerstand ihrer Eltern, Petro, einen türkischen Arzt. Der sei zwar 26 Jahre älter als sie gewesen, aber einfach ein fantastischer Mann, sagt sie. Ihr Glück schien perfekt: Sie bekam einen Sohn, Luben. Doch 1997 starb der 20-Jährige bei einem Tauchunfall. Da wollte auch sie nicht mehr leben. Doch ihr krebskranker Mann sagte zu ihr, für sie bliebe er am Leben, also müsse sie auch für ihn am Leben bleiben. "Er hat mich auch in eine Verpflichtung genommen. Und ist dann selbst fünf Jahre später gestorben." 

In Asien leben, in Europa arbeiten - Ihr Familienname Þenol bedeutet ins Deutsche übersetzt "Sei glücklich". Und trotz aller Schicksalsschläge scheint die 61-Jährige dies zu beherzigen. Sie ist eine erfolgreiche Unternehmerin, macht Mode für Istanbuls Mittelstand. Ihr Haus steht auf der asiatischen Seite des Bosporus’, ihre Arbeit, ihre Firma auf der europäischen Seite, in Caglayan, einem Arbeiterviertel im Herzen der 16-Millionen-Metropole Istanbul.
Freundlich, aber bestimmt tritt sie auf, bei Kunden wie Angestellten. Nur so sei es ihr überhaupt gelungen, ein Unternehmen aufzubauen. Achtzig Mitarbeiter beschäftigt Þenol, die Hälfte davon sind Frauen, viele in Führungspositionen. Denn die, so sagt sie, könnten alles, hätten fünf Talente an einem Daumen. Sie seien auch interessierter, setzten sich besser ein, seien freundlicher und menschlicher. Frauen, meint Þenol, seien viel einfacher. 

Von ihren Mitarbeitern geschätzt - Mit Männern habe sie dagegen schon mal schlechte Erfahrungen gemacht: "Türkische Männer sind sehr machohaft. Bring mir das, bring mir das - auf Anweisungen hören, das geht nicht so gut. Ich hole mir auch mal einen Kaffee selber oder hebe auch mal etwas auf. Das würde ein Türke nie tun. Da heißt es immer: nimm, nimm." Da sie ihren Mitarbeitern aber gute Löhne zahlt und sich privat für sie einsetzt, wird sie auch von den Männern in ihrer Firma längst akzeptiert. Sie liebten sie, meint Þenol, vielleicht weil sie Europäerin sei. Und diese Liebe scheint auf Gegenseitigkeit zu beruhen.

Aber so sehr Christine die Menschen hier liebt, so groß ist auch ihre Furcht, dass die Türkei in der Zukunft von islamistischen Kräften regiert wird. Ob sie Angst vor dem Ausgang der Wahlen am 22. Juli 2007 habe? Nein, meint sie, Angst nicht: "Es beunruhigt einen, weil es in gewissen Vierteln eine totale Zunahme von Islamismus gibt." Doch eines ist für Christine Þenol klar: Istanbul, die Stadt auf zwei Kontinenten wird sie auf keinen Fall verlassen. Quelle: www.monalisa.zdf.de/ZDFde
, 22.07.2007


è Türkler sýcak ama bürokrasi soðuk!
Mesut Yýlmaz'ýn kardeþi Turgut Yýlmaz'la evli olan Claudia Yýlmaz, 450 yabancý gelinin üye olduðu 'Köprü Derneði'nin de baþkan yardýmcýsý. 23 yýla raðmen hala Türk vatandaþý olmayan Yýlmaz, bürokrasiden yana çok dertli..

60'larýn hemen baþýnda ve daha sonrasýnda yüz binlerce gurbetçi ekmek parasýný çýkarabilmek için Almanya'nýn yolunu tuttu; orayý yurt edindi. Türkler, 'acý vatan' Almanya'ya akýn akýn göç ederken; gönlünü Türk gençlerine kaptýran kimi Alman kýzlarý da baba ocaklarýný terk edip Türkiye'de yeni bir hayata yelken açtý. Bunlardan bir tanesi de eski baþbakanlardan Mesut Yýlmaz'ýn kardeþi iþadamý Turgut Yýlmaz'ýn eþi Claudia Yýlmaz'dý. Bayan Yýlmaz ayný zamanda Almanca konuþan ülkelerden gelen kadýnlarýn sorunlarýyla ilgilenen 'Köprü Derneði'nin baþkan yardýmcýsý.
HALA VATANDAÞ OLMADIM - Turgut Bey'le 1974 yýlýnda 21 yaþýnda evlendim. Ýnsanlarla deðil ama bürokrasiyle büyük problemlerim oldu. Bu nedenle hâlâ Türk vatandaþý olmadým. Almanya, çifte vatandaþlýðý kabul etmiyor. Evlendiðim tarihlerde Türk olsaydým, o zamanki yasalara göre Almanya'ya 4 yýlda bir girip çýkabilecektim. Ailemden biri hastalansa ya da ölse, hemen gitme þansým olmayacaktý.
Türkiye yabancý gelinlere en fazla iki yýllýk oturma izni veriyordu. Üstelik Türk vatandaþý olmak isteyenlerin isimlerinin deðiþtirilmesi isteniyordu. Ben bunu kabul edemem.
Ýlk yýllarým Türk örf ve adetlerini öðrenmek, Türk aile yapýsýný anlamak ve Türkçe çalýþmakla geçti.
'ÝSTEYEN ALSIN' DEDÝLER - 1968'e kadar Türk'le evlenen yabancý hemen Türk oluyordu. 1968'den sonra otomatik vatandaþlýk kaldýrýldý. "Ýsteyen alsýn" dendi. Eðer Alman vatandaþý kendi isteðiyle Türk vatandaþlýðýna geçmiþ ise Alman vatandaþlýðýný kaybediyordu. Bilmeden Alman vatandaþlýðýný kaybedip, maðdur duruma düþen gelinler oldu.
Yýllarca çalýþamamýþ, hiçbir sosyal güvencesi olmayan birçok Alman gelin, özellikle eþlerinden boþandýktan sonra ya da eþinin vefatý durumunda ortada kaldý, Almanya'ya dönemedi. Zira Alman vatandaþlýðýný kaybedince, yeniden almak mümkün olmuyor. 'Köprü Derneði', maðdur durumdaki Alman gelinlere yardým eli uzatýyor.
Almanya'ya giden Türk gelinlere verilen haklar, niye buradaki yabancý gelinlere verilmiyor? Türkiye'de evlenince otomatik oturma ve çalýþma iznimiz yok. Çalýþma izni uzun süren bürokratik iþlemlerden sonra alýnabiliyor. Aslýnda size çalýþma izni verilmiyor, iþverene sizi çalýþtýrma izni veriliyor.

Yabancýlar gelecek, Türkler'in iþini kapacak diye korku var! Almanya'da, Avrupa'da milyonlarca yabancý var, burada ise bir avuç. Üstelik de, Türkler'le evli yabancýdan korkuluyor. "Uslu olmazsan her an seni geri göndeririz" gibi bir hava var. Çalýþamamak yabancý gelinleri eve hapsetmeye, sadece ev iþleriyle uðraþmaya mahkum ediyor.
ARPA BOYU YOL GÝTMEDÝK - Oturma, çalýþma problemleri olan arkadaþlar bir araya geldik. Alman Konsolosluðu'na gittik. Türkiye'de yaþayan Alman hanýmlarýn adresleri bulundu. Ýlk toplantýya 125 haným geldi. Yedi kurucu üye ile 1990'da baþlayan çalýþmalar sonucu, 1992'de resmen 'Köprü Derneði'ni kurduk. 15 yýllýk mücadele sonunda ne elde ettik derseniz; güzel bir sosyal çevre oldu.
450 üyemiz var. Noel, Paskalya kutlamalarý yapýyoruz. Üyelerimizi Almanca konuþan doktordan, diþçiden haberdar ediyoruz. Ancak yasalarda iyileþtirme konusunda, bir arpa boyu yol alamadýk. Sadece oturma izni süreleri, 2 yýldan 5 yýla çýkarýldý.
Tabii ücretini öderseniz! Quelle: www.sabah.com.tr , Sommer 2007

è Alman olmak da zor
Turgut Yýlmaz'la 33 yýldýr evli olan Claudia Yýlmaz, çok istemesine raðmen Türk vatandaþý olmamýþ. Nedeni ise adýný býrakmak istememesi...
 

Almanya'daki yeni göç yasasý ýrkçý olduðu gerekçesiyle eleþtirilirken, Türkiye'de yaþayan yabancýlar da buradaki uygulamalardan þikâyetçi. Eski Baþbakan Mesut Yýlmaz'ýn kardeþi Turgut Yýlmaz'la evli olan Claudia Yýlmaz, Türkiye'de yabancý olarak yaþamanýn zorluklarýný anlattý.
Claudia Yýlmaz, maliye eðitimi aldý. 21 yaþýndayken de âþýk olduðu Turgut Yýlmaz için ailesini ve ülkesini býrakýp Türkiye'ye geldi. Burada evlendi, üç çocuklarý oldu. Bir Alman vatandaþý olarak 33 yýldýr Türkiye'de. Almanya'ya gittiðinde Almanlarýn bazý davranýþlarýný yadýrgayacak kadar Türkiyeli oldu.
Kendi durumundaki Almanlarla bir araya gelerek Köprü Derneði'ni kurdu. Halen derneðin baþkan yardýmcýlýðý görevini yürüten Yýlmaz'la, Alman vatandaþý kimliðiyle Türkiye'de yaþamayý konuþtuk...

Quelle:
www.milliyet.com.tr , 15.7.2007


è Türkische Staatsbürgerschaft – so einfach?!
        Sittlicher Charakter und Gesundheit sind nötig

Da haben es angehende Türken schon einfacher. Laut türkischem Einbürgerungsgesetz müssen sie volljährig sein – interessanterweise nicht nach türkischem Recht, sondern nach dem Recht ihres Herkunftslandes. Sie müssen sich seit mindestens fünf Jahren in der Türkei aufhalten, ausreichend Türkisch sprechen und einen festen Job oder andere stabile Einnahmequellen haben. Auch „ein sittlicher Charakter“ und eine gute körperliche Verfassung, die nicht „von einer gefährlichen Krankheit“ bedroht sein sollte, sind Voraussetzungen.
Entscheidend für die Behörden ist nach Angaben der türkischen Botschaft in Berlin aber vor allem folgender Paragraph des Gesetzes: „Die Absicht, sich in der Türkei niederzulassen, muss erkennbar sein.“ Eine solche Absicht unterstellen die Behörden vor allem Bewerbern „türkischer Abstammung und Kultur“. Darum können diese in der Regel mit einem schnelleren Einbürgerungsverfahren rechnen. Kinder von Ausländern, die in der Türkei zur Welt kommen, erhalten übrigens automatisch auch die türkische Staatsbürgerschaft.

Würden Sie den Deutschen Einbürgerungstest bestehen? Testen Sie sich unter: www.welt.de/vermischtes/article204450/Einbuergerungstest_100_Fragen_100_Antworten.html  


è Okzident trifft Orient
Die türkische Metropole ist ein faszinierender Schmelztiegel der Kulturen. Welche Chancen bietet das alte Konstantinopel deutschen Gastarbeitern?
Istanbul ist die einzige Metropole, die auf zwei Kontinenten liegt. In die Gepflogenheiten der internationalen Geschäftswelt der Türkei mischen sich orientalische Traditionen wie die Handy-Klingelgeräusche in die täglichen Gebetsrufe der zahllosen Moscheen. „Wir sitzen hier an der Pforte zum Orient“, erklärt Andrea Kretzschmann. Die 30 Jahre alte Marketingmanagerin arbeitet seit 2002 für die Messe Frankfurt in Istanbul. ... Quelle: http://www.focus.de


è Gastarbeiterland als Traumziel für Migranten
Reportage: Illegal in Istanbul - Die Tarnung von Aziza ist nahezu perfekt. Mit ihrem streng gebundenen schwarzen Kopftuch fällt die illegal in Istanbul lebende Usbekin im Strom der Menschen nicht weiter auf. "Ich habe von der Türkei geträumt", sagt die 20-jährige Frau, die vor zwei Jahren mit einem Touristenvisum einreiste und nun in einem Geschäft Damenbekleidung verkauft.
... Quelle: www.wienerzeitung.at , 18.9. 2007


è Istanbul in ständiger Gefahr: Tunnelbau trotz Erdbebengefahr -
        Eisenbahnlinie stellt hohe Anforderungen an die Statik

Die größte Gefahr droht einer unterirdischen Eisenbahnlinie am Bosporus durch ein Erdbeben. Die nächste Verwerfungslinie verläuft etwa 15 Kilometer von der geplanten Tunnelstrecke entfernt. Istanbul liegt genau an der Grenze zwischen Eurasischer und  Anatolischer Erdplatte. Im Innern der Erde bauen sich ungeheure Spannungen auf, die sich als Erdbeben entladen. Seit vielen Jahren prognostizieren Seismologen für Istanbul ein Megabeben der Stärke 7 oder darüber. Für die geplante unterirdische Eisenbahnlinie erfordert das natürlich ganz besondere Bau- und Statikmaßnahmen.
Lesen Sie den ganzen Artikel unter: http://abenteuerwissen.zdf.de/ZDFde/inhalt/29/0,1872,7006493,00.html   


è Regenbogen überm Taksimplatz
Je mehr Rechte Schwule und Lesben in der Türkei für sich fordern, um so heftiger schlägt die allgemeine homophobe Moral zurück. Schon vor der Wahl vom 22. Juli 2007 hatte Premierminster Recep Tayyip Erdogan versprochen, im Falle der Wiederwahl endlich die 1982 von den Putschgenerälen entworfene Militärverfassung durch eine neue demokratische, zivile Verfassung zu ersetzen. Während die Verhandlungen zu einem Verfassungsentwurf andauern, melden sich auch Menschenrechtsorganisationen, Intellektuelle, Akademiker und Journalisten zu Wort, und fordern eine "Verfassung für alle". Die LGBTs (Lesben, Gays, Bi-und Transsexuellen) erwarten von der neuen Verfassung den Artikel, der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung gesetzlich verbietet und den es bis jetzt in der Türkei nicht gibt.... Fortsetzung und Quelle: www.perlentaucher.de/artikel/4114.html , 30.8.2007


Istanbul Post
Das wöchentliche Internetmagazin in deutscher Sprache
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Gesundheit / Wellness --> Reiseziel

Kuþadasý - ein beliebtes Reiseziel

Hallo nach einer langen Sommerpause! Der Sommer ist vorbei, die meisten von uns waren im Urlaub oder in der (alten) Heimat. Zeit, um sich wieder dem “normalen”Leben zuzuwenden. Es ist nicht mehr heiss, Mann (Frau) kann wieder was unternehmen. Gelegenheit für Geselligkeit. 

Heute möchte ich Ihnen ein bisschen von Kuþadasý erzählen. Nicht das, was Sie vermutlich darüber wissen. Hotels, vermutlich Tausende von Sommerresidenzen. Kuþadasý hat in den letzten zwanzig Jahren leider einiges von seinem jungfräulichen Charme verloren.  Dennoch hänge ich mit dem Herzen sehr an dieser Gegend, die ich seit fast 30 Jahren kenne. Die Ägaeis hat für mich ihre besonderen Reize und Kuþadasý gehört einfach dazu. Sollte es Sie einmal in die Gegend verschlagen, sei es zum Urlaub oder auf der Durchreise, dann möchte ich Ihnen wärmstens den Besuch von “Deðirmen” empfehlen (Davutlar yolu 4. Km Atatürk Cad. Kuþadasý – Aydýn,Tel:0256 / 681 41 00 und 681 41 01, Web: www.degirmenltd.com ). 

Sobald sie das Gelände von Deðirmen betreten, betreten sie eine andere Welt. Grossartige Häuser und Gebäude aus Stein, dem ägäischen Stil originalgetreu nachempfunden, ein kleiner See mit Enten und Schwänen. Auf den grünen Wiesen kommen ihnen die Enten und Gänse entgegen. Für Kinder gibt es einen kleinen Lunapark und einen Tierpark mit einheimischen Tieren.Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Deðirmen verfügt über ein Restaurant und verschiedene Cafes, in denen Sie frühstücken oder Gözleme essen können. Bei den Pferdeställen könnnen Sie unter antik anmutenden Steinbögen leckere Pide essen. Wenn Sie wollen dürfen Sie auch reiten. Alles was Sie hier essen, wird auf dem Hof weiter oberhalb des Geländes selber produziert und zwar biologisch. Ebenso können Sie leckere biologische Produkte im “Bakkal” kaufen. U.a.Oliven, Öl, Gewürze, Tomatenmark und vieles mehr. Deðirmen gehört einer Frau, die vor zwölf Jahren dieses kleine Paradies selbst aufgezogen hat. Ihr Ziel ist nicht der Massenverbrauch und nicht der Profit. Sie möchte der Natur freien Lauf lassen. ”Wir bringen auf den Markt,was die Bäume oder Pflanzen hergeben. Nicht mehr. Wenn geerntet ist, dann ist Schluss bis zum nächsten Mal. ”Mit viel Sorgfalt und Liebe und fast nur Handarbeit wird geerntet und verarbeitet. 

Wollen Sie etwas für ihre Gesundheit tun? Leiden Sie vielleicht an Erkrankungen der Gefässe, an Rheuma, chronischen Erkrankungen der Atemwege? Bei diesen und verschiedenen anderen Erkrankungen könnte Ihnen eine 3 oder 10-Tages-Kur im Radon -Thermal-Bad in Davutlar helfen. Das 42,5 Grad heisse Wasser verfügt über die physischen Eigenschaften des hypotonischen Mineralwassers. Es enthält u.a. Salz, Bicarbonat, Kohlensäure, Schwefel Jod und Eisen. RadonGas wirkt verjüngend. Die Anwendung habe ich selber schon mehrmals genossen. Es ist sehr entspannend und man kann sich hinterher auch massieren lassen. Der Ausgleich zu Sonne und Meer. Auch angenehm in der kälteren Jahreszeit.

Rhadon Thermal Davutlar Kaplica  Tesisleri, Termal Sokak No:14, Tel: 0256 / 657 11 05
WEB: www.radonthermal.com.tr

Yasemin J. Demir, Reiki, Lebensberatung
0212/299 68 78
, johannademir@gmail.com  


 

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